Weihnachten in Afrika 2 – der Samburu-Stamm

In dem Buch Fröhliche Weihnacht überall wird die Geschichte eines kleinen skandinavischen Jungen erzählt, der diesmal das Weihnachtsfest in Afrika verbringt und sich am Anfang überhaupt nicht drauf freut weil er denkt, der Weihnachtsmann kann es doch gar nicht bis dahin schaffen. Doch dann erlebt er eine Überraschung nach der anderen.

Mit diesem 2. Post wollen wir die Gelegenheit wahrnehmen, um ein paar Fotos vom Samburu-Stamm, aus der Massai  Mara-Gegend, zu zeigen. Die Fotos stammen von Sayydah Garrett und stammen  aus dem Buch Unsere afrikanischen Kinder.

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„…Im Herzen Ostafrikas liegt ein Tal, das das „Great Rift Valley“ genannt wird. Nicht nur treffen hier zwei Kontinentalplatten aufeinander, verschiedene Kulturen tun es ebenfalls. Dort, in der Weite der trockenen Steppe, leben verschiedene Stämme in der Massai Mara-Gegend.

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Einer der Stämme wird Samburu genannt. Das Wort bedeutet „Schmetterling“ und wurde den Stammesmitgliedern von den benachbarten Stämmen verliehen, weil die kunstvollen Gesichtsmalereien der Samburu-Leute sie an Schmetterlinge erinnerten.

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Die Trachten des Samburu-Volkes sind genauso hübsch verziert und der üppige Schmuck, den sowohl die Männer, als auch die Frauen tragen, ist nicht nur farbenfroh, sondern auch von einer vielfältigen Schönheit, wie man sie sonst nur selten sieht…“

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Auf dem obigen Foto sieht man Sayydah Garrett, wie sie mit den Mitgliedern des Samburu-Stammes tanzt.

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Was Weihnachten betrifft, so ist es für die einzelnen Mitglieder des Samburu-Stammes sehr unterschiedlich, wie sie es erleben. Während viele von ihnen ursprünglich Christen waren, ist es so, dass es sich bei diesem Nomaden-Stamm um sehr einfache Menschen handelt, die nichts besitzen.

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Das bedeutet, dass sie, wenn sie irgendeine Art von Spende oder Stipendium annehmen, daran oftmals die Bedingung geknüpft ist, dass sie eine bestimmte Religion haben sollen  oder gar annehmen müssen. Das ist leider oft so, bei sehr vielen Wohltätern.

Oftmals fühlen die Empfänger dieser Wohltätifkeiten sich dann gezwungen dies zu tun, einfach aus Armut heraus oder weil sie vielleicht möchten, dass die Kinder zur Schule gehen oder damit sie studieren können.

Darum gibt es beispielsweise die Pastoralist Child Foundation, damit Hilfe für Menschen auch unabhängig von jeglicher religiöser Überzeugung entstehen kann. Die Menschen, die diese NGO unterstützen und auch die, die für sie arbeiten, haben alle unterschiedliche Religionen und setzen sich für Toleranz ein.

Ihnen geht es lediglich darum, dass den Menschen geholfen wird und dass so viele Mädchen wie möglich eine Ausbildung erhalten, um somit die Beschneidung zu vermeiden.

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Samuel Siriria Leadismo und Sayydah Garrett sind die Gründer der Pastoralist Child Foundation.

Das ist eine Wohtätigkeitsorganisation, die sich für die Rechte der Frauen in Kenya, Massai Mara, einsetzt und bemüht ist, die weibliche Beschneidung abzuschaffen.

Das Wort “Pastoralist” bedeutet “Hirte”.

Mehr über die NGO kann man hier lesen:

Unsere Afrikanischen Kinder

www.amazon.de/dp/B00VC9C6GY

Solkrogen 10

www.amazon.de/dp/B00SKCYB1Y

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Sayydah Garrett Video:

www.youtube.com/watch?v=A3nEfA5ZKns

www.pastoralist-child-foundation.org

www.facebook.com/PastoralistChildFoundation

www.twitter.com/kenyachildfund

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