In Dänemark arbeiten: Das Jobinterview

Hat man eine Annonce für eine Stelle gefunden, die einem zusagt, und eine positive Anwort auf die Bewerbung erhalten, steht das Jobinterview (Vorstellungsgespräch) an.

 

Dies findet in der Regel natürlich vor Ort, in den Räumlichkeiten der Firma, in Dänemark statt.

 

Selbstverständlich kommt es darauf an, für welche Art von Anstellung/Position man sich bewirbt.

 

Generell kann man aber sagen, dasss Dänisch-Sprachkenntnisse natürlich vorteilhaft sind, oder oft auch als eine Bedingung angesehen werden, um die man nicht drum herum kommt.

Es gibt aber auch Jobbeschreibungen, für die sie nicht erforderlich sind, wie beispielsweise im Support-Bereich internationaler Konzerne (sofern die also noch von DK aus operieren und nicht alles in Ostblockländer oder nach Asien verlegt haben).

 

Das Interview wird aus einer persönlichen Begrüssung bestehen. Möglicherweise werden ein (oder manchmal auch mehrere) Persönlichkeitstests und Tests durchgeführt, die fachliche Kompetenzen klären sollen.

Dies ist aber nicht immer der Fall.

Der Aufgabenbereich wird erörtert werden, frühere Arbeitsaufgaben werden angesprochen, um die Gefahrung des potentiellen Mitarbeiters auszuloten und Gehaltsvorstellungen werden u.a. diskutiert.

Dies gespräch wird in den meisten Fällen vom zukünftigen Chef oder einem HR-Mitarbeiter der Firma geführt. Mit dabei ist meistens auch der TR (Tillidsrepræsentant/Vertrauensmann) des Betriebes.

 

Natürlich gibt es Positionen, wo nur der fachliche Hintergrund entscheidet, jedoch kann man in der Regel davon ausgehen, dass der Betrieb oder das Institut ein gewisses Interesse an einem hat, selbst wenn man nicht alle fachlichen Qualifikationen hat. Ansonsten hätten sie einen nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

Daher zählt in dieser Situation  vermutlich am meisten, wie man “rüberkommt”.

Zum einen will jeder Arbeitgeber stabile Mitarbeiter haben, die jeden Tag auf der Arbeit erscheinen und nicht krank werden oder familiäre Probleme haben.

Zum anderen zählt aber auch der berühmte “Funke”, der gerne rüberspringen sollte. Findet man einander sympatisch, kann man sich bei vielen anderen Dingen flexibel zeigen.

Tipp:

Man sollte freundlich, offen und ehrlich sein und ein konservatives Erscheinungsbild haben. In Deutschland ist es oft üblich, knallige Farben zu tragen, Bunte Kleidung (oder das andere Extrem: graue oder braune Anzüge) sind in Deutschland und in manchen anderen Ländern weit verbreitet.

Doch hier gilt: Andere Länder, andere Sitten. In Dänemark ist ein solches Erscheinungsbild nicht förderlich. Bei weissem Hemd oder weisser Bluse, diskreter, eleganter Kravatte oder Seidenschal und marine-blauem Anzug oder Kostüm können Sie jedoch nichts falsch machen, es sei denn Sie bewerben sich irgendwo, wo ein gewisser moderner oder völlig ungezwungener Stil (beispielsweise in manchen Zweigen der IT (EDV)-Branche) üblich ist.

 

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