Die Unterstützer der Narzissten bekämpfen: Wie geht man mit ihren Alliierten, mit Mittätern und mit Flying Monkeys um?

Das Problem

Wer dabei ist, sich von einem (oder von mehreren) Narzissten abzunabeln, merkt oft, dass solche Leute, obwohl sie niemand mag, in der Tat gar nicht so wenige Unterstützer haben.

Selbst wenn man den (oder die) Narzissten fortan meidet oder zumindest ihren Einfluss auf das eigene Leben minimalisiert hat, verbleiben die Allierten solcher Leute meist noch eine indirekte Plage, die es verhindert, sich wirklich der schweren, alten Ketten zu entledigen, obwohl man mittlerweile genau weiss, was Narzissmus ist und wie sehr man darunter leidet.

Was kann man dagegen tun?

Zunächst ist es wichtig, dass man weder an sich selbst, noch an dem, von dem man weiss, dass es richtig ist, zweifelt.

Ausserdem sollte man nicht aufhören, sich über Narzissmus zu informieren und sich auch selbst Alliierte suchen, die in der Lage sind, zu sehen, was wirklich abläuft und die nicht nur die Lügen glauben, die von den Flying Monkeys in Umlauf gebracht werden.

Dann muss man dafür sorgen, dass man eine gewisse Schutzzone um sich herum errichtet, was heisst, dass man keine Narzissten oder andere zerstörerische Einflüsse dicht an einen heran lässt – und man muss seinen eigenen Zielen im Leben nachgehen und seine positiven Absichten  verwirklichen. Also viel Gutes tun, dass einen selbst und andere glücklich macht. Selbst wenn dieses viel Gutes tun “nur” daraus bestehen sollte, den ganzen Tag in der Sonne zu sitzen und Bienen zu beobachten oder Schmetterlingen hinterher zu laufen, solange das die Sache im Leben ist, die einen wirklich glücklich macht, sollte man dies intensiv tun und sich nicht davon abbringen lassen.

Denn das ist es ja, was die Narzissten letztendlich mit all ihrer Unterdrückung verursachen wollen: Dass man nicht sein eigenes Ding macht und dass man nicht länger selbstbestimmt ist!

In der Welt ihrer Opfer sieht das dann in der Regel so aus, dass diese sich gelähmt, niedergeschlagen und ungerecht behandelt fühlen und im Leben nicht viel von dem erreichen, was sie eigentlich selbst hatten tun wollen.

Darum muss man also unbedingt dagegen angehen, sich seine Selbstbestimmtung zurückerobern, daran festhalten und absolut auch dafür sorgen, dass man etwas tut, das einen glücklich macht.

Das ist also der erste grosse Schritt – in all seinen Destails.

person s playing chess

Die Unterstützer außer Gefecht setzen

Der zweite Schritt ist dann, die Allierten (beziehungsweise Mittätern, Ünterstützern oder auch Flying Monkeys genannt) in die Schranken zu weisen.

Denn niemand kann glücklich und zufrieden leben, wenn er von Verrätern umgeben ist oder zumindest von Leuten, die ihn nicht unterstützen.

Da muss man mehr oder weniger den gleichen Standard ansetzen, wie bei den Narzissten und ähnliche Massnahmen in die Wege leiten.

Auch hier muss man klar machen, was und wo die eigenen Grenzen sind und wo man weder mitmachen möchte, noch die allgemeinen Ansichten (oder gar die Taten) dieser Leute unterstützen möchte.

Massive Konsequenzen möglich

Dies kann in der Tat kann eine regelrechte Aufruhr in Gang setzen. Denn viele alteingesessene Flying Monkeys werden sich überhaupt nicht darüber freuen, dass da jetzt auf einmal jemand kommt, der nicht mehr mitspielt.

Manche dieser Leute sind auch gar keine schlechten Menschen; sie wollen lediglich keine Aufregung (oder zusätzliche) Arbeit, weil sie selbst schon genügend Probleme haben.

Andere hingegen profitieren davon, dass sie den Narzissten unterstützen und wollen diesen Einfluss (oder was sie sonst als Gegenleistung erhalten) nicht missen.

Das bedeutet, manche Mneschen kann man aufklären und die sind dann u.U. gewillt, sich (oder zumindest die dazu beitragenden Handlungen) zu ändern.

Aber es gibt auch andere, die einen nicht weniger angreifen werden, als der Narzisst, won dem man versucht, loszukommen, es ohnehin schon tut.

Integrität und Glück sind das Wichtigste

Daher muss man wohl sagen, dass das Wichtigste wohl ist, dass man sich selbst noch im Spiegel betrachten kann und dass man ein ausgefülltes, positives, glückliches Leben führen kann, das dem Guten im Leben gewidmet ist.

Nichts anderes macht auf die lange Sicht glücklich – weder vermeintliche Freunde, die dann, wenn es drauf ankommt, sowieso nicht für einen da sind, noch scheinbare Akzeptanz und kurz fristige Anerkennung, was sich dann schon alles beim ersten Mal, wo man sagt, was man wirklich auf dem Herzen hat, in Luft auflöst.

Daher muss man wohl sagen:

Alleinsein ist zwar nicht immer ganz einfach, doch wenn man bedenkt, was falsche Freunde bewirken können und wieweit sie die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden beeinflussen, dann ist man vermutlich doch besser dran, wenn man es sich vorerst mit sich selbst gemütlich macht – zumindest solange bis man auf gute Menschen trifft, die tatsächlich in der Lage sind, wahre Freunde zu sein (oder zumindest freundlich gesinnte Bekannte, die sich benehmen können und nichts Destruktives tun).

 

Ein Artikel-Verzeichnis mit vielen weiteren Beiträgen über Narzissmus findet man hier.

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Disclaimer (Haftungsauschluss) für diesen Artikel

Wichtiger Hinweis für Kinder narzisstischer Eltern und andere misshandelte Kinder, die noch unter 18 sind

Bildnachweis:

1, Foto: JESHOOTS.com

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