Häuschen-Bilder aus Treibholz anfertigen und gut organisiert viel Qualitätszeit mit Kindern verbringen

Die DIY-Idee mit den Häuschen, die aus Treibholz angefertigt werden, stammt aus dem Roman  Solkrogen 10 – Dänischer Winter und afrikanischer Besuch.

Solkrogen 10: Dänischer Winter und afrikanischer Besuch

Der nachfolgende Text berichtet, wie die eine Romanfigur aus dem obigen Buch diese Häuschen bei ihrer Freundin entdeckt und einer anderen Freundin darauf hin davon erzählt.

Es ist aber auch eine lustige Idee zum Selbermachen. Alles, was man dazu braucht, ist Treibholz (oder anderer Müll, den man recyceln kann), Klebstoff und Farbe, und dann kann es auch schon losgehen! Man klebt das ganze Zeug einfach nach Herzenslust zusammen.

Diese Häuschen kann man als Bilder an die Wand hängen oder man kann auch kleine Skulpturen daraus bauen.

Solkrogen_10_image3

Photograph: Henriette Roberts

“Eine ganz originelle Idee fand ich auch die Häuschen-Bilder, die aus Treibholz angefertigt waren. Drei verschiedene Bilder hatte sie in der Gästeabteilung des Wohnhauses aufgehängt, die alle ein wenig anders waren.

Solkrogen_10_image24

Photograph: Henriette Roberts

Ausgesprochen gut gefiel mir auch die Geschichte, die dahinter stand: Marianne ging oft und gerne mit den Kindern am Strand spazieren und dann sammelten sie alles, was sie finden konnten.

Zuhause wurden die Schätze dann gewaschen und getrocknet. Sie hatte verschiedene Körbe in ihrer Werkstatt, in der sie alle Objekte gut sortiert aufbewahrte. Die Körbe sorgten auch dafür, dass genügend Luft herankam.

Wann immer sie dann Treibholz, Muscheln, Algen, Gräser oder Steine brauchte, um beispielsweise ein Bild herzustellen, konnte sie sich nach Herzenslust davon bedienen.

Überhaupt war ihre Werkstatt sehr hell, fast schon so hell, wie ein Maleratelier. Dafür sorgten unter anderem die vielen Dachfenster. Hinzu kam, dass die Wände weiß gestrichen waren und die Einrichtung sehr minimalistisch aussah. Das ließ genügend Platz für die Projekte, an denen sie arbeitete. Anscheinend verbrachte sie sehr viele Stunden hier. Ein Stellchen für das Kleinste stand auch im Raum, gar nicht so weit vom Ofen entfernt.

Gemütlich war es hier! – Und überraschend gut aufgeräumt. Sie hatte alles durchorganisiert und konnte jede noch so kleine Nadel oder Schraube auf Anhieb finden. Das bestätigte mir mal wieder: wenn man im Leben erfolgreich sein will, dann muss man alles aufgeräumt und gut organisiert haben. Erfolg ist nie das Resultat des Zufalls, sondern es steckt stets detaillierte Planung dahinter!

Solkrogen_10_image26

Photograph: Henriette Roberts

Im Planen schien sie überhaupt ein Meister zu sein. An der Wand fand ich auch die Stundenpläne der ganzen Familie. Sie wusste also immer, wo jeder war und was er gerade machte. Zu meiner Überraschung hatte sie auch die Stunden in ihren Arbeitsplan eingetragen, in denen sie mit den Kinder zusammen sein würde – entweder hier im Atelier oder anderswo. Das erschien mir dann schon etwas extrem.

Sie schien meine Gedanken erraten zu haben und sagte:

Weißt du, viele denken, dass ich ein „control freak“ bin, doch in der Tat ist es einfach so, dass ich, wenn ich nicht alles sorgfältig einplane, ansonsten nichts auf die Reihe kriege. Selbst „quality time“ (Qualitätszeit) muss man sich bewusst nehmen. Wenn ich das nicht tue, dann wird meine Freizeit einfach mit allen möglichen belanglosen Dingen ausgefüllt und die Kinder beklagen sich, weil die Mama keine Zeit hat.

Schau mal, die Bilder hier, die haben wir alle gemeinsam gebastelt. Das macht den Kleinen richtig Spaß…”

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s