Neues aus Entenhausen¤ Wild ducks on our pond

DEUTSCH

der deutsche Text ist diesmal etwas weiter unten zu finden

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ENGLISH

The short video below was taken 2 days ago, guess who was visiting us? Donald Duck and friends!

We have an organic garden with lots of wildlife, which is quite alive and noisy around this time of year…

It is easy to establish an organic garden like this; all you need to do is:

  • don’t use fertilizers and pesticides
  • if possible, don’t buy any cheap plants from the garden center
  • don’t buy any peat and that sort of thing
  • allow your lawns to turn wild by only cutting the grass a few times a year
  • establish a compost pile for your raw kitchen-rubbish/garbage
  • collect and use water from your roof to water the garden
  • allow much of your garden to grow wild and only cut away what is absolutely nescessary

It only took us only a few years to turn a normal garden into an organic paradise, with all the animals and insects coming back. This is a very easy and pleasant way how everyone can do their own little bit to save the world. It’s easy, not time-consuming and cheap – you just don’t buy and do bad things and only do the most necessary work, and Mother Nature will in no time at all reestablish herself.

If we all did it – large parts of the world would be revitalized within a year or two.

If only you and I do it – we still have a lovely green paradise for ourselves and some wild animals to thrive in. It really is worth it and it’s no effort at all!

DEUTSCH

Dieses kurze Video wurde vor zwei Tagen aufgenommen, als Donald Duck mit seinen Freunden zu Besuch auf unserem Teich war.

Hier kann man sehen (und hören) warum Wasser im Garten die wilden Tiere anzieht.

Unser Garten ist vollkommen ökologisch und vieles wächst wild, beschert uns aber trotzdem eine gute Ernte.

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Artensterben kennen wir nicht, ganz im Gegenteil, da unsere Garten der einzige in der Gegend ist, der völlig ohne Gift auskommt, recht gross und naturbelassen ist, scheint er von Insekten und wilden Tieren als eine Art Flüchtlingslager angesehen zu werden und sie kommen in Scharen zu uns.

Es ist ganz einfach und preiswert, den eigenen Garten in ein Öko-Paradis umzuwandeln, man muss nur diese Tipps beherzigen:

  • keine Pestizidien und Düngemittel verwenden
  • wenn möglich, keine Billigpflanzen kaufen, da die mit Pestizidien und Düngemittel schnell hochgezogen wurden und eher die Bienen vergiften, als ihnen zu helfen
  • genrell nichts im Gartencenter kaufen; der Garten braucht weder Torf noch anderen Ramsch
  • stattdessen lieber Sprösslinge aus dem eigenen Garten bewahren und umpflanzen oder mit anderen Gartenbesitzern tauschen
  • den Rasen nicht so oft mähen und ihm erlauben, eine Naturwiese zu werden und das gemähte Gras nicht wegharken
  • im Herbst das Laub liegenlassen
  • einen Komposthaufen anlegen oder wie wir es machen, ein Kompostloch in der Erde haben oder den Kompost auch mal unverrottet in die Beete einarbeiten
  • Wasser vom Dach sammeln und zum Bewässern benutzen
  • nicht so viel im Garten auf Vordermann bringen und das wild wachsen lassen, was man tolerieren kann

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Bei uns wächst sehr viel wild und wir beschneiden nur vereinzelte Büsche, damit man noch Wege im Garten hat, doch ansonsten mähen wir 2 bis 5 mal im Jahr und dann ist auch schon Schluss. Darüber freut sich das Wildleben sehr. Wir haben auch einiges an Wildkräutern, doch das macht sich gut und passt harmonisch ins Bild. Unser Garten wirkt nicht verunkrautet, sondern wie ein Park. Ich merke, dass die Insekten diese Wildkräuter wirklich brauchen, denn beispielsweise die Diesteln blühen zu einem Zeitpunkt, wo andere Blüten nicht mehr da sind. Wir haben immer Nahrung im Garten und darum bleiben Insekten wie wilde Tiere gerne hier und halten sich aber auch gegenseitig in Schach, so dass nichts Überhand nimmt.

Alles in allem ist es ein sehr praktisches, preiswertes und auch sehr ästhetisches Prinzip.

Der Garten ist sehr idyllisch anzusehen, hat einen hohen Erfholungswert, kostet kein Geld und macht kaum Arbeit. Ich kann dieses Prinzip jiedem empfehlen, der die Natur liebt und nicht so viel Zeit für Gartenarbeit hat.

Sommer auf dem Brombeerhof

Wer neugierig ist, was sonst so alles auf unserem Hof los ist, dem gefällt vielleicht dieses autobiogrphische Buch aus unserer Brombeerhof-Serie, das momentan gerade aktuell ist:

Sommer auf dem Brombeerhof

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Credits:

video, pictures and book-cover: NVP-Verlag

9 thoughts on “Neues aus Entenhausen¤ Wild ducks on our pond

    • Liebe Annette, vielen Dank für deine liebe Worte. Fühle mich total geschmeichelt.
      Tja, woher kommt diese Angst vor dem Verwildern? Keine Ahnung. Vielleicht weil man es eingetrichtert bekommen hat oder vielleicht auch weil es viel Arbeit sei kann, einen Garten so hinzubekommen, dass man eine gute Ernte hat und viele ältere Leute aus Bauernfamilien kamen und es dann ihren Nachfahren immer so eingetrichtern haben, dass der Garten möglichst tot und steril sein muss, damit man wenig Arbeit hat?
      Aber ich muss auch sagen, wir merken hier, dass es sehr schnell zurück in Richtung Natur geht und obwohl das gut ist, ich glaube viele Menschen kriegen erst einmal einen sdchreck, wenn sie sehen, dass wir einen umgefallenen Baum liegen lassen oder die Behausungen der Igel oder der Rehe, weil das ja nicht “aufgeräumt” ist. Irgendwie kommt mir das vbor wie die Begründungen, die für die Beschneidung von Mädchen in Afrika gegeben werden: nicht anständig, nicht so wie es sein sollte, anders…irgendwie hat der homo sapiens wohl immer den Drang überall und an allem rumzuschnippeln, damit es anständig und respektabel wird.
      viele liebe Grüsse zurück ins Ruhrgebiet

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    • Das wusste ich gar nicht. Ich dachte, du hättest nur so lebendige hunde, dass die den Garten immer auf den Kopf stellen würden… aber weisst du, ein Balkon ist auch schön, ist weniger arbeit und schön grün kann er ja trotzdem sein. Es gibt Leute, die schaffen es sogar, ihren gesamten Gemüseverbrauch in einer 1-Zi-Whg anzubauen! Ich wünsche dir schöne Stunden in Balkonien und dass du wegen dem, wovon das Gedicht handelte nicht mehr so traurig bist.
      ganz liebe Grüsse von Liv

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    • Danke liebe Rosie für deine lieben Worte! Ja, es ist wirklich schon sehr angenehm und auch nützlich. Früher haben wir direkt am Wasser gewohnt, doch da war der Garten viel zu klein und verkehrt angelegt. Ich denke, obwohl ich das Meer neben mir sehr vermisse, ein Garten ist vermutlich wichtiger. Auch wenn er klein ist, wichtig ist, dass er gut und praktisch angelegt ist, so dass man sich richtig wohlfühlen kann. Ich wioll man v ersuchen, ob ich nicht auch Dewin System mit den sehr hohen und langen Hochbeeten einführen kann. Find das nämlich ne irre tolle Idee, weil es so praktisch ist. Aber will es mit Feldsteinen bauen. Ob das wohl geht, ohne Mörtel zu benutzen? Wir wollen es mal probieren, vielleicht kalppt es ja, aucvh wenn sie vielleicht nicht so hoch werden wie deine. Drück mir mal die daumen! Ganz liebe Grüsse von Liv

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      • Unsere Hochbeete stehen ja nebeneinander. Aber wir hatten schon überlegt, dass es vielleicht von Vorteil gewesen wäre, wenn wir sie U-förmig angelegt hätten.
        Ich finde Hochbeete total praktisch und leicht zu bearbeiten. Wir haben sie teilweise mit hochwertigen, durchsichtigen Kunststoffwellplatten überdacht, damit z.B. die Tomaten, die wir gepflanzt haben, bei Regenwetter keinen Schaden nehmen.
        Daneben haben wir eine Kräuterspirale aus Gabionen gebaut, die gab es als Bausatz zu kaufen.

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