Liv’s Fridays for Future-Tipp # 8: Unnötiges Plastik an ungewohnten Stellen vermeiden und frische Luft in die gute Stube lassen

Die Leute sind immer schnell dabei, wenn es etwas zu verbieten gibt und dann nimmt man immer die Dinge, an die alle zuerst denken, doch ist es wirklich so sinnvoll, alles zu verbieten und dann auch noch Dinge, die man teilweise wirklich im täglichen Leben braucht?

Vielleicht ist es ja sinnvoller, einfach nur aufzuklären und auch finanzielle Anreize zu bieten?

Denn die Erfahrung zeigt, Verbote führen lediglich dazu, dass die Leute sich dagegen auflehnen und sie umgehen, während wirkliche Aufklärung und finanzielle Anreize (also keine Strafen, sondern Belohnungen!) in der Tat weitaus besser wirken .

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Momentan kann man sich nur darüber wundern, wie viele Leute glauben, dass ein Verbot von Platsiktüten und die Diesel die Welt retten würde, während beispielsweise die vielen kleinen und grossen Dinge, die tatsächlich das Meer mit Mikroplastik verureinigen und unsere Luft verpesten, völlig ungesehen zu existieren scheinen.

 

Ein Beispiel aus dem Alltag ist das Mikroplastik, das über das Waschen unserer Wasche in die Gewässer gelangt.

 

Nehmen wir mal diese Arbeitshandschuhe vom obigen Foto.

Gut daran ist, dass sie aus Baumwolle sind, doch warum in aller Welt müssen diese blöden Noppen dran sein? Im Alltag sind sie doch weitaus nützlicher, wenn diese nervigen schwarzen Dinger nicht dran sind! Und somit hätte man auch weniger Mikroplastik im Wasser!

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Oder Essen in Gläsern.

Praktisch sind Gläser, und sie sind auch umweltfreundlicher als beispielsweise Plastikbehälter. Doch heutzutage klebt viel Plastik an ihnen, in Form von Klebstoff oder Etiketten. Das fällt einem auf, sobald man die Gläser wiederverwendet, beispielsweise zum Einmachen oder zum Aufbewahren oder einfach auch nur, um sie zum Recyclen abzuwaschen. Dieses Plastik bekommt man kaum ab.

Da wäre es sicher weitaus vernünftiger, zu den weniger schädlichen Klebstoffen zurückzugehen, die früher die Etiketten festhielten, denn da kam kein Mikroplastik ins Meer, nur weil man das Gurkenglas abwusch!

 

Oder Thermalunterwäsche. Fleeceunterwäsche ist praktisch und wer in Skandinavien wohnt, braucht sie auch – doch muss sie unbedingt aus Fleece sein?

Angora oder andere Wollunterwäsche (oder zumindest Baumwollunterwäsche) wäre genauso praktisch und würde die Gewässer nicht verunreinigen. Nur leider führt sie kaum mehr ein Geschäft.

Warum? Vermutlich, weil die Leute heutzutage alle 30 Grad in ihrer Wohnung haben und im T-Shirt rumlaufen!

Früher war das ein Unding. Das war man auch in der Wohnung so angezogen, wie es sich für den Winter gehört, nähmlich mit Winterkleidung, sprich: Pulli, Hose, Weste und dergleichen.

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Glücklicherweise haben sich jetzt ein paar Schulen zurückbesonnen und führen folgendes Experiment durch: Die Temperaturen werden im Klassenzimmer um ein paar Grad gedrosselt und die Schule spart somit viele Tausend Euro.

Doch viel wichtiger sind diese Gründe:

  • Es sit besser für Mutter Natur, wenn die Räume nicht überheizt sind.
  • Die Schüler (und auch die Lehrer) können sich besser konzemntrieren, als in überheizten Räumen.
  • Die Schüler werden weniger krank (dies nicht nur, weil sie eventuell abgehärteter sind, sondern vor allem, weil man dann regelmässig die Fenster aufmachen kann ohne dass jemand Angst hat, zu erfrieren und somit eine saubere, frische Luft im Raum ist und man nicht unbedingt die Käsefüsse und das Abgehustete der anderen einatmen muss).

 

Somit tut man viel Gutes für sich selbst und die Natur, wenn man:

  • aufmerksam darauf ist, wo sich die versteckten Quellen von Plastik befinden, welche über das Abwasser ins Meer geleitet werden.
  • wenn wir uns daran gewöhnen, uns nicht mehr in überheizten Räumen aufzuhalten, ewgal, ob in der Schule, am Arbeitsplatz, am Ferienort oder zu Hause.
  • wenn wir öfter mal kurz das Fenster aufmachen und gut durchlüften, anstatt das Fenster konstant auf kipp zu haben .
  • Gläser und anderes mit Etiketten und Klebstoffen, soweit es geht, zuerst einweichen und dann beispielsweise mit einem Messer abkratzen und in dem Müll entsorgen, der auf der Deponie verbrannt wird. So kommt weitaus weniger Mikroplastik ins Wasser, als wenn man es einfach im Spülwasser lässt und dieses in den Ausguss kippt.

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Weitere Umwelttipps findet man hier:

Andere Tipps für Natur, Gesundheit und alternatives Leben findet man hier.

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Bildnachweis:

alle Fotos: NVP-Verlag

 

 

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