Isländische Küche: Kartoffel-Flachbrot (Kartöfluflatbrauð)

Fladen- und Flachbrotsorten sind sowohl lecker als auch praktisch und somit bei nuns im hohen Norden ganz besonders für schnelle Zwischemahlzeiten sehr beliebt.

Man rollt etwas Aufschnitt zusammen mit etwas Salat und Tomate ins Brot und schon hat man einen Snack, der sogar relativ gesund ist!

Wie man so ein Brot selbst bäckt, kann man beispielsweise in diesem Buch lesen:

Brot backen – nach skandinavischer Art

Brot backen

oder man versucht sich mit dem unteren Rezept.

Die dunklen Flecken von dem Brot komme daher, weil das Brot auf dem Herd eher gebraten als gebacken wurde.

Unten sieht man das Brot in rechteckiger Form.

Ich mache meistens aber rundes Fladenbrot. Das ist zwar nicht ganz so einfach zum Einrollen, geht dafür aber schneller und schmeckt genauso gut.

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Kartoffel-Flachbrot (Kartöfluflatbrauð)

Zutaten:

500 g gekochte Kartoffeln

ca. 250 g Roggenmehl

Zubereitung:

500 g gekochte Kartoffeln zerdrücken und 250 g Roggenmehl unterrühren, bis man einen Teig erhält, der relativ steif ist und eine recht dichte Konsistenz hat. Es kann sein, dass man nicht das gesamte Mehl braucht, immerhin enthält der Teig ja kein zusätzliches Wasser.

Teig zu Teigbällchen formen und diese dann flach drücken oder rollen, bis man dünnes Flachbrot hat. Diese kleinen Brotscheiben können rund oder auch viereckig sein.

Man bratet diese dünnen Brote trocken, entweder auf einer heißen Platte oder in einer dafür geeigneten Pfanne, bis sie durchgebacken sind und die braunen Flecke haben, diue man auf dem obigen Fotoi sehen kann.

Diese Delikatesse ist übrigens nicht nur für Island typisch, sondern wird auch in Schweden, Finnland und Norwegen sehr geschätzt.

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In Skandinavien kann man übrigens ein Nudelholz kaufen, das solche Noppen drauf hat, wie oben zu sehen sind.

Hat man kein solches Nudelholz zur Hand, nimmt man einfach eine Gabel, um kleine Löcher in den Teig zu pieksen. Denn diese sind notwendig, da der Teig so am besten durchbacken kann. Es ist ja sonst nichts drin an Backtriebmittel, daher ist es schon wichtig, dafür zu sorgen, dass die Teigfläche genug unterbrochen ist, damit di9e Hitze überall ran kommen kann.

Island - Essen, Natur und Kultur

Wer sich für dioe isländische Küche interessiert, findet Rezepte wie dieses und viele andere im Island-Buch, Das vorwiegend die kulinarische Seite Islands vorstellt, aber auch ein wenig über die Kultur und Natur berichtet, so wie wir sie auf einer Schiffsreise von Dänemark nach Island und zu den Färöern antrafen.

Bildmaterial:

NVP-Verlag

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