COVID-19: Tipps von der Weltgesundheitsbehörde und Warum ist das Abnehmen so schwer? ¤ Nutrition-advice from WHO and Why is it so difficult to lose weight?

ENGLISH

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DEUTSCH

Gestern musste ich so an einen Kursus denken, den ich vor ungefähr 25 Jahren unterrichtet hatte. Mit dabei waren zwei Frauen, die lustigerweise den gleichen Namen hatten. Doch da hörten die Gemeinsamkeiten auch schon auf.

Nicht nur waren die Persönlichkeiten und ihre Lebenseinstellungen völlig verschieden, äusserlich waren sie es auch: Die eine Frau war sehr dick und die andere Frau sehr dünn.

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Wenn man mehrere Tage 6 – 8 Stunden hintereinander unterrichtet, braucht man natürlich auch Pausen und isst somit zusammen.

Wie es in Dänemark so typisch ist, hatte ich für uns alle Smørrebrød bestellt.

Die rundliche Frau sass neben mir und zeigte auf die dünne: “Schaut Euch doch mal an, was die reinschaufelt! Das ist unglaublich, dass sie so viel essen kann und so spindeldürre ist; das Leben ist einfach nicht fair!”

Die dünne Frau hatte das mitbekommen, es als Kompliment aufgefasst und lächelte zurück: “Das sind eben die Gene; ich bin noch nie dick gewesen; da hat man entweder Pech oder man hat Glück.”

Ich dachte mir, warum sagt sie bloss so einen Quatsch? Denn jetzt fühlt die rundliche Dame ja, dass es hoffnungslos ist und sie nie abnehmen kann. Doch es ist in der Gesellschaft eben  so, dass man gewisse Dinge sagen kann und andere eben wieder nicht, wenn man seine Mitmenschen nicht vor den Kopf stossen möchte.

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Die Wahrheit hingegen war, dass die Dicke zwar tatsächlich nur die Hälfte von dem ass, was die Dünne in sich reinschaufelte, doch was die beiden Frauen zu sich nahmen, war sehr, sehr unterschiedlich.

Jetzt hatte ich ja das gleiche Essen für alle bestellt.

Die Dicke nahm sich nur 2 Smørrebrød, weil sie, wie sie uns genaustens erklärte, schon davon dick würde, dass sie das Buffet auch nur anschaute.

Die Dünne hingegen ass 4. Doch wenn man genau hinschaute, dann sah man, dass die Dicke das ganze Smørrebrød ass, mit Mayonnaisesalaten und Fettrand am Fleisch.

Die Dünne hingegen schnitt alles ab, was nur an Fett erinnerte. Sogar die Butter kratzte sie vom Brot.

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Als Kaffee serviert wurde das Gleiche: Während die Dicke nur ein Stück Kuchen, aber bitte mit Sahne und Milch und Zucker im Kaffee genoss, trank die Dünne ihn schwarz und ass lediglich etwas Obst dazu.

Und so ging es weiter, den ganzen Tag lang, jeden Tag.

Das Fazit:

Am Ende des dreitägigen Kurses hatte die dicke Frau weitaus mehr als doppelt so viele Kalorien zu sich genommen, vielleicht sogar dreimal so viele wie die dünne, obgleich sie nur die Hälfte gegessen hatte.

Damals wurde mir so richtig klar, warum manche Menschen nicht abnehmen können: Sie versuchen zu sehr, sich zu beherrschen, so sehr, dass sie ständig leiden und ständig Hunger haben.

Das was sie wirklich dick macht, ist in der Regel das verborgene Fett, der verborgene Zucker und das verborgene weisse Mehl, das man nicht so richtig bemerkt. Es ist beispielsweise das kleine bisschen Fett, das man zum Braten nimmt oder der Zucker zum Würzen oder im Kaffee…

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Jetzt ist es zwar so, dass der Mensch durchaus Fett braucht. Fett ist sogar sehr wichtig – aber es müssen die richtigen Fette sein.

Darum versuchen wir in unserer Familie so gut wie gar nichts mehr zu braten. Fertiggerichte kaufen wir nie, denn da sind nicht nur  Fette drin, sondern auch andere Dinge, die dick machen und die Gesundheit gefährden.

Das Fett, was wir zu uns nehmen, sollte von guter Qualität sein, denn wir brauchen es beispielsweise als Nervennahrung. Im Durchschnitt braucfhen die meisten Menschen 30 g Fett am Tag. Das ist ungefähr so viel wie ein Esslöffel Öl. Nicht mehr. Und dieses Fett sollte dann schon von exellenter Qualität sein. Beispielsweise wäre da ein gutes Olivenöl, Hanföl oder Leinöl zu empfehlen – solange es kaltgepresst und von biologischer Qualität ist. Oder auch Avocados, Samenkerne und Nüsse sind eine hervorragende und sehr gesunde Quelle.

Am besten, man wechselt immer ab, was man isst, damit eine vielfache Grundversorgung gewährleistet ist.

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Ein weiterer grosser Unterschied besteht bei der Bewegung.

Ich merke dies bei mir und meiner Familie. Das ist das ganz krass. Wenn wir uns viel bewegen, können wir Unmenegen von Kalorien in uns hineinstopfen, ohne dass sich das auf der Wage zeigt.

Aber wehe wenn wir den ganzen Tag nur am Schreibtisch sitzen, dann müssen wir uns wirklich sehr genau daran halten, nur so um die 2000 Kalorien am Tag zu essen, wenn wir nicht abnehmen wollen und wenn wir abnehmen wollen, dann müssen wir auf die 1000 bis 1200 Kalorien täglich runtergehen.

Man kann tatsächlich abnehmen, ohne sich zu bewegen, und manchmal muss man das auch tun, um zunächst die Gelenke oder Herz und Kreislauf und so zu entlasten, dass man später langsam anfangen kann, etwas mehr Bewegung zu bekommen, ohne gesundheitlichen Schaden davonzutragen.

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Dass ich dieses Thema für den heutigen Blog-Beitrag ausgewählt hat, liegt nicht nur daran, dass ich gestern so sehr an diese beiden Frauen denken musste, sondern auch, das die Weltgesundheitsorganisation Richtlinien für eine sinnvolle Ernährung in Bezug auf COVID-19 herausgebracht hat, die sehr vernünftig sind und für jeden praktizierbar sind. Man kann sie hier sehen:

http://www.emro.who.int/nutrition/nutrition-infocus/nutrition-advice-for-adults-during-the-covid-19-outbreak.html

Wellness und Entschlacken im Frühling

Was unseren eigenen Verlag betrifft, wir beschäftigen uns ja schon seit mehr als 3 Jahrzehnten mit dem Thema.

Das Buch Wellness und Entschlacken im Frühling macht es einem leicht, ganz besonders in dieser Jahreszeit sich selbst etwas Gutes zu tun, ohne dass daraus ein Leidensweg werden muss.

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ENGLISH

Yesterday I had to think of two ladies I once knew years ago.

One was quite obese, the other very skinny.

I was teaching a course and during the lunch-break the obese one pointed to the skinny one, saying: “Look at her! It’s unbelieveble how much food she can shovel into herself and still be this skinny; life just isn’t fair!”

But I watched both of them closely over the course of three days, and found out that luck had nothing to do with it. There was a very clear difference between what the two women did.

Allthough it really was true, the skinny one actually did eat double the amount of what the obese one ate, she only had half or less than half the calories!

You see when lunch was served, the obese one only had half a potion, but she ate everything, all the fat from the meats and the mayonnaise-sallads included.

The skinny one neither liked the taste of fatty sallads, nor of fatty meats. She cut all of that off, but ate twice the amount of food.

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When our coffeebreak came, the same thing happened. While the obese one had coffee with milk and sugar and a small piece of cake with cream, the skinny one had her coffee black and ate fruit and nuts with it.

At the end of the day she had consumed less than half of the calories that the obese one had enjoyed, while eating the double amount of food!

And that is the reason for why it’s so difficult for many people to lose weight:

They are trying so hard, are often starving themselves, while not realizing where all the hidden nasty little calories are hiding!

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The reason why I am writing this today is not only because I just remembered the two ladies, it’s also because I saw that the WHO has sent out some very sensible nutrition-advice in connection with COVID-19, which can be found here:

http://www.emro.who.int/nutrition/nutrition-infocus/nutrition-advice-for-adults-during-the-covid-19-outbreak.html

The Provence

However diet and enjoyment may very well go hand in hand. If you enjoy the Mediterranean cuisine, you might like this little culinary travel-guide that we wrote because we love the South of France and the food down there so much:

Provence – culinary pleasures from the Grimaud-area

07Psychologie und Wellness

andere Quellen/other sources:

http://www.emro.who.int/nutrition/nutrition-infocus/nutrition-advice-for-adults-during-the-covid-19-outbreak.html

https://www.nomedica.dk/ugeskrift19_2020.htm

https://nomedica.dk/ugeskrift14_2020.htm

https://www.sst.dk/da/corona

https://www.sst.dk/da/corona/Saerlige-risikogrupper

https://www.nomedica.dk/ugeskrift20_2020.htm

https://slankenyt.dk/slankenyt506.htm

Bilder und Buchumschläge/pictures and Book-covers:

NVP-Verlag

6 thoughts on “COVID-19: Tipps von der Weltgesundheitsbehörde und Warum ist das Abnehmen so schwer? ¤ Nutrition-advice from WHO and Why is it so difficult to lose weight?

    • Hi Inese, nice to have you visiting again! Yes, time is scarce for us too; it’s unbelievable, how it just seems to fly away! I am also amazed how fast the hours slip away.
      How is your garden coming along?

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  1. Bitte verrate mir doch mal was oben auf dem ersten Foto auf dem Brot ist, also unter den Tomaten und Gurken?

    Und das auf dem Teller in der Mitte was ist das?

    Ach ja und auf dem drittvorletztem Foto, was ist das für ein Belag auf dem Brot?

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    • Ich werd’s versuchen und mache mal ne Liste mit allen Essens-Bildern:
      1. Brote mit selbstgemachter Linsenpastete. Da dies ein frühstück für jemanden war, der danach viele Stunden im Garten gegraben hat, habe ich noch ein paar Scheiben Sahnekäse (Flødehavarti) raufgemacht, damit er genug Kalorien bekommt.
      2. Smørrebrød ohne Majonnaisesalate und Butter, so dass sie gutes Diät-Essen sind, das kaum Kalorien hat.
      3. Zitronentorte aus Frankreich mit Baiserhaube.
      4. Frisch gepresster Orangensaft mit Grapefruit; in diesen Gläsern, in denen mal kräuter waren, kann man ihn mehrere Tage im Kühlschrank aufheben. So braucht man nicht jeden Tag zu pressen.
      5.Reis mit orientalisch inspirierter Sauce. Sie enthielt u.a. Tomaten, Möhren, Kohl, Ananas, Curry, Knoblauch, Bouillon, Ketchup und Glasnudeln.
      9. Avokadobrote, Gurkenstreifen und Obstsalat
      10. Gemischter Kohlsalat und Ratatouille mit Ziegenkäse auf geröstetem Brot

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