Kanada mal so richtig schiefgegangen – oder doch nicht?

 

Der nachfolgende Auszug stammt aus  Solkrogen 3 – Nordische Abenteuer

und ist ein Brief, den die eine Hauptfigur an die andere schreibt. Beide Frauen hatten sich ein gutes Jahr lang nicht mehr gesehen und erzählen nun einander, was sich in ihrem Leben inzwischen ereignet hat.

Beatrice ist in dieser Zeit nach Kanada gezogen, doch schon nach kurzer Zeit ging alles schief. Letztendlich hat sie aber doch das Ruder herumreissen können:

Solkrogen 3 - Nordische Abenteuer

4/14/2001

Liebe Katharina,

Wie habe ich mich doch gefreut, dich wiederzusehen!!!

Wie ironisch, so lange haben wir beide nichts mehr von einander gehört und dann stehen wir urplötzlich auf der Leipziger Buchmesse neben einander! Ach ja, das Leben ist schon mehr als ironisch! (-und immer wieder auf’s Neue!)

 

Auf deine Frage hin, wie es mir in der Zwischenzeit ergangen ist, konnte ich dir ja nur ganz kurz antworten und dir nur meine neue Adresse, samt Telefonnummer, aushändigen. Denn in den vergangenen knapp 15 Monaten ist so vieles geschehen, dass ich im Nachhinein selber Probleme habe, mich an alles zu erinnern.

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Ich überlege gerade, wo ich mit meiner Berichterstattung anfangen soll.

Was weißt du denn noch von mir? Ich denke, du weißt, dass Pierre die Firma seines Vaters weiterführte und ich erzählte dir wohl auch von unserem Neujahresfest, als wir unseren Revisor in L.A. besuchten.

Die Zeiten waren gut, die Geschäfte liefen blendend und wir kamen sehr viel herum, sahen Kanada von Nova Scotia bis Vancouver, vom Yukon bis zu den Niagara Fällen.

Aber eins hätte mich damals schon stutzig machen sollen: Wie kann ein Revisor, der keine extrem große Firma besitzt, sich ein Haus in L.A., ein Haus in Italien und zwei weitere “weiß der Kuckuck wo” leisten? Ich hätte sofort  merken sollen, dass an der Sache was faul war!

Aber ich war bemüht, nun zum ersten Male in meinem Leben, das “liebe Frauchen” zu spielen, während mein Mann die Geschäfte führte. ICH, die Geschäftsfrau mit 20 Jahren Erfahrung auf dem Buckel liess einen Blumenkünstler, der eigentlich doch lieber ökologische Pflänzlein züchten würde, ein großes Unternehmen leiten – in blindem Vertrauen, ohne ihm je auf die Finger zu schauen oder ihm wenigstens einmal meine Hilfe anzubieten!

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Quebec City, Fotograf: Hilde Sanders

 

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Niagara Falls, Fotograf: Hilde Sanders

 

Es kam also, wie es kommen musste: Unserer finanzieller Ruin und der Verlust von etlichen Arbeitsplätzen war vorprogrammiert und trat auch recht bald ein! Fairerweise muss ich aber klarstellen, dass es nicht zu dieser Katastrophe kam, weil Pierre und Rose extreme Transaktionen vornahmen, unüberschaubare Verpflichtungen eingingen oder gar in unlaute Geschäftspraktiken verstrickt waren. Das Problem war mehr, dass sie keine wirklich qualifizierten betriebswirtschaftlichen Kenntnisse besitzen und es ihnen daher fast unmöglich war, in einer so gossen Firma den Überblick zu bewahren. Wann immer externe Partner ihre Finger in die Geschäftsgänge oder die Administration bekamen, stellte dies ein bedeutendes Risiko dar, welchem mein blauäugiger Mann und seine viel zu liebenswürdige und vor allem: ahnungslose! Schwester völlig ausgeliefert waren.

Auf gut Deutsch: sie wurden reichlich über’s Ohr gehauen und merkten nichts, bis es VIEL zu spät war!  Besonders unserer Revisor hatte reichlich zugelangt und baut sich nun wohl ein paar weitere Ferienresidenzen, irgendwo in Südamerika, oder “wo der Pfeffer wächst”, denn in Nordamerika kann er sich heuer nicht mehr sehen lassen, ohne verhaftet zu werden.

 

Der Konkurs hatte auch zur Folge, dass wir unseren Wohnsitz verloren, da dieser auf Pierres Namen ging und er voll für alle Schulden haftete. Inmitten aller Turbulenzen rückte Pierre dann aber mit den “guten” Neuigkeiten heraus: Er habe vor nicht all zu langer Zeit eine Farm in der Nähe von Sonningdale gekauft. Sie hatte mein Geburtstagsgeschenk sein sollen und ging daher auf meinen Namen. Einen Hof als Geburtstagsgeschenk. Wow! So eine große Immobilie einfach nur so, zum Geburtstag! Wenn das keine Erinnerung an bessere Zeiten war!

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Kanadagänse, Fotograf: Nancy Biles

 

Doch meine Freude hielt nicht lange an! Das Gehöft war in der Tat nicht nur alt, und hatte wohl in den letzten 20 Jahren keinen Handwerker mehr gesehen! Zu allem Überfluss handelte es sich leider NICHT um einen netten gemütlichen Wohnsitz, sondern um etwas, das BEWIRTSCHAFTET werden musste! Also Kuhdreck an den Stiefeln und Erde unter den Fingernägeln waren nun doch nicht die Krönung meiner Wünsche und somit drängte ich darauf, dass wir diese “Schotter-Immobilie” alsbald wieder veräußerten. Pierre war ernsthaft gekränkt. Man könne sein Geburtstagsgeschenk doch nicht zurückweisen und sagen, “der Mist sei nicht gut genug”! Schließlich habe er mit Liebe an mich gedacht und wollte mir etwas schenken, das einen wertvollen Beitrag ausmachte! Wie er das meinte, war mir schleierhaft, aber ich denke, er hat beim Auswählen dieses “oh so wundervollen Geschenks” wohl eher daran gedacht, dass sich die Natur darüber freuen sollte und nicht seine Liebste!

 

Dies wurde die erste von etlichen Beziehungskrisen. So manche sollte folgen – besonders dann, wenn uns der Dreck mal wieder extrem bis zum Hals stand und wir uns nicht einigen konnten, wem nun die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben war! Letztendlich haben wir doch alles ganz gut gemeistert und heute denke ich, dass unsere Beziehung wesentlich stärker ist, als sie es in unseren ersten, noch sorglosen, Kanadatagen war!

Wir haben uns mittlerweile “durch und durch” kennen gelernt und wissen, wo die Schwächen des anderen liegen und auch, wie viel Gutes wir in dem Partner finden können und dass man sich letztendlich doch aufeinander verlassen kann!

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Our homelands -Alberta- Fotograf: Nancy Biles

 

Um auf die Farm zurückzukommen: Der Gang zum Makler war schnell erledigt, aber das Ergebnis der Besprechung war niederschmetternd! Er würde die Immobilie zwar gerne in sein Angebot einfügen, aber was die Wahrscheinlichkeit des Verkaufs betraf, wolle er uns keine übertriebenen Hoffnungen machen. Der Hof war vor 6 Jahren ausgeboten worden und außer uns hatten in der ganzen Zeit nur 2 andere Parteien das Gehöft besichtigt und keiner von diesen hatte danach weiteres Interesse gezeigt!

Da nun der Fiskus vor unserer feinen Edmontoner Haustür stand, mussten wir wohl oder übel unser Heim verlassen, und so blieb uns gar nichts anderes übrig, als die Farm zu beziehen! Die Alternative wären die heulenden Wölfe vor dem Haus gewesen…

 

Nach Deutschland konnten wir auch nicht zurück, denn ich hatte meine Wohnung an eine junge Familie mit zwei kleinen Kindern vermietet. Da die Mutter nun abermals schwanger war, hatte ich doch Skrupel, Eigenbedarf anzumelden und sie so kurz vor der Geburt des dritten Kindes auf Wohnungssuche zu schicken! Aber immerhin gab uns die reinkommende Miete wenigstens so viel, dass wir nicht zu verhungern brauchten und uns auch noch das Benzin für den klapprigen Pickup leisten konnten, den wir nun anstelle unserer beiden Jaguars fuhren!

 

Da saßen wir nun, irgendwo in der Prärie, an einem Ort, der so klein ist, dass man ihn auf keiner Landkarte eingezeichnet findet! Das nächste Kaff meilenweit entfernt und noch nicht einmal die Post wird einem hier zugestellt. Die dürfen wir in Sonningdale selber abholen!

 

Der Rest des Winters war hart. Notdürftig versuchten wir, unsere rustikale Behausung wenigstens soweit zu isolieren, dass wir nicht völlig einfroren. Da ich schon beim “Einfrieren” bin: bei den ständigen Minustemperaturen waren natürlich etliche Wasserleitungen eingefroren oder gar gesprungen und somit musste man an den Tagen, an denen man kein Wasser direkt vom Brunnen holen konnte, sich damit helfen, dass man Schnee schmolz! Wirklich, hätte mir das jemand vor 2 Jahren erzählt, dass ich je so hausen würde, ich hätte es als Hirngespinst abgetan!

 

Endlich, endlich rückte der Frühling näher. Es war immer noch kein Käufer in Sicht, ja nicht einmal eine einzige Besichtigung hatte stattgefunden! Und somit schwand der Glaube daran, dass wir uns aus der Affäre ziehen konnten, indem wir die Immobilie wieder abstießen. Wir mussten uns also etwas anderes überlegen, wenn wir je wieder ein normales Leben führen wollten! Mit den zunehmend wärmeren Tagen nahm Pierre mehr und mehr die Gelegenheit wahr, Teile des Hauses auszubessern, entschied sich, das Land zu bestellen und es mit Viehzucht zu versuchen.

 

Ich hingegen hatte in unseren besseren Tagen, als sich kein Verlag fand, der mein Berlin-Buch drucken wollte, meinen eigenen Verlag gegründet und das Buch selbst verlegt und in Umlauf gebracht. An einem Tag im Mai letzten Jahres, als wir mal wieder völlig pleite waren und kaum noch etwas zu essen hatten, überprüfte ich vorsichtshalber unseren Kontostand. Es hätte ja sein können, dass sich ein Wunder ereignet hatte und wir irgendwie zu Geld gekommen waren… In der Tat, ein Wunder war geschehen! Mein Konto zeigte ein ansehnliches Plus und ich beeilte mich, den Betrag abzuheben, bevor die Bank einen eventuellen Fehler bemerkte und wir wieder nichts zu essen hatten! Doch sehr zu meiner Überraschung fand ich heraus, dass sich der Betrag rechtmäßig auf meinem Konto befand und der Erlös aus dem Verkauf etlicher Berlin-Bücher stammte. Meine Bemühungen und all die harte Arbeit hatten letztendlich doch Früchte getragen!

 

An diesem Tag entschloss ich mich, fortan innerhalb des Verlagswesens tätig zu sein und ein gesundes Unternehmen aufzubauen, das nicht nur meine eigenen, sondern hauptsächlich die Bücher anderer Autoren produzierte, verlegte und vermarktete. Das ist also der Hintergrund dazu, warum du mich auf meinem eigenen Stand auf der Frühjahrsmesse trafst.

 

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In den Sommermonaten war es Pierre gelungen, das Haupthaus soweit auf Vordermann zu bringen, dass es schließlich richtig hübsch aussah. Wäre da nicht all der landwirtschaftliche Dreck darum herum gewesen, hätte ich mich sofort darin verliebt, so gut hat er das hinbekommen! Auch mit der Viehzucht  gab es keine Probleme.

Als die Erntezeit kam, sollte sich unsere Ernte aber als minderwertig herausstellen und die Marktpreise sind dieser Zeit so niedrig, dass wir unser mühsam geerntetes Korn unter dem Selbstkostenpreis abstoßen mussten.

Von anderen Farmern hörten wir die gleiche Geschichte und die Unzufriedenheit wächst in diesen Reihen, je länger die Situation anhält und desto gleichgültiger sich die Politiker stellen! Hier träumt so mancher von den Subventionen der Europäischen Gemeinschaft, jedoch ohne zu verstehen, dass diese in Wirklichkeit doch nicht dem kleinen Mann helfen, sondern hauptsächlich der großangelegten, kommerziellen Landwirtschaft. Diese muss dann nicht von dem selbsterwirtschafteten Ertrag leben, sondern versucht, so viel Land wie möglich zu besitzen, damit sie die Milchquoten erhöhen kann und somit höhere Subventionen kassiert. Bei uns hier, in Kanada, gibt es heutzutage kaum noch Kleinbauern, die von ihrer Landwirtschaft leben können. Die meisten müssen zusätzlich außerhalb arbeiten.

 

Ein anderer Teil unserer Ernte fiel aber besser aus. Das war unser privater Gemüsegarten. Trotz des relativ schlechten Wetters konnte Pierre die wundervollsten Dinge ernten und ich ließ mich sogar breitschlagen, einen riesigen Gefrierschrank (der war sogar für kanadische Verhältnisse riesig!) zu kaufen und alle Gemüse und Früchte vorzubereiten und einzufrieren. Nie hätte ich gedacht, dass ich mich zu solchen Küchenarbeiten degradieren lassen würde, aber als ich sah, wie er selbst zusammen mit seinem ökologischen Gemüsegarten aufblühte und dass er zum ersten Mal so voll und ganz in seinem Element war, konnte ich ihm seine Bitte nicht abschlagen und musste in den sauren Apfel beißen.

 

Auch sonst waren die letzten Monate ein extremer Kulturschock für mich gewesen! Nicht nur, dass wir anfangs in einer wirklichen Bruchbude hausten, ich hatte auch partout keine Ahnung von all den praktischen Dingen. Z.B. konnte ich, was das Kochen anging, gerade mal ein Spiegelei braten und eine Tomate dazu in Scheiben schneiden! Doch es gelang mir, diesen Zustand nicht mehr als erniedrigend zu betrachten, sondern als eine vorübergehende Situation, die einem Überlebenstraining glich und an der ich nur wachsen konnte. Also fuhr ich in die nächste (ha ha ha, so nahe ist die gar nicht!) Bücherei und lieh mir etliche Kochbücher (mit möglichst vielen Bildern!) aus, die dieses, für mich völlig neue Gebiet so einfach und unkompliziert wie möglich erklärten.

Letztendlich war es genauso wie mit allem anderen auch: Man konnte den Text studieren und verstehen und es dann so lange ausprobieren, bis man die Technik beherrschte.

Als wir Anfang Oktober unser erstes gemeinsames kanadisches Thanksgiving feierten, da hatte ich es doch tatsächlich geschafft, ein traditionelles Menü zu kochen und hatte, sehr zu meiner Überraschung, sogar richtig Spaß dabei gehabt! Ich musste mich selber kneifen, denn diese Erkenntnis überraschte mich noch mehr als Pierre! Es war eine Mischung aus Stolz (dass ich das nun doch noch gelernt hatte und sogar meine Phantasie miteingebracht hatte) und der Tatsache, dass das Resultat nicht nur essbar war, sondern uns sogar hervorragend mundete!

 

Unser Herbst dauerte nicht allzu lange und recht bald fiel der erste Schnee. Schön sah es ja aus, aber er trieb mir auch den Angstschweiß auf die Stirn, denn jetzt hier eingeschlossen zu sein, mehr oder weniger für die nächsten 5 Monate… -das war mir nun doch nicht so geheuer! Und was wäre, wenn einer der so gefürchteten Schneestürme kommen würde… Doch bislang blieben wir von den Blizzards verschont.

Pierre hatte unserer Haus inzwischen mit der Hilfe von Nachbarn (die nur zwei und fünf Kilometer entfernt wohnen!) so hergerichtet, dass uns die Wasserleitungen im Haus nicht mehr einfroren und wir auch das ganze Haus benutzen konnten (entgegen unseres vorherigen Winters, wo wir in nur einer einzigen Stube hausten, da in den anderen Räumen der Erfrierungstot drohte!).

 

Meinen Verlag baute ich beständig weiter auf und bin, dank Internet etc., auch auf dem deutschsprachigen Markt vertreten. Irgendwann, ich weiß nicht mehr wann genau, wurde mir klar, dass es genau DAS war, was ich wirklich im Leben machen wollte: Bücher schreiben und Bücher verlegen. Mein Dharma eben.

Pierre schien mit seiner Landwirtschaft ebenfalls ins Schwarze getroffen zu haben und zum ersten Male dämmerte mir, dass wir beide ja gar nicht genau das Gleiche zu machen brauchten und nicht in allem übereinstimmen mussten! Die Lösung war, dass wir beide das taten, was uns glücklich machte – parallel, zur gleichen Zeit, und dass wir nur dafür zu sorgen hatten, dass wir einander genügend Freiräume ließen und Verständnis entgegen brachten!

Mit meinem zunehmenden geschäftlichen Erfolg wuchs meine Unabhängigkeit und ich fühle mich, trotz der abgelegenen Örtlichkeit nicht mehr eingeschlossen und kaufte mir einen Truck, der auch für die verschneiten Winterstraßen geeignet ist.

 

Letzte Woche nahmen wir den Hof vom Markt. Pierre ist glücklich hier, liebt seine Arbeit und meint, dass der ökologische Landbau hier potentiell sehr gute Marktchancen hat – wohlgemerkt, wenn man es richtig anpackt! Er hat angefangen, umzustrukturieren, sich mit anderen Farmern zu liieren und schmiedet große Pläne. Mir ist das alles recht, denn was zählt, ist, dass wir beide unsere Lebensaufgabe gefunden haben und glücklich sind! Unser Haus ist inzwischen “ein richtiges Zuhause” geworden und der Platz, der mir für meine Firma noch fehlt, werde ich in einer alten Scheune finden, welche ich mir momentan von einem örtlichen Handwerker ausbauen lasse.

Soweit in Kurzform, wie es mir erging! Sag, wie stehen die Dinge auf eurer Seite des Erdballs? Seid ihr nach der Buchmesse wirklich noch nach Frankreich gefahren?

Es war wunderschön, dich in Leipzig zu treffen und es würde mich wahnsinnig freuen, wenn wir fortan unseren Kontakt aufrechterhalten würden!

liebe Grüße schickt dir

deine alte Freundin Beatrice

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