Narzissmus und COVID-19: Warum Narzissten nicht gerne zu Hause bleiben

Um es gleich vorne weg zu nehmen: Es gibt natürlich unterschiedliche Gründe, warum ein Mensch nicht gerne zu Hause eingesperrt sein mag; daher kann man also nicht den Schluss ziehen, dass jemand, nur weil er sich danach sehnt, wieder unter Menschen zu kommen, gleich ein Narzisst sein muss.

 

Allerdings ist es auch so, dass viele Narzissten unter der Krise ganz besonders leiden, denn jetzt fehlt ihnen ja das Publikum, das sie so dringend brauchen, um ihre mentalen Probleme auszuagieren. Daher gibt es vermutlich nicht wenige unter ihnen, die womöglich einen so starken Drang verspüren, dieses “Leiden” zu beenden, dass es ihnen egal ist, wenn sie andere in Gefahr  bringen.

 

Dies kann sich auf unterschiedliche Weise äussern:

  • Der Narzisst kann die Massnahmen jener, die sich für die Gesundheit und das Wohl der Menschheit einsetzten, lächerlich machen und Unwahrheiten oder Gerüchte verbreiten.
  • Der Narzisst kann sich bemühen, andere aufzuhetzen oder zumindest dazu zu bewegen, sich ihm und seiner Sache anzuschliessen und andere ebenfalls von seinem Gesichtpunkt zu überzeugen.
  • Der Narzisst kann sich ausserhalb seiner 4 Wände fahrlässig verhalten und beispielsweise beim Einkaufen andere gefährden.
  • Der Narzisst kann ökonomische Handlungen vornehmen, die ihm einen Vorteil und anderen einen Nachteil verschaffen.
  • Der Narzisst kann Personen in seinem Haushalt (noch mehr als sonst) schikanieren.
  • Der Narzisst kann beispielsweise via Social Media versuchen, andere zu beeinflussen und somit fahrlässiges Verhalten und eine schnellere Wiederöffnung begünstigen.

 

Ganz besonders schlimm ist das für die Menschen, die entweder nach dem Zufallsprinzip von ihm geschädigt werden oder die seinen systematischen Bestrebungen, alles zu untergraben, generell ausgesetzt sind.

Aber auch Personen in seinem Bekanntenkreis oder Verwandte können zu Krisenzeiten von ihm so in die Enge getrieben werden, dass sie teilweise extrem leiden oder gar mit dem Leben bezahlen müssen.

 

Daher ist es wichtig,

  • dass man sich zunächst darüber informiert, was ist Narzissmus überhaupt, wie äussert er sich und was kann man tun, um sich dagegen zu schützen
  • dass man sich bei neutralen, glaubwürdigen Quellen informiert und von so vielen verschiedenen Stellen Informationen bezieht, dass man letztendlich ausrechnen kann, wo das Wahrscheinliche liegt und wo nur Panikmache oder Fahrlässigkeit propagandiert werden
  • dass man sich vom Narzissten und von anderen negativen Einflüssen so weit abgrenzt, dass sie einem keinen Schaden zufügen können

 

Wir können den Narzissten nicht änderen und wir können auch die Welt nicht heilen – zumindest nicht über Nacht – doch wir können uns selbst beschützen, indem wir

  • nur das glauben, was wir selbst beobachten und uns nicht dazu drängen lassen, Lügen oder Propaganda zu glauben
  • uns an das halten, von dem wir wissen, dass es wahr und richtig ist, auch wenn dies keine bequeme Wahrheit ist
  • uns abgrenzen, von Personen und Dingen, die uns möglicherweise schaden können.

Elterlichen Narzissmus verstehen

Was Narzissmus mit uns, unserer Seele, unserem Ich und unserem Leben macht, wird in dem Buch Elterlichen Narzissmus verstehen mit simplen Worten gut und eingehend erklärt.

Auch wenn es hier teilweise um elterlichen Narzissmus geht, die Mechanismen sind immer die gleichen – und auch die Tricks, welche Narzissten benutzen, um ihre Mitmenschen umterzubuttern.

Das Buch ist somit nicht nur für erwachsene Kinder geeignet, welche unter Eltern leiden (oder litten), die eine narzisstische Persönlichkeitsstörung haben, sondern auch für alle neugieren Leser, die einfach nur mal wissen wollen, wie Narzissmus im Alltag funktioniert und was er bewirken kann.

 

Weitere nützliche Artikel zum Thema COVID-19 findet man hier:

 

Ein Artikel-Verzeichnis mit vielen weiteren Beiträgen über Narzissmus findet man hier.

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Disclaimer (Haftungsauschluss) für diesen Artikel

Wichtiger Hinweis für Kinder narzisstischer Eltern und andere misshandelte Kinder, die noch unter 18 sind

2 thoughts on “Narzissmus und COVID-19: Warum Narzissten nicht gerne zu Hause bleiben

    • Sigh…
      hopefully; I really hope you’re right.
      But you know there are also many people who suffer quite a lot from what some Narcissists are doing
      really quite tragic.
      Look at the situation right now.
      So many people are sick and are dying.
      That could easily have been avoided.

      Like

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