Nykøbing – Falster

Niemand weiß heute mehr, wie alt die Stadt wirklich ist, jedoch wird sie in historischen Quellen zum ersten Male im 13. Jahrhundert erwähnt. Man vermutet jedoch, dass bereits 1169 schon eine Ortschaft an gleicher Stelle gab, als Absalon und König Valdemar hier, während der Kriege gegen die Wenden, eine Burg errichten ließen.

Jahrhunderte lang war der Marktplatz das Zentrum der Stadt und er befand sich damals vor dem Schloss, welches heute nur noch ein Rest von einer Schlossruine ist.

Dieser Marktplatz war nicht nur ein Umschlagplatz von Waren, sondern auch eine der ersten Stätte, an denen die dänische Demokratie praktiziert wurde, da hier das Volk durch Handerheben seine Stimme abgeben konnte.

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Weltberühmt ist inzwischen das Mittelalterzentrum geworden. Um dorthin zu gelangen, muss man die moderne Zugbrücke überqueren, die den Guldborgsund überbrückt, der die Stadt in zwei Teile teilt.

www.middelaldercentret.dk

 

Fährt man weiter nach Süd-Osten, gelangt man zum Gut Fuglsang und kann dort das Kunstmuseum besichtigen.

www.visitlolland-falster.de/de/danmark/fuglsang-kunstmuseum-gdk615451

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Nykøbing hat aber auch einen alten Stadtkern, der sich auch heute noch in der Mitte der Stadt, auf der Nordseite des Guldborgsunds, befindet.

Hier gibt es sogar eine Fußgängerzone mit vielen Geschäften. Nykøbing ist ja schließlich die größte Stadt der Insel Falster.

www.visitlolland-falster.de/de/lolland-falster/aktivitaten/nykobing-falster

Als Wahrzeichen gilt Ejegod Mølle, eine alte Mühle, die ebenfalls im nördlichen Teil der Stadt liegt.

Der alte Wasserturm (Vandtårnet) ist 32 Meter hoch und bietet Touristen eine gute Aussicht über die Stadt.

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Obgleich das Schloss schon lange nicht mehr steht, kann man in der Slotsgade noch immer das Stadsgårdsviertel vorfinden. Dort waren früher die Dienstboten einquartiert, die im Schloss arbeiteten.

Im 19. Jahrhundert wurden daraus Wohnungen für die Bürger der Stadt und in den 80er Jahren wurde der Gebäudekomplex wieder restauriert.

Wer in die Langgade geht, findet dort das älteste bürgerliche Haus der Stadt vor, welches aus dem Jahre 1580 stammt und eine alte Patriziervilla ist, die heute für Büroräume genutzt wird.

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Nykøbing Falster ist natürlich auch allen Zugreisenden ein Begriff, da hier die internationalen Züge ankommen und abfahren. Wer den Brombeerhof als Zugreisender besucht, der muss hier umsteigen, um den Zug nach Nørre Alslev zu nehmen. Ca. 10 Minuten fährt man dann noch.

Außer einem Zoo, einem botanischen Garten, einem Hallenbad hat die Stadt natürlich einen großen Fischereihafen und einen Yachthafen.

Die Klosterkirche gehörte ursprünglich zu einem Franziskanerkloster aus dem Jahre 1419. Seit 1532 gehört sie aber zur Stadt und ist nun eine Gemeindekirche.

Man sollte auch den Heilkräutergarten (Lægeurtehaven) besuchen, der sehr idyllisch ist.

 

Der obige Text ist ein sehr stark verkürzter Auszug aus: Dänemark-Reiseführer 1

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