COVID-19: Ist eine Wiedereröffnung zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll? ¤ Is it sensible to reopen society at this point?

ENGLISH

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DEUTSCH

Als China im Lockdown war, konnte sich keiner vorstellen, dass dies auch bei uns passieren würde.

Dann sah man, wie schnell sich die Infizierten und die Toten häuften, wenn man es nicht tat, und das, was noch zu Weihnachten völlig undenkbar schien, geschah plötzlich auch bei uns: Der Gesellschaft wurde teilweise ein Lockdown auferlegt.

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Dies traf die Menschen sehr unterschiedlich.

Manche hatten überhaupt keine Sicherheiten und verloren sogar ihre Existenz und stehen jetzt finanziell vor dem Nichts.

Andere haben mehr als genug und konnten zwar ihre Gier auf dem Aktienmarkt stillen, aber wollten einfach nicht akzeptieren, dass jetzt keiner mehr für sie arbeitet, damit sie noch reicher werden.

Wieder andere hatten zuhause kein schönes Leben, so dass sie es eigentlich nur in Gesellschaft aushalten können und darum sehr missvergnügt wurden.

Andere hingegen konnten die Krise als einen Freiraum und als eine willkommene Auszeit betrachten und hatten nun endlich mal Zeit, das zu tun, was sie schon immer hatten tun wollen: aufräumen, kreativ sein, einen Garten anlegen und mehr Zeit mit der Familie verbringen.

 

Da die Ausgangsposition eines jeden Menschen, sowohl ökonomisch als auch geistig gesehen, anders ist, haben wir die Krise natürlich alle sehr unterschiedlich erlebt und somit alles damit Verbundene sehr subjektiv betrachtet.

 

Gleich hingegen ist für uns alle das Risiko.

Komplikationen oder ein ernsthaften Verlauf können fast jeden treffen, u. a. sind jene besonders gefährdet, die:

  • chronische Krankheiten haben (ganz besonders Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Krebs, Nierenerkrankungen, Lungen- und Atemwegserkrankungen etc.)
  • mindest ein Medikament täglich einnehmen
  • über 50  sind
  • unter (chronischem) Stress leiden oder mentale Probleme haben
  • mit Lebensstilerkrankungen oder Übergewicht kämpfen
  • die während der Krise einer extremen Arbeitsbelastung ausgesetzt sind
  • die zuhause misshandelt werden oder gar obdachlos sind

 

Ein besonderes Risko, angesteckt zu werden haben u. a. folgende Menschen:

  • Gesundheitspersonal/Pflegepersonal
  • Ordenshüter
  • Reisende
  • Menschen, die Verantsaltungen, Versammlungen oder Feste besuchen
  • Lehrer
  • Personen, die mit jungen Menschen oder schulpflichtigen Kindern in Kontakt kommen

 

Das Letztere ist der Grund, warum sich in den USA das Virus wie ein Lauffeuer ausgebreitet hat. Ich las ein Interview mit einem Arzt aus New York City, der meinte, 80% der Kinder seien zu jenem Zeitpunkt bereits positiv gewesen, und das Virus habe sich so extrem schnell ausbreiten können, weil eben die meisten von ihnen asymptomatisch sind, also die Krankheit haben ohne es zu wissen, und sie auf diese Art an den Rest der Gesellschaft weitergeben.

 

Er meinte weiterhin: “Der grösste Fehler, den wir gemacht haben, war, die Schulen nicht zu schliessen…”

 

Wenn jetzt einige sehr laut nach der Wiedereröffnung rufen, dann muss man sehen, welche tatsächlichen Gründe sie dafür haben, und zwar nicht nur jene, die sie angeben, sondern auch, welche geistigen und wirtschaftlichen Gründe da eine Rolle spielen und ob diese gerechtfertigt sind oder nicht.

Viele berufen sich auch auf eine Verhältnismässigkeit, weil sie sich einfach nicht vorstellen können, dass eine so extreme Massnahme wie der Lockdown sinnvoll und notwendig sein kann.

 

Doch dem Virus ist es völlig egal, warum wir es nicht zuhause aushalten können oder auch, wie gut (oder schlecht) es uns finanziell dabei geht.

Das Virus ist lediglich daran interessiert, zu überleben und einen Wirt nach dem anderen zu finden.

 

Das Einzige, was in diesem Zusammenhang zählt, ist somit nicht, dass die Sonne scheint und wir alle so liebend gerne wieder draussen sein und vielleicht sogar auch wieder mal verreisen würden, sondern lediglich, was passiert, wenn wir den Lockdown wieder aufheben.

 

Zur Beruhigung der Gesellschaft wurden Rituale wie kleinen Abstand halten, Masken tragen u.s.w. eingeführt, doch in Wirklichkeit beschützen solche Massnahmen kaum. Nicht nur gibt es nicht genügend Masken, selbstgenähte sind meist nicht sicher und selbst die sicheren beschützen nicht wirklich. Da müsste man schon einen richtigen Atemschutz haben. Doch den bekommt vielerorts nicht einmal das Gesundheitspersonal.

Dazu kommt, dass Masken und dergleichen tragen nichts nützt, wenn man sie nicht korrekt wieder abnimmt und entsorgt, denn viele stecken sich erst hinterher an, wenn sie die Schutzkleidung etc. ablegen.

Auch das ständige Händewaschen wird nicht unbedingt den gewünschten Erfolg haben, denn die Leute, die es wirklich gewissenhaft machen, haben nach kürzester Zeit so rauhe Hände vom ständigen Waschen und Desinfizieren, dass das alles andere als hygienisch ist.

 

Wenn jetzt die Gesellschaft wieder geöffnet wird, damit die Wirtschaft abermals in Schwung kommt und sich keiner zuhause langweilen muss, dann wird das seinen Preis haben.

Bei uns in Dänemark hatten wir 2 Monate einen Lockdown, und die Zahlen der Infizierten und der Toten waren rapide gesunken – aufgrund dieses Lockdowns.

Logisch wäre also gewesen, ihn noch weitere 2 Monate fortzusetzen, und dann wäre das Virus zumindest im dänischen Köinigreich bekämpft gewesen – solange man die Grenzen geschlossen hält oder zumindest jedem, der einreist, 2 Wochen Karantäne auferlegt.

Island hat’s vorgemacht und da hat es, genauso wie in Portugal, geklappt und in China auch so einigermassen.

 

Jetzt wird dennoch nach und nach alles wieder eröffnet und somit hat das Virus, ganz besonders da die Schulen fast alle wieder offen sind, hervorragende Möglichkeiten, sich unbemerkt in der Gesellschaft auszubreiten.

Im Herbst wird es dann ganz besonders spannend werden, wenn sich das neue CORONA-Virus mit anderen Grippeviren vermischt und man viele Fälle sehen wird, die mehrfache Infektionen haben.

 

Jetzt im Mai hätten wir noch die Chance gehabt, COVID-19 zu stoppen, doch mit einer Wiedereröffnung der Schulen und der Gesellschaft steuern wir auf amerikanische Zustände zu.

Dann bleibt nur noch, darauf zu hoffen, dass die Pharmaindustrie mit irgendeinem Wunder kommt; doch wie oft haben wir so eines gesehen, das tatsächlich funktionierte?

Das ist eher so wie Sting in If I ever lose my faith (in you) singt:

“… never saw no miracle of science that didn’t go from a blessing to a curse…”

(Ich habe noch nie ein Wunder der Wissenschaft gesehen, das nicht von einem Segen zum Fluch wurde…)

 

UPDATE:

Stand 5.8.20: Weltweit sind mittlerweile mehr als 17 Millionen Menschen infiziert.

Mehr kann man hier lesen:

Artikel über extrem steigende Fallzahlen

 

Weitere nützliche Artikel zum Thema findet man hier:

 

Quellen:

https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/prominente-raten-zu-selbernaehen-mundschutz-im-faktencheck-was-fuer-die-masken-spricht-und-was-dagegen_id_11816338.html

https://praxistipps.focus.de/coronavirus-vermeiden-14-regeln-fuers-einkaufen-im-supermarkt_119278

https://praxistipps.chip.de/coronavirus-ansteckung-schuetzen-handschuhe_117011

https://www.cbsnews.com/news/coronavirus-children-pediatrician-80-percent-asymptomatic/

https://www.msn.com/en-us/health/medical/pediatrician-warns-the-numbers-are-totally-wrong-and-80-of-kids-probably-have-covid-19/ar-BB12Jo0g

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ENGLISH

When China started its COVID-19-lockdown in January, nobody thought that this could happen to us – and yet it did, because we didn’t take the risks seriously and didn’t close the borders when we should have. The WHO had warned us – yet we chose to ignore it.

 

Once people were getting infected in the rest of the world and started dying in uncomfortably large numbers, also the rest of the world was able to see that a lockdown would be difficult to avoid, if we wanted to stop the virus from spreading like a wildfire.

 

However such a lockdown meets people in very different circumstances.

Some are more prepared than others.

Some go bankrupt over it, lose their home, lose their loved ones.

Others are wealthy enough but just don’t like it that now no-one works for them anymore to make them even richer – even though the crisis gave them the opportunity to make a killing on the stockmarket.

And there are also those who simply don’t like being at home, either because they don’t have a nice and comfortabel home or because they thrive on bullying others, or simply because they don’t know how to keep themselves busy and happy.

But there are also those, who don’t have a home at all or who at least don’t have a safe home.

And finally there are those who thrive despite the situation, who manage quite well, who know how to be creative, and who will use the time on their hands wisely and to create something worth while for themselves and for their fellow man.

 

So people are very different, their backgrounds are different and their needs are very different, too.

Therefore a lockdown is not something that will find the approval of everyone.

 

However the challenges this virus brings along and the threats that are connected to it, are pretty much the same for everyone:

If we allow for it to spread, it will eventually reach us all, undermine the economy more than we can imagine, and we may never have the chance to get rid of it again.

 

Some of us are more at risk of experiencing a critical condition while being infected. These are people, who:

  • have chronic, underlying conditions (f.e.x. cardio-vascular diseases, diabetes, cancer  etc.)
  • take at least one type of meds on a daily basis
  • are over 50
  • suffer from chronical stress or mental problems
  • suffer from lifestyle-conditions and/or are obese
  • during the crises are exposed to an extreme and unreasonable workload (like f.ex. medical staff)
  • experience mistreatment at home or who are homeless

 

Especially exposed to getting infected are:

  • medical staff
  • police etc.
  • people who go to gatherings and parties
  • people who visist conventions
  • travellers
  • teachers
  • people who get in touch/or are living with young people or children

 

The latter was apparently the reason why the virus was able to spread like a wildfire in New York. I read an interview with a New York City-based medical doctor, who believed that already at that time of the interview 80% of all children in the area were likely to test positive.

However, since most children and young people are asymptomatic, they are able to carry the virus out into the world and spread it among the entire population without anyone noticing.

 

He said: “The greatest mistake we made was not to close the schools when we should have…”

 

When there are now people pressuring for a premature reopening, we should ask ourselves what are the real reasons for this.

Because the virus doesn’t care if we are bored stiff, or if we are broke, or if we are uncomfortable, or if we just want others to die for the economy, so we can get even richer.

The Virus only has one purpose, and that is to survive, and it will continue to find new hosts, if we allow it to do that, whether we are aware of how it works or not.

 

In Denmark we have almost combatted the virus, thanks to a 2 month-lockdown. Another two months with the same strategy and the virus would have died out – at least as long as we kept the borders closed.

But now we’re about to join the world in a giant experiment to find out how fast it can spread and what it will be like in autumn, when this new CORONA-virus mixes with other virusses during the flu-season.

 

As for protection gear

Well it’s a sentiment and a sign of politeness, when people wear masks.

However most masks don’t give much protection, plus people often get infected by taking their protective gear off in an inconsiderate manner.

 

So once we have decided to go for letting the virus spread, it’s kind of hard to say, when it’s too late to turn back. Some countries are already past that fine line. Others could still stop it here and now.

I suppose many are hoping for a cure or a vaccine, but when did you last see one that really worked?

A line from Sting’s song If I ever lose my faith (in you) comes to mind:

“… never saw no miracle of science that didn’t go from a blessing to a curse…”

 

UPDATE:

As of August 5, 2020, the numbers are on the rise. More than 17 million people woolrdwide have been infected.

 

You find other articles about the COVID-19-subject here, which might be helpful in reducing the spreading and also be useful for a positive outcome of the disease:

 

sources:

https://www.cbsnews.com/news/coronavirus-children-pediatrician-80-percent-asymptomatic/

https://www.msn.com/en-us/health/medical/pediatrician-warns-the-numbers-are-totally-wrong-and-80-of-kids-probably-have-covid-19/ar-BB12Jo0g

https://www.livescience.com/coronavirus-do-face-masks-work.html

15 thoughts on “COVID-19: Ist eine Wiedereröffnung zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll? ¤ Is it sensible to reopen society at this point?

  1. Ich halte auch nichts von den Lockerungen.
    Denn jetzt hat das Virus erst recht ein Chance sind großflächig zu verbreiten.

    Ich halte noch Abstand, halte mich möglichst von allem fern, was ein Risiko wäre.
    Denn ich möchte gesund bleiben!

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    • Schön von dir zu hören!
      Mir geht es heute überhaupt nicht gut. Erstens die Sorgen über die Wiedereröffnung und dann habe ich heute herausgefunden, dass jemand gestorben ist, der noch jung war und den ich kannte. Das hat mich einfach total geschockt. Ich glaube nicht, dass es etwas mit dem Virus zu tun hat, aber genau weiss ich es noch nicht.
      Ja, es ist sehr klug, was du machst. Abstand halten und auch vieles andere.
      Genau, gesund bleiben sollte doch jeder wollen! Warum sehen das einige nur so anders, nehmen es auf die leichte Schulter und werden dann so laut, dass sie ihren Willen durchzwingen und dass der Rest von uns mit den Konsequenzen ihrer Taten leben muss? Echt nicht fair!

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      • Hallo Liv,
        was bereitet dir Sorgen wegen der Wiedereröffnung und was wird überhaupt eröffnet?
        Denke POSITIV, denn ich habe mal folgenden Satz gehört: “Die Gedanken formen die Realität”.
        Wenn junge Menschen sterben, ist dass immer sehr traurig, egal ob man sie gekannt hat oder nicht. Natürlich geht es einem sehr nahe, wenn man die Person auch noch persönlich gekannt hat.
        Viele Menschen sterben an Krebs. Das ist auch eine furchtbare Erkrankung, die man niemanden wünscht.
        Ich bin Rentnerin und da ich im Moment sehr viel Übergewicht mit mir rumschleppe, bin ich nicht mehr so fit. Und daher macht es mir nichts aus, Abstand zu halten und zu Hause zu bleiben. Natürlich vermisse ich meine Freundinnen und würde mich auch gerne mit ihnen mal wieder verabreden, aber ich möchte auch jedem Risiko aus dem Weg gehen.
        Ich weiß nicht, ob die anderen das auf die leichte Schulter nehmen, denke eher dass es was damit zu tun hat, dass jeder nur an sich selber denkt. Das sind Ignoranten, die meinen ihnen kann ja nichts passieren und was mit den anderen ist, dass geht mir doch am A…. vorbei.
        Diese Menschen wird es immer geben, leider, so traurig wie das auch ist.
        Achte auf dich und deine Familie, was anderes kannst du nicht machen.

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    • Bei uns (aber auch in vielen anderen Ländern) wollen sie nach und nach mehr oder weniger alles wieder aufmachen.
      Das Furchtbare ist, dass eben auch die letzten Schulen wieder aufgemacht werden sollen.
      Das ist so unvernünftig wie es nur sein kann!
      Wir sind übrigens Leute, die sonst überhaupt nicht an Krankheit glauben und nur sehr selten zum Arzt gehen, da wir wissen, wie man Krankheiten vermeiden oder selbst heilen kann. Wenn sie also Panik wegen Masern oder Schweinegrippe machten, dann hat es es uns völlig kalt gelassen, ab er dieses Virus ist anders. Leute, die es nicht ernstnehmen, wissen zu wenig darüber oder haben andere Gründe, warum sie es nicht zu Hause aushalten können oder es ist einfach nur Gier, weil sie wollen, dass andere für sie arbeiten sollen, damit sie noch reicher werden können.
      Bezüglich der noch relativ jungen Frau, die starb, ich fand heraus, dass ihr niemand was angetan hatte, was gut war. Sie hatte es ihrem eigenen Lebensstil zuzuschreiben gehabt. Das ist zwar auch nicht wundervoll, doch wenigstens war es gut, dass sie kein unschuldiges Opfer sein musste, denn das hatte ich zuerst befürchtet .

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      • Ich hab mich bisher nie gegen Grippe impfen lassen und habe bisher Vogel- und Schweinegrippe, Rinderwahn und was sonst noch so war heil überstanden.
        Nur jetzt bei Corona, da weiß ich halt nicht, wie ich selber damit umgehen soll. Ich bin in jeder Hinsicht gefährdet, habe Übergewicht, Asthma und vor zwei Jahren hatte ich Brustkrebs.
        Ich muss mich einfach zurück halten, habe keine Lust auf diese Lungenkrankheit Covid 19.
        Halte mich von allem fern, was mir schaden könnte. Einkaufen geht mein Mann. Treffen mit Freundinnen ist weiterhin erst mal nicht drin und ich werde mich auch noch nicht in irgendwelche Cafes setzen. Denn ich habe schon gehört und auch gesehen, dass die Menschen einfach wieder zu dicht auf einander hocken.
        Viele meinen jetzt – durch die Lockerungen – alles ist vorbei und es kann ja nichts mehr passieren. Pustekuchen, die kriegen noch ihr Fett weg.

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    • Bezüglich positiv denken, da hast du natürlich recht. Genauso ist es.
      Aber dennoch ist es absolut frustrierend, wenn man sieht, wie Bullies einfach dafür sorgen können, dass die gesunde Vernunft ausser Kraft gesetzt wird und Entscheidungen getroffen werden, die jeglicher Logik und wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen – einfach nur weil diese Leute lauter schreien und andere solange schikanieren und bedrohen, bis sie haben, was sie wollen.

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      • Wie schon gesagt, du kannst nur für dich und deine Familie Sorge tragen, alles andere können wir leider nicht beeinflussen.
        Ich warte erst mal noch ab und ab Juni schaue ich mal wie viel Freiheit ich mir zumute.
        Wir werden mit Corona leben müssen, glaube kaum, dass er verschwindet. Es ist jetzt halt nur die Frage, wie gehe ich und andere damit um und wie kann ich mich am besten schützen.

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    • So weit sind wir in Dänemark zum Glück noch nicht, dass wir ganz aufgegeben haben. Zum jetztigen Zeitpunkt könnte man das Virus hier noch bekämpfen.
      Wenn man es nicht mehr bekämpfen kann oder will, dann bleibt einem tatsächlich nur, alles wieder zu eröffnen.
      Zu dem Zeitpunkt muss man dann allerdings eine ganz andere Strategie anwenden und dafür sorgen, dass man selbst kerngesund ist oder wird und auch kein Übergewicht mehr hat, denn 80% der Fälle mit einem ernsthafteren Verlauf haben Übergewicht.
      Doch damit denke ich, haben sehr, sehr viele Menschen zu kämpfen. Aber das ist zumindest etwas, was jeder selbst entscheiden und verantworten muss und glücklicherweise auch kann. Da verhindert die Geschaft einen zumindest nicht darin,so zu handeln, wie man es selbst möchte, und das ist gut.
      Bezühlich Verantwortung: nein, wir tragen nicht nur die Verantwortung für uns selbst und unsere eigene Familie, wir haben auch eine gesellschaftliche Verantwortung – und zwar nicht nur theoretisch. Mein Mann ist beispielsweise nicht nur Lehrer, er hat auch ein Amt von politischer Wichtigkeit und sitzt in unterschiedlichen Vorständen. Was er tut, ist nicht von geringer Wichtigkeit und hat einen Einfluss auf das Leben vieler Menschen. Viele Menschen kommen zu uns und suchen Rat und Hilfe und mache sind sehr verzweifelt. Es ist also sehr wichtig, wie vernünftig man Herausforderungen begegnet und beispielsweise auch, zu welchen Kompromissen man sich verhandeln kann, denn leider gibt es auch immer Leute, die nur an sich selbst und ans eigene Wohl denken oder die einfach keine Lust haben, verantwortlich zu handeln. Es gibt also viel zu tun und es bleibt nur zu hoffen, dass letztendlich alle Anstrengungen auch genügend Früchte tragen und der ganze Aufwand nicht für die Katz war.
      Aber hab dank für deine lieben Worte, denn ich weiss, du meinst es gut.

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      • Ich hatte schon immer mit Übergewicht zu kämpfen, aber so schlimm wie es jetzt ist, hatte ich noch nie. Das liegt aber auch zum Teil an der Tablette, die ich wegen dem Brustkrebs nehmen muss.
        Außerdem durch die Schmerzen in meinen Gelenken, bewege ich mich nicht ausreichend genug, was fürs Abnehmen nicht gerade förderlich ist.

        Bei mir beißt sich die Katze in den Schwanz, sage ich immer. 😉

        Es muss dir nicht leid tun, dass ich so angeschlagen bin. Aber trotzdem Danke für deine Worte. 🙂

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    • Das tut mir wirklich leid. Wie du sagst, die Katze beisst sich in den Schwanz.
      Ich kann sehen, dass ich mich auch in der letzten Mail mal wieder einmal kräftig vertippt hatte und du vielleicht gar nicht wusstest, was ich meine. Ich tue das leider sehr oft, da ich sehr schnell schreibe und keine Zeit zum Korrigieren habe.
      Daher will ich noch mal die Ernährungsdocs erwähnen. Die haben ja auch die Bewegungsdocs-Serie im NDR, aber da muss ich sagen, so besonders ist die nicht, obwohl sie natürlich auch sehr gute Tipps haben, doch ich denke, das ist nicht unbedingt für jeden etwas, wenn es den Patienten am Anfang noch zu schlecht geht. Da können aber die Ernährungsdocs ansetzen und mit ihren Vorschlägen etwas machen. Der Grund, warum ich sie erwähne, ist ganz einfach weil das, was sie vorschlagen, etwas ist, dass wir schon mehrere Jahrzehnte machen und es funktioniert wirklich super. Beispielsweise gibt es viele die an Astma leiden. Alle, die ich kenne, die das machen, was normale Arzte vorschlagen, haben über Jahre hinweg Medikamente genommen und sind dabei eher kränker als gesünder geworden, wohingegen alle, die so etwas gemacht haben, wie die Ernährungsdsdocs vorschlagen, gesund geworden sind. Das Gleiche mit Gicht und mit vielen anderen Krankheiten. Die suchen ja immer Leute für ihr Programm, du könntest dich ja theoretisch da mal bewerben oder auch so zu ihnen in die Praxis gehen oder auch nur auf der NDR-Seite schauen. Viele Rezepte, Tipps und Vorschläge stehen dort geschrieben. Ich denke, schaden kann es nicht und wer weiss, vielleicht ist es ja etwas, das du magst und was dir zusagt?

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