Enthüllungen und San Francisco

Das nachfolgende Kapitel ist ein Auszug aus dem Skandinavien-Roman “Solkrogen 7 – Eine Hochzeit in Dänemark” und besteht aus einem E-Mail-Exchange zweier Freundinnen, der recht dramatischer Natur ist, da sich im Roman gerade die Dinge zuspitzen. Das kapitel ist aber auch ein Reisebericht über San Francisco.

Solkrogen_7_image36

Hi Béa! Wie stehen die Dinge bei Dir? Hast du schon den Test gemacht oder warst du beim Arzt?

Solkrogen_7_image38

Photo: Rhoda Winther: Vancouver

Ach Katie…!

Nein, nichts dergleichen. Hab erst mal ein paar Tage quer gelegen. Ich hab auch so viel um die Ohren! Bin vor wenigen Tagen erst wieder aus San Francisco zurückgekommen und wie jedes Mal, wenn ich weg bin, bleibt dann immer alles liegen und muss hinterher aufgearbeitet werden… weiß gar nicht, wo ich anfangen soll!

Hmmm… ich würde ganz einfach damit anfangen, einen Test zu machen.

Katie, die Dinge sind etwas komplizierter…

Was meinst du denn damit?

Na ja, meine Besuche in San Francisco…

Die waren nicht geschäftlicher Natur?

Doch, waren sie schon.

Aber ich hab dort Reinhard wiedergetroffen.

Waaas??? Und dann ist das Baby gar nicht von Pierre?

Na ja… könnte schon sein…

Ich bin auch sonst am Grübeln, was ich am Besten machen soll…

Was denn? Du willst doch nicht etwa Pierre verlassen? Doch nicht nach all dem, was ihr gemeinsam aufgebaut habt…

Das ist es ja gerade… da ist nicht so furchtbar viel „gemeinsam“. Also jetzt ist er auch gerade wieder in Edmonton, seine Schwester besuchen und die Hälfte des Jahres lebt er sowieso auf seiner Farm, während mir dieses eingeschneite Dreckleben gestohlen bleiben kann. Also ehrlich, ich hab genug davon! Die Monate, die wir damals in dieser Bruchbude hausen mussten, weil wir Pleite waren, bereiten mir heute immer noch Alpträume!

Ich brauche eben mein zivilisiertes Großstadtleben und ich brauche einen Mann, der sich um mich kümmert.

Und Reinhard ist dann urplötzlich wieder aufgetaucht und hat dir all das wieder gegeben?

Mehr oder weniger. Das war nach einer Konferenz. Purer Zufall, dass er auch da war. Wir hatten beide ein bisschen zu viel getrunken und dann geschah es eben…

Das war vor einigen Monaten. Seitdem bin ich jede zweite Woche zurückgeflogen, um ihn wiederzusehen.

Das ist doch wohl nicht dein Ernst?!

Ach Katharina, nun tu doch bloß nicht so! Du hast ja schließlich auch mit Ture…

Nein, habe ich nicht!

Nun gut, dann hast du eben nicht. Aber genügend Gelegenheit hattest du dazu gehabt. Und ganz ehrlich: jede normale Frau hätte es getan!

Doch egal.

Das macht mein eigenes Problem auch nicht kleiner.

Ich weiß nicht, wie ich zu den Männern stehe und ich weiß auch nicht, ob ich das Kind haben will oder nicht.

Du willst es doch nicht etwa abtreiben lassen? Ich nehme an, du weißt, dass so ein kleiner Fötus schon alles mitbekommt und auch fühlen kann…

Ach Katharina, musst du unbedingt so ein Biedermeier sein?

Ich schütte dir hier mein Herz aus und da kann ich wirklich eine liebe Schulter an der ich mich ausheulen kann, weitaus besser gebrauchen, als eine Moralpredigt. Zumal ich mich ja sonst niemandem anvertrauen kann!

Entschuldige. Es ist nur so… wenn ich mir vorstelle, dass ich Oliver, Mia oder Toulouse einfach abgetrieben hätte… oder die Kleinen…

Na glaubst du denn, mir behagt so ein Gedanke?

Aber ich bin jetzt 50. Ich würde die Geburt unter Umständen vielleicht nicht mal überleben…

Ach was! So extrem würde ich das nun auch wieder nicht sehen. Du kannst doch um einen Kaiserschnitt bitten und das Ganze einfach wie eine ganz normale Operation ansehen.

Ganz normale Operation?

Du redest ja fast so, als ob du jede zweite Woche eine hättest…

Du weißt, was ich meine, Béa!

Warum nur das Negative haben, wenn auch was Gutes bei rausspringen kann?!

Was meinst du damit?

Na ja… eine Abtreibung ist ja einfach nur ein Eingriff, der unangenehm ist, doch wenn du einen Kaiserschnitt wählst, machst du das wenigstens nicht umsonst. Du gehst dann mit dem Baby nachhause. Das ist deine Belohnung dafür. Du hast dann Freude daran – für den Rest deines Lebens.

Wer sagt, dass mir ein Kind Freude bereiten würde?

Würde es das nicht?

Weiß nicht.

Du bist doch sonst ganz allein, hast die große Firma… Wer soll das denn mal erben? Du hast doch sicher nicht all das aufgebaut, um es irgendwann mal der Heilsarmee zu vermachen. Vermisst du denn gar keine Familie?

Weiß nicht. Ich denke, früher wollte ich zunächst immer selbständig sein. Sicher, weil meine Mutter es nie war. Und ich sah, welche Konsequenzen das hatte. Nie und nimmer wollte ich so wie sie werden!

Natürlich habe ich trotzdem auch davon geträumt, dass irgendein Traumprinz auf mich zukommen würde, der mich umwarb und verzauberte und mich in eine heile Welt entführte, in der noch alles möglich war.

Ich hatte zunächst wirklich gedacht, dass Pierre das sein würde und eine Zeit lang war er das sicher auch. Doch irgendwann entpuppte er sich eben als ein einfacher Frosch – und als ein reichlich grüner noch dazu!

Machst es dir wirklich so viel aus, dass er die Farm bewirtschaftet?

Eigentlich nicht. Ich hab ja schließlich auch genug um die Ohren, doch wenn er dann wieder da ist… dann ist er trotzdem noch in seiner eigenen Welt. Außerdem hat er wahrscheinlich auch eine Geliebte.

Bist du dir sicher?

Nein, nicht 100%ig. Aber er bleibt immer länger weg, ist geistig auch immer weiter entfernt, selbst, wenn er hier ist, und als ich neulich auf der Farm anrief, nahm eine junge Frau ab. Was kann das denn sonst anderes gewesen sein? Zumal er nicht das geringste Interesse an mir mehr zeigt.

Würd’ mir da nicht so sicher sein, Béa!

Pierre erscheint mir eigentlich gar nicht der Typ zu sein, der sich für andere Frauen interessiert. Ganz im Gegenteil. Als ich kurz vor Ostern bei euch war, erschien er mir immer noch ganz verliebt in dich…

Willst du nicht lieber den Test machen, um zu sehen, ob es überhaupt Grund zur Sorge gibt?

Danach kannst du das Problem mit Pierre immer noch angreifen…

Ja, das sollte ich vielleicht.

Sag mal, wie bist du eigentlich auf San Francisco gekommen? Okay, die Konferenz…, aber bist du wirklich nur so oft dahin geflogen, um ihn zu sehen oder ist die Stadt so schön oder was?

Die Stadt ist wunderschön. Da ich sowieso zur Konferenz hinwollte, nahm ich meine Kamera natürlich mit und fotografierte gleich eine ganze Serie von Motiven. Du kennst mich, sie waren natürlich für eine neue Buchreihe.

Ich werd mal ein paar anheften, dann kannst du sehen, wie schön die Stadt ist. Und mit ein paar Künstlern hatte ich mich dort ebenfalls getroffen.

Solkrogen_7_image78

Photo: Rhoda Winther

Hier kommt das Angeheftete:

Downtown – Hier war die Konferenz und somit war das mehr oder weniger das Erste, was ich sah. Natürlich war mir das nicht genug und somit suchte ich die etwas typischeren Motive von San Francisco auf.

Auf dem Weg dorthin fand ich dann so einiges andere, womit ich nicht gerechnet hatte – unter anderem eben auch Reinhard. Er war, wie immer, stets für eine Überraschung gut! Obgleich er nicht jünger geworden war, sah er eigentlich genauso aus, wie als ich ihn bei Dir damals in Solkrogen wiedergesehen hatte.

Jetzt war er zwar genauso grauhaarig, aber hatte frische Farbe im Gesicht und stand wieder voll im Leben.

Solkrogen_7_image79

Photo: Rhoda Winther

Lustigerweise arbeitete er gar nicht mehr als Pfarrer, sondern war in einem Reklamebüro tätig. Das war, was ihn nach San Francisco (und auch zur gleichen Konferenz) gebracht hatte. Jedoch war er am ersten Tag gar nicht anwesend.

Ich traf ihn hinterher, in diesem kleinen chinesischen Restaurant.

Solkrogen_7_image80

Photo: Rhoda Winther

Er kannte die Stadt aber gut, denn er war hier oft beruflich bedingt und hatte sogar eine kleine Wohnung in der City. Also nahm er sich den Nachmittag frei und zeigte mir die Stadt.

So konnten wir auch gut all die Neuigkeiten austauschen, bezüglich all dem, was in den letzten Jahren geschehen war.

Solkrogen_7_image81

Photo: Rhoda Winther

Du wirst es nicht glauben, aber etwas, das mir sehr gefallen hat, waren diese Straßenbahnen. Sie hatten so viele verschiedene dort! Und alle waren sie kunterbunt. Das war irgendwie toll, da reinzusteigen!

Solkrogen_7_image82

Photo: Rhoda Winther

Eigentlich setzt man ja eher solche Street- oder Cable Cars mit San Francisco in Verbindung, nicht wahr?

Die Straßenbahn (Cable Cars) ist seit 1873 im Einsatz und wurde stetig erweitert. Sie ist die einzige noch funktionsfähigen Kabelstraßenbahn der Welt. Früher gab es mehrere Unternehmen in San Francisco die miteinander konkurrierten, daher. fuhren sie auf unterschiedlichen Spurweiten. Das alles vernichtende Erdbeben von 1906 zerstörte auch fast alle Straßenbahnstrecken. Danach wurden die Strecken auf modernere und schnellere elektrische Straßenbahnen umgerüstet. Nur auf den steilsten Strecken fahren weiterhin die alten Cable Cars, da dort die elektrischen Straßenbahnen nicht fahren konnten. Heute gibt es nur noch wenige Strecken, die nach aufwendiger Renovierung weiterhin betrieben werden. Vor der Fahrt muss man daran denken, ein gültiges Ticket zu kaufen.

Solkrogen_7_image83

Photo: Rhoda Winther

Doch es gibt auch ganz andere, wie diese Straßenbahn…

Solkrogen_7_image84

Photo: Rhoda Winther

oder diese! Ich fand sie alle ganz faszinierend und musste gleich überall mitfahren, um eben sofort das richtige „San Francisco-Feeling“ zu bekommen.

Solkrogen_7_image85

Photo: Rhoda Winther

Überrascht war ich auch, was die Grünanlagen der Stadt betraf. Weiß nicht, warum und auch nicht, was ich mir stattdessen vorgestellt hatte, doch sie waren wunderschön und irgendwie tropischer als ich wohl gedacht hatte. Wenn man das ganze Jahr über in Kanada verweilt, dann ist das natürlich etwas, das das Herz höherschlagen lässt!

Und das hat sicher auch dazu beigetragen, dass ich mich so schnell wieder zu ihm hingezogen gefühlt habe.

Das ist irgendwie so, als wenn du aus dem hohen europäischen Norden kommst und dann an der Côte d’Azur endlich wieder die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings auf deiner Haut spürst. Man ist so richtig ausgehungert nach Sonne, Liebe, frischer Luft und nach guter Laune und sobald man dort ist, pulsiert das Leben erneut in den Adern!

Der Golden Gate Park ist mit etwas mehr als vier Quadratkilometern das wichtigste Naherholungszentrum von San Francisco: 5 km lang und 800 Metern breit! Er ist sogar größer als der Central Park in New York. Außer Blumen und tausenden von Bäumen beherbergt der Park auch einen See, eine holländische Windmühle, verschiedene Sportkomplexe, einen kleinen Wasserfall. einen Teegarten, einen Angelteich und den botanischen Garten der Stadt.

Solkrogen_7_image86

Photo: Rhoda Winther

Nun ja… apropos „jung und dynamisch“ und „pulsierendes Leben“: Es war auch das erste Mal, dass ich in diesen Laden ging. Eigentlich auch nur, um mal schnell etwas zum Essen für den Abend zu holen… doch ich sah zu meiner großen Freude, dass sie Quark hatten. Lach nicht! Aber das ist endlich mal ein Laden in den USA, der anständigen Quark aufzuweisen hat und das bedeutet mir viel!

Den französischen Kanadiern ist „fromage blanc“ natürlich ein Begriff, doch ansonsten schaut man dich in den „Americas“ eher blöd an, wenn du richtigen Quark haben willst.

Schau mal im Internet nach; es gibt unendlich viele englischsprachige Rezepte, die dir „echten deutschen Käsekuchen“ verkaufen wollen. Aber ist das wirklich ein echter deutscher Kuchen? Nee, absolut nicht!!! Da ist weder Quark drin, noch Grieß! Alles, was diese Leute anzubieten haben, ist dass sie irgendwann mal in Deutschland Urlaub gemacht haben oder jemanden kannten, der aus Deutschland stammte, und so zu dem Genuss von unserem Käsekuchen kamen. Natürlich ist der ganz anders als ihrer und das macht natürlich Eindruck. Amerikanischer Cheesecake wird ja nur aus zerbröckelten Keksen gemacht und hat dann meist rohen Frischkäse mit Zucker verrührt, samt Zitrusfrucht oben drauf.

Na ja, nicht dass ich den nicht essen würde; er hat natürlich auch seinen Charme, doch er erinnert eher an eine Käse-Sahne-Torte als an einen echten Käsekuchen. Und wenn ich nun mal total nach deutschem Käsekuchen ausgehungert bin und mich an kein Rezept mehr erinnern kann und dann auch noch mit einem Käsesoufflé abgespeist werde… grrr! Also dann werd ich eben stinkend sauer.

Solkrogen_7_image87

Photo: Rhoda Winther

Doch stell dir vor, Reinhard hatte sogar noch etwas selbstgebackenen Käsekuchen im Kühlschrank und…

Ach, du hast es sicher geahnt, ich stornierte meine Hotelreservation und blieb stattdessen einfach bei ihm.

An diesem Tisch haben wir so manches Mahl gemeinsam eingenommen…

Solkrogen_7_image88

Photo: Rhoda Winther

und hier die Kalorien wieder abtrainiert. Nun, Bewegung muss sein und es tat mir einfach gut, dass jemand sich endlich wieder einmal ein wenig um mich kümmerte!

Am ersten Abend war ich sicher etwas zu betrunken gewesen, um überhaupt mitzubekommen, was da genau geschah, doch nachdem ich Pierre schon untreu geworden war und dieser ja auch jemand anderes zu haben schien…

Nun was soll’s! Ich genoss einfach die Genwart zusammen mit jemandem, der mir endlich wieder etwas Aufmerksamkeit schenkte.

Solkrogen_7_image89

Photo: Rhoda Winther

Ach ja… eigentlich hatte ich dir die Stadt zeigen wollen… Nun gut, hier sind noch die weltberühmten „Painted Ladies“, die du sicher schon kennst. Sieht fast wie Spielzeug aus, nicht wahr? Ich hatte ein paar neue Einstellungen an meiner Kamera ausprobieren wollen und das war dann das etwas unwirklich aussehende Resultat.

Solkrogen_7_image90

Photo: Rhoda Winther

Was wäre San Francisco ohne die Golden Gate Bridge, die bis um 11 Uhr morgens stets im Nebel verborgen ruht? Doch danach kommt der strahlende Sonnenschein! Aber darum ist sie auch so knall rot, denn es wäre natürlich gar nicht so gut, wenn ein Skipper sie im Nebel anrempeln würde…

Die Golden Gate Bridge wurde 1937 fertiggestellt und ist ganze 2737 m lang. Das markante Rot ist eigentlich ein Orange. Die Brücke ermöglicht rund 120.000 Fahrzeugen täglich die Überfahrt über die Golden Gate Bucht. Für Fußgänger und Radfahrer ist das Überqueren der Brücke kostenlos. PKWs müssen für die Fahrt nach San Francisco Maut bezahlen. Besonders imposant wirkt die Brücke, wenn der sich der dicke Morgennebel langsam aus der San Francisco Bay verflüchtigt.

 

Ganz viele Links über San Francisco

de.wikipedia.org/wiki/San_Francisco

en.wikipedia.org/wiki/San_Francisco

Erdbeben

de.wikipedia.org/wiki/Erdbeben_von_San_Francisco_1906

Sehenswürdigkeiten

Golden Gate Bridge Offizielle Homepage

Fisherman’s Wharf de.wikipedia.org/wiki/Fisherman’s_Wharf

www.fishermanswharf.org

Golden Gate Park Offizielle Homepage

Palace of Fine Arts Offizielle Homepage

San Francisco City Hall de.wikipedia.org/wiki/City_Hall_(San_Francisco)

sfgsa.org/index.aspx?page=1085

Twin Peaks de.wikipedia.org/wiki/Twin_Peaks_(San_Francisco)

Grace Cathedral Offizielle Homepage

Transamerica Pyramid de.wikipedia.org/wiki/Transamerica_Pyramid

www.aviewoncities.com/sf/transamerica.htm

Alcatraz Offizielle Homepage

Links über Sehenswürdigkeiten:

www.sehenswuerdigkeiten-entdecken.de/san-francisco-sehenswuerdigkeiten-top-10

San Francisco Bay waterfront

time.com/2819065/san-francisco-waterfront-vote

San Francisco Chronicle

www.sfgate.com

Exploratorium

www.exploratorium.edu

The worst waiter in history – in San Francisco

priceonomics.com/the-worst-waiter-in-history

 

Quelle: Solkrogen 7 – Eine Hochzeit in Dänemark

Solkrogen 7: Eine Hochzeit in Dänemark

Rhoda Winther schreibt auch einen Blog, auf dem man ihre Reiseberichte, Ausflüge, Rezepte und anderes finden kann.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s