Gesellschaftliche Zwänge, Mobbing und Reinkarnation

Da die Solkrogen-Buchreihe nicht nur Familiensaga und Dänemark-Roman sein sollte, beschäftigt sie sich auch sehr eingehend mit philosophischen und gesellschaftskritischen Aspekten. Nachfolgend ein Text/Gedicht, der sich damit beschäftigt, wie man selbst zu den Zwängen der Gesellschaft stehen kann.

Das ist hier nicht als Anleitung oder Empfehlung gedacht, sondern passte lediglich zu der psychologischen Entwicklung der Hauptfiguren im Buch und somit ist es dort enthalten.

Man sollte es als Diskussionsgrundlage betrachten.

Das Titelbild des ersten Solkrogenbuches wurde in einer stillen Sommernacht in einer einsamen Bucht in Nord-Schweden aufgenommen. Eigentlich war es überhaupt nicht für das Solkrogenbuch gedacht, sondern landete im New Visions-Photobucket.

Die Editoren waren aber so phasziniert von dieser Fotoserie, dass sie schliesslich eines der Bilder auserwählten.

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Gesellschaftliche Zwänge

Was die Gesellschaft denkt und für richtig hält,

Ist mir schon seit langem egal!

Es gilt, ihr zum Trotze zu überleben

Und an unseren Visionen festzuhalten,

Egal wie stürmisch es werden mag!

Keinesfalls sollten wir uns von ihrer verrückten,

Feigen und so bequemen Übereinstimmung

überrumpeln lassen!

Lasst sie nur über uns lächeln!

Vielleicht ist es das Einzige

Über das sie je lachen konnten?

Lasst sie ruhig über uns reden!

Wann haben sie sich das letzte Mal getraut,

Den Mund aufzumachen?

Lasst sie sich nur für unsere privaten Angelegenheiten interessieren!

Denn vermutlich gibt es nichts anderes in ihrem Leben

Für das sie sich noch begeistern können.

Und wenn sie dich angreifen und versuchen, dich aufzuhalten,

Dann denke verständnisvoll daran,

Dass sie sonst nichts auszurichten haben!

Denn uns ist es egal!

Sie können uns tausendmal überfahren und begraben;

Wir werden immer wieder auferstehen!

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Jetzt, wo ich mir den Text – nach so vielen Jahren – abermals durchgelesen habe, fällt mir auf, dass er sicher auch mit Mobbing zu tun hat. Denn das ist es ja, was in der Gesellschaft normalerweise geschieht: Der individuelle Mensch wird so lange von der Gruppe gemobbt, bis er nicht mehr aufmuckt und entweder perfekt integriert ist oder ganz zum Aussenseiter geworden ist, der kaum noch Chancen hat, erfolgreich das Leben zu meistern.

Ich sah gerade im Fernsehen, dass im Jahre 2016 angeblich an einem Drittel aller deutschen Schulen Mobbing stattfindet. Ich denke jedoch, diese Zahlen sind falsch. Mobbing geschieht überall und auch nicht nur in Schulen oder am Arbeitsplatz.

Das liegt einfach daran, dass das physische Universum von einer solchen Natur ist, dass sich das (oder der) Stärkere durchsetzt.
Dies ist eine ziemlich brutale Realität. Alles, was sich nicht behauptet, wird letztendlich aufhören zu existieren, weil es von etwas anderem bezwungen oder erobert wurde.

Wie es funbktioniert, kann man beispielsweise sehr gut im Tierreich beobachten. Nicht nur haben Tiere ebenfalls eine Hack- und Rangordnung und mobben Schwächere, es geht im Tierreich auch ganz unverblümt um’s “Fressen oder gefressen werden”.

Natürlich steht der Mensch über dem Tier und somit sind Tierversuche auch immer nur begrenzt anzuwenden. Jedoch kann sich der bewusste Beobachter tatsächlich die Frage stellen, zu welchem Grad das nun wirklich wahr ist und wie weit der Mensch nun tatsächlich über dem Tier steht. Wer nämlich ganz genau hinschaut, scheint auch zu bemerken, dass sowohl Mensch, als auch Tier, nicht nur aus einem physischen Körper besteht. Irgendetwas verleiht diesem Körper das Leben, seine Individualität und eine Persönlichkeit.

Woraus besteht dieses “Irgendetwas”? Lebensenergie zum einen. Zum anderen scheint aber auch Entscheidungsfreiheit eine Rolle zu spielen. Also muss, zumindest teilweise, eine analytische Fährigkeit vorhanden sein. Die Schlussfolgerung liegt nahe, dass es sich bei der Persönlichkeit eines Menschens (oder eines Tieres) nicht nur um etwas diffuses, undefinierbares handelt, sondern um eine reelle Einheit, die man, je nachdem, ob man religös ist oder nicht, als “Seele” oder einfach nur als “geistiges Wesen” bezeichnen könnte.

Der Mensch besteht sowohl aus einem physischen Körper, als aus einer Einheit, die nicht physicsher Natur ist. Manche sagen einfach “Köper und Seele”, andere sagen “Körper und Geist” und wieder andere reden von “Körper samt geistigem Wesen”. Egal, wie man es nennen mag, es ist wichtig, dass man zwischen dem physischen Teil unterscheidet und dem Teil, der nicht-physischer Natur ist.

Ironischerweise scheinen das auch die Naturwissenschaftler gemerkt zu haben, auch wenn es selten bestätigt wird. Doch warum sonst würden sie zwischen “Homo Sapiens” und “Homo Sapiens Sapiens” unterscheiden?

Nun gut, wir haben hier also sehr weit ausgehohlt. Doch es war wichtig, um zu illustrieren, wo das Bullying eigentlich herkommt und warum es für den einzelnen Menschen ein Problem ist.

Würde der Mensch lediglich physischer Natur sein, würden ihm die unbarmherzigen Regeln des physischen Universums nichts ausmachen. Eine Maschine hat nichts dagegen, wenn sie von einer anderen zertrümmert wird. Aber dadruch, dass der Mensch nicht nur aus Fleisch und Blut besteht, sondern auch aus etwas, das dafür sorgt, dass dieses Blut durch das Fleisch hindurchgepumpt wird*, stammt dieser Teil aus einem anderen Universum, aus einem Universum metaphysischer Natur.

Selbstverständlich gelten dort ganz andere Gesetze und Regeln als in dem physischen Universum. Es gelten dort auch ganz andere Ideale. Barmherzigkeit ist eines davon, Liebe, Verstehen und Vergeben sind ebenfalls Ideale und Tugenden, die aus diesem Universum stammen.

Man braucht kein Raumfahrtengineur zu sein, um sich ausrechnen zu können, dass die beiden Universen so unterschiedlich sind, wie sie nur sein können und dass das, was in dem einen Universum an Regeln gilt, vom anderen völlig verschlungen wird. Und doch existiert der Mensch in beiden Universen zugleich.

Wenn man sich jetzt vorstellt, wie ein kleines Baby geboren wird und wie es sich an nichts erinnern kann und wie es mehr oder weniger bei Null anfängt. Die Umwelt lehrt das Kind die unbarmherzigen Gesetze des physischen Universums, weil man, ohne sie zu befolgen, einfach nicht in dem physicshen Universum überleben kann.

Das ist einfach so. Man kann nicht nur von Luft und Liebe leben. Das ist die harte Schule des Lebens, von der immer geredet wird. Sie existiert nicht, weil das Leben an sich hart ist, sondern weil der Mensch ständig an allen Ecken und Kanten gemobbt und gebullied wird.

Ob das nun die Kindergartenkumpels, die Mitschüler, der Arbeitgeber, der Freundschaftkreis, die Kunden, die Ernte, das Wetter, die Naturgewalten oder gar Krankheiten sind. All diese Bedrohungen begrenzen den individuellen Menschen in seinem Wirken und bei seinen Handlungen.

Je mehr Mobbing und Bullying er zum Opfer fältt, desto weniger wird er sich selbst und seinem eigenen spirtuellen, metaphysischem Zuhause treu sein und desto mehr wird er selbst geneihgt sein, andere und seine Umgebung zu mobben und zu bullien. Als Alternative sehen die Meisten lediglich “in Apathie zu versinken”, “aufzugeben” und “selbst aufzuhören, zu existieren”.

Doch was für eine Lösung ist das?

Kaum eine konstruktive und doch bestätigt sie wieder den ursprünglichen Zweck von Mobbing und Bullying: Nur der Starke soll überleben. Es ist ein Kampf um Raum, ausgetragen im der Arena von Zeit und worum es wirklich geht, ist nichts anderes das Domieren der Energien anderer.

Doch man braucht bei solchen Spielchen gar nicht erst mitzuspielen.

Es gibt nämlich eine dritte Möglichkeit und die stammt nicht aus dem physischen Universum, sondern aus der methaphysischen Heimat des spirituellen Wesens.

Man kann die Dinge auch analysieren und versuchen, den Sachverhalt so zu sehen, wie er nun einmal ist. Dise simple Massnahme hilft nicht nur dabei, den eigenen Orientirungssinn zu schärfen, es hilft einem ebenfalls, zu verstehen, was wirklich geschieht und warum die Dinge sich so verhalten, wie sie es nun einmal tun.

Es hilft einem auch, geistig gesund zu bleiben (oder zu werden), indem man eigene Agressionen und Enttäuschungen abbaut, weil man jetzt weiss, woher sie kommen.

Es ist das konsequente Analysieren der Umstände, das einen befähigt, selbst analytisch und rational zu denken und zu handeln.

Natürlich wird man dann für gesellschaftliche Zwänge und emotionale Erpressung unerrreichbar.

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*Nein, ich meine damit nicht das Herz, sondern die Energieeinheit, die dem Herzen diesem Impuls verleiht. Selbstverständlich hat der Körper eine gewisse Eigendynamik. Das liegt aber lediglich daran, dass er aus unterschiedlichen Microorganismen besteht, die alle eine unterschiedliche Lebensdauer haben, sobald die Hauptenergiequelle sie verlässt. Darum stirbt der Körper auch nicht auf einmal, sondern unterschiedliche Körperteile haben eine unterschiedliche Lebensdauer, nachdem der Mensch gestorben – oder in anderen Worten: die Lebenseinheit , von der der Körper bewohnt wurde, ihn wieder verlassen hat. Insofern ist der Mensch also nicht klinisch tot, sobald er Körper tot ist, sondern schon viel früher, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo die gesitige Einheit sich nicht länger mehr mit ihm identifiziert oder ihn nicht länger mehr kontrollieren kann und somit entschied, ihn  zu verlassen.

Quelle: Das Gedicht/der Text über gesellschaftlich Zwänge stammt aus  Solkrogen 1 – Ein Jahr in Skandinavien

Ein Jahr in Skandinavien (Solkrogen 1)

Der übrige Text wurde von diesen Büchern inspiriert: How to Deal with Criticism

How to Deal with Criticism

und Follow your Dreams

Beide Bücher sind in sehr einfachem Englisch und sehr anschaulich geschrieben.

Auch sind diese Bücher sehr übersichtlich gestaltet, damit es dem Leser leicht fällt, die unkomplizierte Botschaft zu entnehmen.

Es sind keine avancierten Englischkenntnisse erfordert, um diese Bücher zu lesen. Schulenglisch ist völlig ausreichend. Schliesslich sind diese Bücher für ganz normale Menschen gedacht und keiner Elite vorbehalten.

Follow Your Dreams!

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