Der Betrug mit dem Lachs

Die meisten Menschen, die nicht in Skandinavien wohnen, denken, Lachs sei der Hauptbestandteil der skandinavischen Küche. Nun ja, Skandinavien besteht nicht nur aus einem Land und in Norwegen ist die Lachsindustrie tatsächlich eine wichtige Einnahmequelle.

Nur ist es so, dass diese Lachszüchtung nicht ohne Konsequenzen blieb.

Da die Fische kein Wildlachs sind, sondern in Becken im Fjord gehalten werden, ist ein Befall von Schädlingen nicht auszuschließen, um das mal ganz mild auszudrücken. Dann bekommen die Fische natürlich alles mögliche, damit sich ihr Fleisch rot färbt und sie ihre Krankheiten überstehen. Da die Fische in Becken leben, die im Fjord schwimmen, werden natürlich auch alle Fische infiziert, die vorbeischwimmen und somit hat der Schädlingsbefall sich schon so dramatisch ausgebreitet, dass man auch in Schweden schon nicht mehr normal angeln kann und selbst wenn es noch irgendwo wilden Lachs gibt, dann sind die Regeln heute so strikt, dass man seine Angelausrüstung sehr gut desinfizieren muss, damit nicht auch noch alle anderen Fische sterben.

Quellenangaben:

http://www.norwegen-angelforum.net/showthread.php/23817-Norwegische-Lachse-in-Not

http://www.deutschlandfunk.de/dem-lachs-droht-die-laus.676.de.html?dram:article_id=28692

Details, warum Farm-Lachs nicht gut ist:

https://newstopaktuell.wordpress.com/category/vorsicht-lachs/

https://munchies.vice.com/de/articles/billiger-raucherlachs-ist-voller-lause-315

10 Gründe, warum man ihn nicht essen sollte – Englisch:

http://alexandramorton.typepad.com/10_reasons_not_to_eat_far/

Autorin:

http://alexandramorton.typepad.com/about.html

Ja, früher gab es tatsächlich wilden Lachs in den norwegischen Fjorden und den schwedischen Flüssen, doch heutzutage ist von der Idylle nicht viel geblieben.

In Dänemark war es nie der Lachs gewesen, der hier traditionell im Vordergrund stand, sondern ganz andere Fische, wie beispielsweise der Hering und die Makrele.

Selbst in Schweden standen meist ganz andere Fische auf dem Speisezettel und die Sache wird auch nicht weniger verwirrend, wenn man durch die schwedische Landschaft fährt und hier und da frisch geräucherten „Lachs“ angepriesen sieht.

Aber auch hier trügt der Schein. Was man da in der Regel angeboten bekommt, wenn man diesen Schildern folgt, ist nämlich gar kein Lachs, sondern eine Lachsforelle, die oft ebenfalls aus dem Bassin stammt.

Echten, gesunden und unverfälschten Lachs gibt es hier in Skandinavien eigentlich kaum mehr. Daher ist der gute Lachs, der noch nach etwas schmeckt und auch nicht todkrank ist, in der Regel aus Alaska importiert.

Dort gibt es momentan noch Wildlachs.

Aus diesem Grunde steht bei uns auch kaum Fisch auf dem Menü. Wir wollen weder den Raubbau an der Natur unterstützen, noch wollen wir unseren Gästen Essen servieren, das mit Quecksilber, Microplastik und Läusen verunreinigt ist.

Bei so etwas vergeht einem nicht nur der Appetit, es ist auch denkbar ungesund.

Quellenangaben:

http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/meere/131119_bund_meeresschutz_mikroplastik_produktliste.pdf

https://www.tes.com/lessons/j1dr4hEPuKjxHQ/plastik-im-meer

Wenn wir Lachs servieren, dann nur in kleinen Mengen, wie beispielsweise in einer Lachstarte, die hauptsächlich aus Gemüse besteht und dann nehmen wir natürlich den wilden Lachs aus Alaska oder Fisch aus Grönland. Dort gibt es eine Firma (Royal Greenland), bei der grönländische Fischer zu fairen Bedingungen angestellt sind und dort wird der Fisch gleich an Bord verarbeitet und eingefroren. Da weiß man, was man hat, weiß, dass der Fisch aus sauberen Gewässern stammt, anständig verarbeitet wurde und dass es auch auf die ethische Art geschieht.

Seit der 80er Jahre ist es modern gewesen, rohen Lachs als „Gravad Laks“ zu servieren, der lediglich gesalzen, gezuckert und mit Dill eingerieben wurde. Nun, man kann sich ausrechnen, was geschieht, wenn man dies mit einem Lachs tut, der von Läusen befallen ist. Natürlich wirkt sich das auch auf die Gesundheit des Menschen aus. Doch was noch schlimmer ist, die Firmen, die diese Ware importieren und abpacken sind auch nicht immer so sauber, wie sie es sein sollten und somit hatten wir gerade mal wieder einen Lebensmittelskandal, der uns abermals bestätigte, das wir das Richtige tun, indem wir keinen rohen Fisch mehr servieren.

Ein Beispiel:

http://www.fischmagazin.de/newsartikel-seriennummer-3411-Daenemark+Listerien+bei+Hjerting+Laks.ht

Somit kann man durchaus sagen, dass Lachs in der skandinavischen Küche hauptsächlich als Gag für Touristen existiert und aus gefärbtem, krankem Fisch besteht.

Die traditionelle Küche hingegen bestand ursprünglich aus Getreidepudding/Grütze, Brot, Milchprodukten, Schweinefleisch, Hering, Obst und Gemüse.

 Quelle: Der obige Blogpost ist ein Auszug aus folgendem Buch

Sommer auf dem Brombeerhof

Sommer auf dem Brombeerhof

 

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