Der Unterschied zwischen Sauberkeit und Hygiene – Was hat Hygiene mit Virus zu tun?

Hygiene wird oft mit Sauberkeit verbunden.

Das entspricht der Definition aber nicht zu 100 Prozent.

 

Auf Wikipedia kann man lesen:

“Hygiene oder Gesundheitspflege ist „die bewusste Vermeidung aller der Gesundheit drohenden Gefahren und die Betätigung gesundheitsmehrender Handlungen“ (Max Rubner, 1911).[1]

“Das Wort Hygiene stammt aus dem Griechischen: ὑγιεινή [τέχνη] hygieinḗ [téchnē] bedeutet „der Gesundheit dienende [Kunst]“. Es ist von ὑγίεια hygíeia „Gesundheit“ abgeleitet – dem Wort, mit dem auch die griechische Göttin der Gesundheit, Hygieia, bezeichnet wird. ”

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Dass Hygiene der Gesundheit des Menschen dienen soll, wird generell als Ziel angesehen.

Dazu wird auch vieles sauber, also frei von Schmutz, gehalten, doch in Wirklichkeit geht es hier weniger ums fleissige Putzen als darum, Lebewesen auseinander zu halten, damit die, von denen man gerne haben möchte, dass sie gedeihen, gute Überlebenschancen haben und jene, die einem weniger guttun, schlechtere erhalten.

 

Beispiel

Wir brauchen gute Bakterien im Darm, denn die unterstützen die Gessundheit. Darum ist es sinnvoll, ein Millieu zu erschaffen, das dies fördert.

Wer hingen viel Zucker isst, sorgt dafüir, dass sich ein Nährboden für die Bakterien bildet, welcher jene begünstigt, die uns krankmachen.

 

Fazit

Es geht also darum,

  • beides auseinander zu halten
  • und die Lebensbedingungen für jene Lebenwesen (Organismen) zu fördern, die einem dienlich sind, damit man selbst besser überleben kann.

Dies funktioniert, so könnte man möglicherweise auch sagen, nach dem Prinzip der Reinlichkeit. Man hält etwas rein, sauber und separat.

Dies klappt in der Praxis sehr gut, denn jedes Lebewesen, jeder Organismus hat einen Selbsterhaltungstrieb, strebt also stets danach so gut wie möglich zu überleben.

 

Manche meinen, dass der Mensch deshalb den Tieren überlegen ist, weil er zusammen in der Gruppe leben, lernen und arbeiten kann.

Doch es gibt viele Oranismen, die ebenfalls dazu in der Lage sind und die, wenn sie sich zusammentun, selbst den Menschen ausser Gefecht setzten können.

 

Beispiel

Wenn unser Körper von einer Virusinfektion heimgesucht wird, siedelt sich der Virus im Körper an, verbreitet sich und möglicherweise lernt er sogar dazu. Das heisst, er lernt, wie er sich am besten verändern kann, damit er und seinesgleichen besser im Wirt überleben.

 

Algemeines Unbehagen

Dies ist etwas, wobei des den meisten Menschen eiskalt den Rücken herunter läuft, denn dass sich etwas im eigenen Körper unkontrolliert vermehren kann und dass es möglicherweise auch noch mutiert, ist etwas, das übelste Assoziationen auslöst.

Doch wenn wir uns das mal von einem ganz banalem Standpunkt anschauen, wo man wirklich nur darauf fokussiert, welche Lebensenegie sich in welche Richtung bewegt, und dabei die gefühlsmässige Seite und alle Assoziationen, die einem dazu einfallen, völlig ausser Acht lässt, sieht man ledigleich eine Menge Aktivität und Bewegung in die eine Richtung, während auf der anderen Seite eher Stillstand oder Rückgang herrscht.

 

In der Praxis würde das bedeuten, dass, aus irgendeinem Grunde, das Immunsystem des befallenen Menschen nicht die Aktivitäten in dem Masse in die Wege leitet, wie es wünschenswert wäre und somit der Virus mehr oder weniger freie Bahn hat.

Platt ausgedrückt ist es so, dass die eine Armee den Rückzug angetreten hat, wärend die andere sich auf dem Siegeszug befindet und das gewonnene Territorium fleissig besiedelt.

 

Missverständnis

Viele Leute gehen davon aus, dass der Körper den Kampf nur dann gewinnen kann, wenn ihm irgendetwas Gewaltiges zur Seite steht (wie beispielsweise ein Antibiotikum bei einem bakteriellem Infekt).

Doch sie vergessen, dass der Körper seine eigene Abwehr hat und wie unglaublich kraftvoll und mächtig diese im Grunde ist. Man darf ihr nur nichts in den Weg stellen.

Daher ist es nicht nur wichtig, Körper und Geist gute Lebensbedingungen zu bieten, man kann sich auch ganz einfach bildlich verdeutlichen, dass ein kleiner Virus im Grunde ein ziehmlich winziges, pathetisches Wesen ist, welches zwar in der Gruppe schon eine Menge  Ärger machen kann, doch wenn man sich vorstellt, dass es sich im Grunde auf feindlichem Gebiet befindet und gegen diese riesige Verteidigungsmaschinerie des menschlichen Körpers ankämpfen muss, die wirklich in jeder Ecke eine geeignete Verteidigung hat, dann nimmt dieses bildliche Verstehen einem auch irgendwie den Schrecken, denn man sieht, in welcher Überzahl die weissen Blutkörperchen und in welcher Überlegenheit das Immunsystem sich generell befindet!

 

Visualisierung des tatsächlichen Vorgangs

Diese Visualisierung ist übrigens kein Hokuspokus. Man verdeutlicht sich lediglich, wie der Körper funktioniert und was hier in der Überzahl ist.

Darum geht es nämlich bei der Hygiene: Man muss immer aufpassen, was (oder wer) in der Überzahl ist. Denn sobald sich etwas zusammenschliesst, ist es stärker, wird mehr und wird stärker.

Darum fokussiert die Hygiene oft auf die Umgebung und die Lebensumstände. Diese müssen für das, was überleben soll, rein und artgerecht gehalten werden und für das, was nicht überleben soll, eben nicht überlebenfreundlich sein.

 

Beispiel

Der Zucker im Darm hilft den Bakterien, die uns nicht helfen, da er für sie einen guten Nährboden bildet. Darum ist es keine gute Idee, den Darm damit zu füllen.

Kefir, rohe Zitrusfrüchte und Kohl sind hingegen Beispiele von Lebenmitteln, welche das Millieu im Darm zu unserem Gunsten beeinflussen.

 

Gesundheit fördern

Möchte man die eigene Gesundheit schützen, ist es in der Regel eine gute Idee, das Immunsystem zu stärken – und zwar am besten lange, bevor man überhaupt krank wird.

Dazu sollte man sich artgerecht ernähren und auch einen demensprechenden Lebenstil annehmen.

Zusätzlich hilft es natürlich auch, wenn man das äussere Millieu genauso rein hält, wie das innere.

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Weitere nützliche Artikel zum Thema findet man hier:

Quellen:

Wikipedia-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hygienehttps://de.wikipedia.org/wiki/Hygiene

Bildmaterial:

Foto: Pexels.com

Buchumschlag: NVP-Verlag

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