Grippewelle, neues Virus und wie man sich u. U. schützen kann

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Überall wo man schaut, wird über das neue Virus berichtet.

Auf der einen Seite finde ich das sehr gut, denn es ist gut, informiert zu sein.

Auf der anderen Seite stört mich, dass so gut wie überhaupt nicht darüber geredet wird, wer wie, wo und wann überlebt hat. Immer nur hört man, wie schlimm alles ist, doch die veröffentlichten Zahlen passen irgendwie überhaupt nicht zusammen.

Höchstwahrscheinlich sind weitaus mehr Menschen erkrankt – und haben es auch alleine überstanden.

Ich muss immer wieder an die Worte zweier Experten denken, als sie gefragt wurden, warum ein solcher Aufwand gemacht wird. Sie sagten, weil es eben ein neues Virus sei.

 

Viele Experten weisen auch darauf hin, wie viele Menschen normalerweise die Grippe während einer Grippewelle bekommen und wie viele daran sterben. Diese Zahlen sind sehr, sehr hoch, und da gibt es auch keine richtige Behandlung.

Was soll man da also tun?

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Wichtig erscheint mir persönlich zunächst, was auch viele Experten in Interviews sagten, nämlich dass man selbst das Immunsystem stärkt.

Das heisst, es ist sinnvoll:

  • viel zu schlafen
  •  viel frische Luft zu bekommen
  •  für Bewegung zu sorgen
  • die Ernährung optimaler zu gestalten
  • Zucker, Gewürze, Süssstoffe, Konservierungsmittel, Farbstoffe und andere Zusatzstoffe wegzulassen
  • und viel Wasser zu trinken

sliced lime fruit near clear drinking glass with lime juice on brown wooden plank

Die Sache mit dem Wasser ist die: Nicht nur braucht der Körper mehr Flüssigkeit, als die Meisten ihm gönnen, ein Virus kann schlechter an glatten Schleimhäutern festhängen, als an ausgetrockneten. Somit minimiert man also schon das Ansteckungsrisiko zu einem gewissen Grad, wenn man genügend Wasser trinkt, selbst wenn man das Pech haben sollte, dass man direkt angehustet wird.

 

Genügend Wasser zu trinken gibt einem aber auch generell ein Gefühl von Wohlbefinden, so zumindest meine persönliche Erfahrung.

 

Die aktuelle Panikmacherei hat mich aber auch dazu gebracht, gründlich darüber nachzudenken, wie es nun in meinem Leben war, wann immer ich eine Grippe hatte, wie sie wegging und was weniger gut war.

 

Da fielen mir zwei Male in meinem Leben ein, wo es mich besonders schlimm erwischt hatte.

Einmal schien die Grippe gar nicht wegzugehen und mir ging es wirklich mies. Im Nachhinein gabe es dafür mehrere Gründe:

  • Die Ursache war mehr geistig als physischer Natur. Jemand, der eifersüchtig gewesen war, hatte versucht, mich und meine Freunde hinterrücksauseinander zu bringen und diese Sache war mir näher gegangen, als ich damals erkannt hatte. Ich litt wirklich unter einem Gefühl der Hoffnungslosigkeit, weil die Intrigen so eingefädelt worden waren, dass keiner, auch ich nicht, sie damals durchschaut hatten.
  • Was die physischen Ursachen betrifft, so waren die auch nicht “ohne”: Ich war zu jenem Zeitpunkt einfach zu dünn, lebte vorwiegend von Milchprodukten und ass viel zu wenig frisches Obst und Gemüse und keine Nüsse. Bewegung hatte ich auch kaum und genügend an der frischen Luft war ich auch nicht.
  • Hinzu kam, dass wir zu dem Zeitpunkt Probleme mit der Heizung hatten, mir also oft kalt war.
  • Auch trank ich damals einfach nicht genügend Wasser und bekam weder genug Vitamin D (oder Sonnenschein auf die Nase), noch ausreichend Vitamin C.

Aus dieser Situation habe ich gelernt und habe seitdem versucht:

  • mich gesünder zu ernähren
  • nie wieder so dünn zu werden
  • eine ausgewogene Ernährung zu haben, bei der ich auch viele Nüsse, Obst, Salat und Gemüse esse
  • sehr viel Wasser zu trinken
  • bewusster mit der Wärme im Haus und ausserhalb umzugehen
  • aufzupassen, was mental belastend ist und welche Konflikte eventuell bei den Beziehungen zu Freunden und Bekannten entstehen können und wie mich das beeinflussen kann

Die besten Salatrezepte_image10

Ein anderes Mal, als mich auch die Grippe noch viel schlimmer erwischt hatte, geschah etwas, das mir seitdem sehr zu denken gegeben hatte:

Mir war so kalt, dass ich unentwegt fror und somit nahm ich ein heisses Bad, damit ich mich besser fühlen würde, obwohl ich mir nicht so sicher war, ob das nun bei Grippe so klug war, wenn man bereits die Symptome hatte. Doch ich fror so sehr, dass ich einfach keine andere Lösung sah. Gleichzeitig nahm ich ca. 1 EL Ascorbynsäure (Vitamin C-Pulver) und trank reichlich frisch gepressten Orangensaft.

Das war ein relgelrechtes Schwitzbad, so heiss, wie ich es gerade mal aushalten konnte. Danach wickelte ich mich gut ein und ging schlafen.

Einige Stunden später wachte ich auf, war total durchgeschwitzt, musste furchtbar husten und entledigte mich dabei nicht nur etwas Schleim, sondern voir allem auch dieser Tonsil Stones.

Sehr zu meiner Überraschung war ich danach völlig gesund, das Fieber war weg, ich fror nicht mehr und ich war auch sonst wieder gesund.

Das war wirklich das Extremste, was ich an Grippeerfahrungen in diesem Leben hatte, dass man erst so krank und dann kurz darauf kern gesund ist.

Ob es Zufall ist?

Ich denke eher nicht.

Denn Schwitzbäder sollen tatsächlich lindern, allerdings sollte man sie eher zum Abhärten nehmen, bevor die Symptome auftreten.

Was das Vitamin C betrifft, so muss ich sagen, wir haben alle damit hervorragende Erfahrungen gemacht. Irgendwie ist das für uns immer so eine Art Wundermittel gewesen, bei allen Familienmitgliedern. Ich muss aber auch zugeben, dass wir den säuerlichen Geschmack sehr lieben und sehr gerne Wasser mit Zitone oder mit Limette trinken.

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Was mir allerdings überhaupt nicht bekam, waren Dampfbäder und all diese typischen Erkältungs- beziehungsweise Grippe-Medikamente mit denen meine Eltern in meiner Kindheit herumexperimentierten. Das waren diese Sachen, die typisch in der Apotheke gekauft werden und man denkt, die sind harmlos.

Für mich als Kind hat das oft in traumatischen Situationen resultiert und gestern sah ich im Fernsehen (Doc Esser), dass der Mist genauso schlimm ist, wie ich als Kind immer dachte.

Die einzige Ausnahme machen die Dampfbäder, doch auch da ist es so, dass nicht jeder heisse Kamille einatmen möchte. Noch schlimmer ist Pfefferminze/Menthol. Da bekommt man als Kind leicht dass Gefühl, dass man gar nicht mehr atmen kann.

Viel besser war hingegen der Tipp eines anderen Arztes: Gut angezogen an der kalten, frischen Winterluft spazieren zu gehen. Das half bei uns eigentlich immer und hatte einen sehr guten Effekt auf die Schleimhäute.

peppermint tea on teacup

Heutzutage nehmen wir kaum noch Vitamin C-Pulver.  Aus zwei Gründen: Ich habe keine saubere Quelle finden können und zwei Freunde, die Chemiker waren, meinten Zitrusfrüchte seien die noch bessere Wahl.

So kam es zu unserem absoluten Lieblingsgetränk:

  • kaltes Wasser mit Zitrone oder Limette
  • heisses Wasser mit Zitrone (aber ohne Zucker und dergleichen)

Beides passt so richtig gut zu jedem Essen und löscht immer den Durst und das heisse Getränk ist ein guter Ersatz für Tee. Da mag ich ansonsten auch nur Hagebutte und Hybiskus. Sowas wie Kamillentee oder gar Pfefferminztee kam mir immer wie Strafe vor und gesund wurde ich davon auch nicht.

Soweit also unsere eigenen Erfahrungen, die wir hier im Verlag und in meiner Familie teilen, was uns allen guttut.

Jeder hat da ja so seine eigenen Erfahrungen. Wie sehen Deine aus?

Wellness und Entschlacken im Frühling

Einige Erfahrungen zum Thema Gesundheit, Entschlacken und Immunsystem unterstützen hat unser Editor in diesem Buch zusammengefasst:

Wellness und Entschlacken im Frühling

Unter Siziliens Sonne

Die Zitronenbaum-Fotos stammen übrigens aus diesem Buch:

Unter Siziliens Sonne

und illustrieren die Geschichte einer jungen Mutter, die ihrem kleinen Sohn auf natürliche Weise hilft, mit ADHD und anderen Problemen fertig zu werden.

Die Fotos wurden von Kim Aabo Christensen aufgenommen, der uns dazu sozusagen anstiftete, auch gleich selbst noch hinzufahren und die Schönheit dieser wundervollen Mittelmeerinsel selbst kennenzulernen.

Das war eine Auto-Reise von ungefähr 6000 Kilometern, auf der wir lustigerweise auch um die 6000 Bilder machten.

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Und ach ja, der Vulkan brach auch aus, als wir da waren, oder zumindest rumpelte es ordentlich – und ein Erdbeben gab es auch, nur waren wir da gerade nicht im Hotel. Doch dieses stand am Abend immer noch da, als wir von unserem Ausflug zurückkamen. Doch das zeigt schon, dass man etwas erleben kann, wenn man auf Reisen geht – und Sizilien war eines der ganz besonders schönen Erlebnisse!

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Weitere nützliche Artikel zum Thema findet man hier:

 

Bildnachweis:

Alle Fotos und Umschläge NVP-Verlag, Ausnahme: Wasser-Bild mit Limette: rawpixel.com  und Tee-Bild: Mareefe

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Disclaimer (Haftungsauschluss) für diesen Artikel

7 thoughts on “Grippewelle, neues Virus und wie man sich u. U. schützen kann

  1. Ich habe gehört, dass der Krankheitsverlauf weitaus weniger schlimm als bei einer echten Influenza sein soll.

    Vitamin C ist immer gut.

    Meine HNO-Ärztin (ich habe eine chronische Krankheit) hat mir empfohlen, Coenzyme einzunehmen. Seit ich die nehme, geht es mir deutlich besser (Coenzym Q 10 + Vitamine 100). Freiverkäuflich in Apotheken. Kann ich wärmstens empfehlen.

    Liebe Grüße

    Liked by 1 person

    • No problem at all! Thanks for the praise, and thanks for visiting. Love your articles as well and the things you talk about.
      Tell me, is your native language similar to a Scandinavian Language or is it all different like the Finnish language? It seems to me that some names are quite similar, since we sort of share the same history as Baltic Nations.

      Like

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