Gratis Pflanzen, Büsche und Bäume

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Von einem schönen Garten träumen Viele, jedoch kann es ganz schön teuer werden, wenn man ihn selbst anpflanzen will.

Ich hätte nie gedacht, wie teuer!

Das merkt man erst, wenn man selbst ein kleines Stückchen Garten hat, das man bepflanzen muss. Wenn man dann eine Pflanze nach der anderen kaufen, nach Hause transportieren und einpflanzen muss, dann wird einem urplötzlich klar, wie viel Arbeit in einem grossen Garten steckt und man kann sich auf einmal vorstellen, dass ein Park, so wie er auf dem obigen Foto abgebildet ist, sicher ein Vermögen kostet!

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Jetzt finde ich es aber absolut furchtbar, wenn die Natur nur für reiche Leute da sein soll.

Ausserdem ist das, was man in vielen Gärtnereien, Pflanzenschulen, Baumärkten und Gartenzentren kaufen kann, alles andere als umweltfreundlich.

Also habe ich mir überlegt, wie ich es vermeiden kann, die Natur auf diese Art zu  belasten und gleichzeitig umsonst Pflanzen, Bäume und Büsche im Wert von vielen Tausend Euros gratis bekommen kann.

pexels-photo-240040.jpegDafür habe ich zwei Tricks:

  • Mein eigener Garten wird weder gedüngt, noch benutzen wir Unkrautvernichtungsmittel. Die Natur darf sich frei entfalten; wir schneiden lediglich zurück, was zu gross wird. Was im Weg steht, wird ausgebuddelt und woanders hingepflanzt. Somit habe ich immer viele neue Pflanzen (Ableger von allen möglichen Blumen, Büschen und Bäumen), die ich einfach nur umzupflanzen brauche. Auf diese Art gelingt es mir auch, alte Sorten vor dem Aussterben zu bewahren und ich habe robuste Pflanzen, die genetisch nicht manipuliert wurden. Ich muss aber aufpassen, dass ich schneller bin, als gewisse Familienmitglieder, die ansonsten alles bei uns abmähen!

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  • Wenn immer ich in Schweden bin, habe ich eine kleine Schaufel, Plastikhandschuhe, zwei Rollen Plastiksäcke und eine Skibox dabei. Wenn wir mit dem Einkaufen oder mit dem Ausflug fertig sind, fahren wir durch eine bewaldete Gegend. In der Regel ist dort links und rechts zunächst ein Strassengraben, bevor der Wald anfängt. In diesem Strassengraben (und davor) wachsen immer wieder kleine Bäumchen, die der Staat da nicht haben will, weil sie den Verkehr behindern. Da es zu viel kosten würde, sie alle auszubuddeln, werden sie regelmässig abgemählt. Das ist ein sehr trauriges Dasein, das so ein kleines, zartes Bäumchen dort fristet! Ständig wird ihm der Kopf abgeschlagen! Und so kamen wir auf die Idee, ein paar von diesen Bäumchen zu retten. Meist sind sie nur 10 – 30 cm hoch, aber wenn man gleich nach Hause fährt, sie dann zu Hause ein paar Tage wässert, bevor sie richtig eingepflanzt werden, dann überleben sie nicht nur, in ein paar Jahren werden sie richtig schön und gross, obgleich sie zu dem Zeitpunkt, wo ich sie ausgegraben habe, total verkrüppelt aussahen, da ja der Kopf fehlte. Sie regenerieren sich trotzdem zu dem Grad, dass man ihnen das Trauma der Vergangenheit nicht mehr ansieht. Doch selbstverständlich muss man sicher gehen, dass dies wirklich Bäumchen sind, die keiner haben will. Nicht, dass man aus Versehen irgendwo was klaut!

 

Bildmaterial:

Pexels.com

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