San Francisco

Die Stadt ist wunderschön. Da ich sowieso zur Konferenz hinwollte, nahm ich meine Kamera natürlich mit und fotografierte gleich eine ganze Serie von Motiven. Du kennst mich, sie waren natürlich für eine neue Buchreihe.

Ich werd mal ein paar anheften, dann kannst du sehen, wie schön die Stadt ist. Und mit ein paar Künstlern hatte ich mich dort ebenfalls getroffen.

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Photo: Rhoda Winther

Hier kommt das Angeheftete:

Downtown – Hier war die Konferenz und somit war das mehr oder weniger das Erste, was ich sah. Natürlich war mir das nicht genug und somit suchte ich die etwas typischeren Motive von San Francisco auf.

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Photo: Rhoda Winther

Ich traf einen Freund in diesem kleinen chinesischen Restaurant.

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Photo: Rhoda Winther

Er kannte die Stadt aber gut, denn er war hier oft beruflich bedingt und hatte sogar eine kleine Wohnung in der City. Also nahm er sich den Nachmittag frei und zeigte mir die Stadt.

So konnten wir auch gut all die Neuigkeiten austauschen, bezüglich all dem, was in den letzten Jahren geschehen war.

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Photo: Rhoda Winther

Du wirst es nicht glauben, aber etwas, das mir sehr gefallen hat, waren diese Straßenbahnen. Sie hatten so viele verschiedene dort! Und alle waren sie kunterbunt. Das war irgendwie toll, da reinzusteigen!

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Photo: Rhoda Winther

Eigentlich setzt man ja eher solche Street- oder Cable Cars mit San Francisco in Verbindung, nicht wahr?

Die Straßenbahn (Cable Cars) ist seit 1873 im Einsatz und wurde stetig erweitert. Sie ist die einzige noch funktionsfähigen Kabelstraßenbahn der Welt. Früher gab es mehrere Unternehmen in San Francisco die miteinander konkurrierten, daher. fuhren sie auf unterschiedlichen Spurweiten. Das alles vernichtende Erdbeben von 1906 zerstörte auch fast alle Straßenbahnstrecken. Danach wurden die Strecken auf modernere und schnellere elektrische Straßenbahnen umgerüstet. Nur auf den steilsten Strecken fahren weiterhin die alten Cable Cars, da dort die elektrischen Straßenbahnen nicht fahren konnten. Heute gibt es nur noch wenige Strecken, die nach aufwendiger Renovierung weiterhin betrieben werden. Vor der Fahrt muss man daran denken, ein gültiges Ticket zu kaufen.

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Photo: Rhoda Winther

Doch es gibt auch ganz andere, wie diese Straßenbahn…

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Photo: Rhoda Winther

oder diese! Ich fand sie alle ganz faszinierend und musste gleich überall mitfahren, um eben sofort das richtige „San Francisco-Feeling“ zu bekommen.

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Photo: Rhoda Winther

Überrascht war ich auch, was die Grünanlagen der Stadt betraf. Weiß nicht, warum und auch nicht, was ich mir stattdessen vorgestellt hatte, doch sie waren wunderschön und irgendwie tropischer als ich wohl gedacht hatte. Wenn man das ganze Jahr über in Kanada verweilt, dann ist das natürlich etwas, das das Herz höherschlagen lässt!

Und das hat sicher auch dazu beigetragen, dass ich mich so schnell wieder zu ihm hingezogen gefühlt habe.

Das ist irgendwie so, als wenn du aus dem hohen europäischen Norden kommst und dann an der Côte d’Azur endlich wieder die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings auf deiner Haut spürst. Man ist so richtig ausgehungert nach Sonne, Liebe, frischer Luft und nach guter Laune und sobald man dort ist, pulsiert das Leben erneut in den Adern!

Der Golden Gate Park ist mit etwas mehr als vier Quadratkilometern das wichtigste Naherholungszentrum von San Francisco: 5 km lang und 800 Metern breit! Er ist sogar größer als der Central Park in New York. Außer Blumen und tausenden von Bäumen beherbergt der Park auch einen See, eine holländische Windmühle, verschiedene Sportkomplexe, einen kleinen Wasserfall. einen Teegarten, einen Angelteich und den botanischen Garten der Stadt.

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Photo: Rhoda Winther

Nun ja… apropos „jung und dynamisch“ und „pulsierendes Leben“: Es war auch das erste Mal, dass ich in diesen Laden ging. Eigentlich auch nur, um mal schnell etwas zum Essen für den Abend zu holen… doch ich sah zu meiner großen Freude, dass sie Quark hatten. Lach nicht! Aber das ist endlich mal ein Laden in den USA, der anständigen Quark aufzuweisen hat und das bedeutet mir viel!

Den französischen Kanadiern ist „fromage blanc“ natürlich ein Begriff, doch ansonsten schaut man dich in den „Americas“ eher blöd an, wenn du richtigen Quark haben willst.

Schau mal im Internet nach; es gibt unendlich viele englischsprachige Rezepte, die dir „echten deutschen Käsekuchen“ verkaufen wollen. Aber ist das wirklich ein echter deutscher Kuchen? Nee, absolut nicht!!! Da ist weder Quark drin, noch Grieß! Alles, was diese Leute anzubieten haben, ist dass sie irgendwann mal in Deutschland Urlaub gemacht haben oder jemanden kannten, der aus Deutschland stammte, und so zu dem Genuss von unserem Käsekuchen kamen. Natürlich ist der ganz anders als ihrer und das macht natürlich Eindruck. Amerikanischer Cheesecake wird ja nur aus zerbröckelten Keksen gemacht und hat dann meist rohen Frischkäse mit Zucker verrührt, samt Zitrusfrucht oben drauf.

Na ja, nicht dass ich den nicht essen würde; er hat natürlich auch seinen Charme, doch er erinnert eher an eine Käse-Sahne-Torte als an einen echten Käsekuchen. Und wenn ich nun mal total nach deutschem Käsekuchen ausgehungert bin und mich an kein Rezept mehr erinnern kann und dann auch noch mit einem Käsesoufflé abgespeist werde… grrr! Also dann werd ich eben stinkend sauer.

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Photo: Rhoda Winther

Doch stell dir vor, Reinhard hatte sogar noch etwas selbstgebackenen Käsekuchen im Kühlschrank und…

Ach, du hast es sicher geahnt, ich stornierte meine Hotelreservation und blieb stattdessen einfach bei ihm.

An diesem Tisch haben wir so manches Mahl gemeinsam eingenommen.

Ich genoss einfach die Genwart zusammen mit jemandem, der mir endlich wieder etwas Aufmerksamkeit schenkte.

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Photo: Rhoda Winther

Ach ja… eigentlich hatte ich dir die Stadt zeigen wollen… Nun gut, hier sind noch die weltberühmten „Painted Ladies“, die du sicher schon kennst. Sieht fast wie Spielzeug aus, nicht wahr? Ich hatte ein paar neue Einstellungen an meiner Kamera ausprobieren wollen und das war dann das etwas unwirklich aussehende Resultat.

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Photo: Rhoda Winther

Was wäre San Francisco ohne die Golden Gate Bridge, die bis um 11 Uhr morgens stets im Nebel verborgen ruht? Doch danach kommt der strahlende Sonnenschein! Aber darum ist sie auch so knall rot, denn es wäre natürlich gar nicht so gut, wenn ein Skipper sie im Nebel anrempeln würde…

Die Golden Gate Bridge wurde 1937 fertiggestellt und ist ganze 2737 m lang. Das markante Rot ist eigentlich ein Orange. Die Brücke ermöglicht rund 120.000 Fahrzeugen täglich die Überfahrt über die Golden Gate Bucht. Für Fußgänger und Radfahrer ist das Überqueren der Brücke kostenlos. PKWs müssen für die Fahrt nach San Francisco Maut bezahlen. Besonders imposant wirkt die Brücke, wenn der sich der dicke Morgennebel langsam aus der San Francisco Bay verflüchtigt.

 

Ganz viele Links über San Francisco

de.wikipedia.org/wiki/San_Francisco

en.wikipedia.org/wiki/San_Francisco

Erdbeben

de.wikipedia.org/wiki/Erdbeben_von_San_Francisco_1906

Sehenswürdigkeiten

Golden Gate Bridge Offizielle Homepage

Fisherman’s Wharf de.wikipedia.org/wiki/Fisherman’s_Wharf

www.fishermanswharf.org

Golden Gate Park Offizielle Homepage

Palace of Fine Arts Offizielle Homepage

San Francisco City Hall de.wikipedia.org/wiki/City_Hall_(San_Francisco)

sfgsa.org/index.aspx?page=1085

Twin Peaks de.wikipedia.org/wiki/Twin_Peaks_(San_Francisco)

Grace Cathedral Offizielle Homepage

Transamerica Pyramid de.wikipedia.org/wiki/Transamerica_Pyramid

www.aviewoncities.com/sf/transamerica.htm

Alcatraz Offizielle Homepage

Links über Sehenswürdigkeiten:

www.sehenswuerdigkeiten-entdecken.de/san-francisco-sehenswuerdigkeiten-top-10

San Francisco Bay waterfront

time.com/2819065/san-francisco-waterfront-vote

San Francisco Chronicle

www.sfgate.com

Exploratorium

www.exploratorium.edu

The worst waiter in history – in San Francisco

priceonomics.com/the-worst-waiter-in-history

 

Quelle: Solkrogen 7 – Eine Hochzeit in Dänemark

Solkrogen 7: Eine Hochzeit in Dänemark

Rhoda Winther schreibt auch einen Blog, auf dem man ihre Reiseberichte, Ausflüge, Rezepte und anderes finden kann.

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