Winteraktivitäten – Basteln – 2

Die meisten DIY-Ideen in diesem Artikel  stammen aus dem Buch Winter auf dem Brombeerhof. Darin beschäftigen wir uns u.a. mit hangemalten Auarellkarten, bemalter Keramik und damit, wie man Kränze bindet.

Winter auf dem Brombeerhof

Es ist immer noch Winter und somit sucht man auf dem Brombeerhof nach künstlerischen und handwerklichen Aktivitäten, die die Zeit sinnvoll ausfüllen und vor allem viel Spass machen.

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Das sind Dinge, die man während der Stunden der Gemütlichkeit (Hygge nennt man das hier bei uns in Dänemark) an dunklen Winterabenden machen kann.

Eine Sache, die ich häufig tue, ist Karten bemalen und sie einzupacken.

Oben sieht man zwei ganz einfache Blumenmotive, die mit Aquarellstiften gezeichnet und dann mit Wasser und Pinsel nachgemalt wurden.

Es macht einfach Spaß, so ein bisschen herumzuklecksen. Man holt sich damit ein wenig den Frühling ins Haus und die fröhlichen Farben machen einfach gute Laune!

Das Logo für den Brombeerhof ist auch auf diese Art entstanden.

Neulich habe ich alle Karten in der Galerie fotografiert. Der Grund:  Wir hatten einen Gast, der eine riesige Menge Karten gekauft hat. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet und es tat mir, ehrlich gesagt, ein bisschen weh, sie zu verkaufen. Darum wollte ich sie jetzt alle ablichten. So hat man wenigstens eine Erinnerung.

So ist das aber oft mit der Kunst: Manchmal verkauft man lange gar nichts und dann plötzlich sehr viel. Und da hatte ich diesmal einen richtigen Schreck bekommen; Dass jemand gleich einen ganzen Korb voller handgemalter Karten kauft, ist schon etwas Besonderes.

Das war übrigens eine ältere Dame aus dem feinen Nordseeland gewesen und dort sind solche handgefertigten Karten natürlich sehr teuer und somit war das ein ausgesprochenes Schnäppchen für sie. Wir verkaufen diese Blümchenkarten tatsächlich sehr preiswert, wenn man bedenkt, wie viel Arbeit da drin steckt. Doch ich habe die Einstellung, dass das immerhin noch Karten aus Papier sind und so wahnsinning viel teurer als die Briefmarken sollten sie also sein!

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Auch Teller kann man ganz leicht selbst bemalen.

Dazu muss man noch nicht einmal selbst töpfern können.

Man kann entweder seine eigenen Objekte aus flüssigem Ton gießen. Dazu muss man lediglich die Formen im Fachhandel erstehen und eine Möglichkeit haben, die gegossenen Stücke brennen zu können.

Das geht aber auch viel einfacher: Wenn man die richtigen Porzellanfarben hat, kann man auch auf schon glasiertem Porzellan malen. Das bedeutet, dass man durchaus den billigsten Ramsch beim Discounter kaufen kann. Sobald das Geschirr fantasievoll bemalt ist, sieht keiner mehr, dass es einst aus China oder aus dem Iran kam, sondern staunt nur, wie kreativ das Motiv ist!

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Auch Flohmarkt-Objekte lassen sich so schön auffrischen.

Brennen muss man sie aber immer noch. Jedenfalls meistens. Es gibt aber auch unterschiedliche Farben, die man sogar in den Backofen tun kann und auch welche, die gar nicht mehr gebrannt werden müssen. Wer so etwas selbst machen möchte, sollte sich einfach im Hobbyladen beraten lassen. In Deutschland ist die Auswahl sowieso größer als in Skandinavien und dann sind die Materialien auch nicht so teuer, wie bei uns.

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Lange Winterabende laden natürlich auch dazu ein, Handarbeiten zu machen. Die oben gezeigten Arbeiten stammen leider nicht von mir, sondern von den fleißigen Händen der Frauen in der Hesnæs-Gegend. Das ist ein kleines Fischerdorf, nicht all zu weit von uns entfernt, an der nördlichen Ostseite unserer Insel gelegen.

Man kann gut die alten, klassischen skandinavischen Muster erkennen und die neuen, frischen modernen Farben, die hier momentan einfach total „in“ sind.

Auch ist das Stricken hier eine Winterbeschäftigung, der, ganz besonders in unserer Gegend, sehr viele Frauen nachgehen.

Ich habe momentan nicht so viel Zeit dafür, will aber gerne zugeben, dass ich einfach eine Liebe für alte, traditionelle Muster habe, die wohl nie erlöschen wird.

Früher strickte ich dicke Pullover für die Kinder. Heute inspirieren mich diese Muster, wenn ich male.

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Kränze binden oder schmücken ist etwas, das sich zu jeder Jahreszeit realisieren lässt. Wir nehmen einfach immer das, was der Garten gerade zu bieten hat.

Im Winter binden wir mit Draht einen Grundkranz aus Birkenzweigen. Darauf kommt eine Art von Immergrün und dann eben die getrockneten Blüten, Früchte oder Zweige, die noch vom Herbst übrig sind.

Überraschenderweise hat das milde Wetter aber die Rosen soweit verschont, dass wir momentan immer noch blühende Rosen haben. Man stelle sich das vor, in der Mitte des Winters!

Noch vor 30 Jahren hätte das keiner für möglich gehalten, dass der Treibhauseffekt einmal so gegenwärtig sein würde!

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Eine weite Winterbeschäftigung ist das Verlegen von Mosaiken. Diese Marmorbilder stammen aus einem unserer Badezimmer und wir haben das einfach zum Spaß an der Freud gemacht, um mal zu sehen, was dabei heraus kommt.

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Natürlich wird alles hinterher noch verfugt.

Ein Buch über Fliesenarbeiten, die aus Mosaikstücken gefertigt sind, haben wir übrigens auch im Sortiment unseres Verlages:

Fliesenmosaik selbst verlegt

https://newvisionspublications.wordpress.com/portfolio/fliesenmosaik-selbst-verlegt/

Darin kann man ganz genau sehen, wie man so etwas macht.

Schwer ist es nicht. Das kann eigentlich jeder machen, der nichts dagegen hat, mal ein wenig mit Eierpampe herumzumanschen.

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