Low Carb & Co – So wird es ein wenig gesünder

Nachfolgend ein paar Tipps, die wir zwar für ein Weihnachtsbackbuch erstellt haben, doch sie sind eigentlich das ganze Jahr über anzuwenden:

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ajaschi

Kaum etwas verbreitet so viel Freude wie die Weihnachtsbäckerei, doch wie bringt man den Kindern gleichzeitig bei, dass Junkfood nicht das Höchste aller Gefühle ist?

Die Antwort heißt vielleicht: bewusst backen.

Solange man sich und seinen Lieben klarmacht, was es ganz genau ist, das man da erschafft und welche Alternativen es gibt, die unter Umständen sogar tatsächlich gesund sind, lernen die Kinder von klein auf, dass es keine Sünde ist, etwas Leckeres zu essen und sich an der Zubereitung der Speisen zu erfreuen, sondern dass man einfach ganz bewusst das wählt, was zu einem selbst und zu der Wahl des Lebensstiles passt.

Selbstverständlich kann man ausschließlich von ökologischem Superfood leben und dann tatsächlich 150 Jahre alt werden – sofern man also morgen nicht von einem Auto überfahren wird oder ein Flugzeug vom Himmel fällt.

Doch das ist alles eine Frage der persönlichen Einstellung, die sich unter anderem daraus zusammensetzt, welche Mittel einem zur Verfügung stehen, welche Vorlieben man hat und welche Prioritäten man setzen möchte.

Diät-Modewellen wird es immer geben und momentan ist „Low Carb“ immer noch angesagt, während auf der anderen Seite uns tüchtige Geschäftsleute völlig unnatürliche Lösungen als veganen Ersatz für tierische Produkte verkaufen wollen.

Nun, es ist schon immer gesünder gewesen, den Konsum von weißem Mehl und Zucker einzuschränken. Daran hat noch nie jemand ernsthaft gezweifelt und auch alles andere, von dem wir durchaus wissen, dass es uns nichts Gutes tut, kann man genauso gut gegen vollwertige Zutaten austauschen, die statt leeren Kalorien tatsächlich aufbauende Nährstoffe enthalten.

Will man Kuchen und Gebäck etwas gesünder gestalten, kann man einfach Mehl und Zucker gegen gesündere Dinge austauschen.

Für jene, die sich sehr gesund ernähren und die sich eventuell auch für eine „Low Carb“-Diät interessieren, haben wir hier eine Liste von unterschiedlichen Nahrungsmitteln erstellt, mit denen man das ungesunde weiße Mehl und den ganz normalen Zucker austauschen kann. Zwar würde nicht alles unter die Bezeichnung „Low Carb“ fallen, doch sind Honig und beispielsweise Ahornzucker weitaus gesünder, als ganz normaler Zucker und somit erwähnen wir sie hier ebenfalls.

Was Austausch-Lebensmittel für weißes Mehl betrifft, müssen Sie natürlich darauf achten, dass das ausgewählte Lebensmittel auch zum Rezept passt, da Erbsenpulver vielleicht nicht ganz so gut im Schokoladenkuchen schmeckt wie im Bacon-Muffin.

Austauschstoffe* und Austausch-Lebensmittel für weißen Zucker:

low carb:

Was den Zucker betrifft, bin ich auch bemüht, Alternativen zu finden, die das Backresultat nicht negativ beeinflussen. Natürlich kann man einfach moderne Alternativen wie beispielsweise Xylit (Xylitol)* nehmen.

* Zuckeraustauschstoffe sind unter anderem:

de.wikipedia.org/wiki/Xylit

de.wikipedia.org/wiki/Erythrit

de.wikipedia.org/wiki/Zuckeraustauschstoffe

Auch Stevia wäre eine Alternative, doch dieses Süßmittel ist meiner Meinung nach weniger geeignet, da Stevia meist nicht so gut schmeckt.

Von Fruktose und Süßstoffen würde ich jedoch abraten, da sie weder gesund sind, noch gut schmecken.

Birkenzucker (siehe oben) ist auch interessant.

Einfach nur gesünder als weißer Zucker sind:

– Honig

– Ahornzucker

– Ahornsirup

– Agavensirup de.wikipedia.org/wiki/Agavensirup

– Birnendicksaft

– Apfelkraut

– Kokosblütenzucker

Dafür schmecken sie in dem richtigen Rezept aber sehr gut.

Austausch-Lebensmittel für Mehl:

– Gemahlene Nüsse und Mandeln

– Teilweise kann man weißes Mehl in Kuchen mit Kakao oder Carob (de.wikipedia.org/wiki/Johannisbrotbaum, Kakao-Ersatz, Verdickungsmittel (Carubin, Carubenmehl, Karubenmehl) und teilweise auch Zucker-Ersatz das-ist-drin.de/glossar/e-nummern/e410-johannisbrotkernmehl) erstatten.

– Mehl aus getrockneten Erbsen (Pulver), Soja oder anderen Bohnen (aber aufpassen, dass die Bohnen vorher gut durchgekocht wurden!)

– Mehl aus Kokosfasern

– Mais/Polenta

– Hirse

– Amarant

– Buchweizen

– Quinoa

– Reis

Vollkornmehl ist in der Regel besser als weißes.

Roggen, Hafer und Dinkel/Grünkern sind auch gesünder als weißes Weizenmehl.

Nimmt man Reismehl, ist hier auch das ökologische Vollkornreismehl besser als das, was aus normalem weißem Reis hergestellt wird.

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milli_lu

Manche Gebäcksorten (wie beispielsweise Muffins) macht man auch gesünder, indem man geriebenes Gemüse in den Teig rührt oder Trockenobst zum Süßen benutzt.

Man sollte ebenfalls aufpassen, dass die Backzeiten nicht all zu lang sind und dass das Fett, das man benutzt, aus gesunden Fettsäuren besteht. Da empfehlen sich kaltgepresste essentielle Öle, obgleich es zweifelhaft ist, wie gesund sie noch sind, nachdem sie erhitzt wurden. Butter ist auf jeden Fall eine weitaus bessere Wahl als Margarine, die aus Transfettsäuren besteht.

Als weiteren Trick kann man noch empfehlen, zu salzigem Gebäck, wie Muffins, Pies und Brot einfach einen gesunden Salat dazu zu essen, damit alles gut verdaut werden kann, weniger Kalorien hat und rundherum super-lecker schmeckt.

Zum Abschluss noch ein Tipp, wie man das Immunsystem der Kinder in der Weihnachtszeit stärken kann: Kaufen Sie reichlich frische Zitrusfrüchte und lassen Sie die Kleinen ihre eigenen Säfte selbst pressen.

Auch ist eine Schale mit Obst im Haus, die ständig aufgefüllt wird, besser, als die Kinder mit Süßigkeiten zu belohnen.

Quelle:

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Weihnachtsgebäck mit Kindern backen

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