Kann man Melonenkerne essen? ¤ Are melon seeds eatable or poisonous?

DEUTSCH

Den deutschen Text findet man unter dem englischen

 

ENGLISCH

On Wikipedia you can read, that

“a melon is any of various plants of the family Cucurbitaceae with sweet, edible, and fleshy fruit.”

There are basically watermelons and muskmelons.

The seeds of both seem to be eatable, according to Wikipedia and a wide range of other sources that are offering different types of advice and recipes.

However I would only use the seeds of watermelons and of Cantaloupe melons.

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LINKS

https://en.wikipedia.org/wiki/Melon

https://en.wikipedia.org/wiki/Muskmelon

https://en.wikipedia.org/wiki/Watermelon

https://en.wikipedia.org/wiki/Cantaloupe

https://en.wikipedia.org/wiki/Canary_melon

https://www.medicaldaily.com/watermelon-seeds-safe-eat-436025

https://www.livestrong.com/article/275537-what-are-the-benefits-of-cantaloupe-seeds/

https://www.thekitchn.com/yes-you-can-roast-cantaloupe-seeds-honeydew-and-watermelon-too-192093 *

(*I have not found other realible sources, so I personally would not eay the seeds of honey dew melons)

https://food.ndtv.com/food-drinks/benefits-of-summer-melon-seeds-and-how-to-make-the-most-of-them-1689123 **

(**please note, the author claims, the seeds of honey dew are eatable, but the featured melon appears to be a Galia melon)

https://food.ndtv.com/health/5-side-effects-of-melons-that-you-may-not-have-known-1872912

https://www.quora.com/Can-you-eat-honeydew-seeds?share=1

https://thewateringmouth.com/how-to-make-roasted-cantaloupe-seeds-recipe-video/

https://food.ndtv.com/opinions/flavourful-seeds-the-secret-ingredient-in-ancient-indian-kitchens-1208433

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DEUTSCH

Hauptsächlich unterscheidet man zwischen Wasser- und Zuckermelonen, wobei die letzteren ironischerweise mehr mit Gurken zu tun haben, als mit Wassermelonen.

 

Da Melonen, botanisch gesehen, zu Kürbisgewächsen gehören, können anscheinend auch die Kerne gegessen werden. In der Tat werden viele Sorten nur gezüchtet, um, die Kerne zu gewinnen.

 

Allerdings scheinen es in unseren Breiten vorwiegend die Kerne von Wassermelonen zu sein, die geröstet als Snack verwendet werden oder die auch roh einfach mitgegessen werden, weil es weniger Mühe macht.

Besonders gut schmecken sie nämlich nicht.

Doch wenn man sie röstet (entweder im Ofen oder in der Pfanne mit oder ohne etwas Fett) und sie dann würzt, kann man sie (eventuell gewürzt) als leckeren Snack verwenden, wie beispielsweise Nüsse oder Kürbiskerne. Allerdings enthalten die Melonenkerne keine Omega-3-Fettsäuren, was somit die Nüsse wieder gesünder machen sollte.

 

Ich wurde darauf aufmerksam, als ich Melonenkerne auf der Zutatenliste von teurem Vollkorn-Knäkebrot mit Kernmischungen fand. Da war mir klar, dass man sie auch zum Backen nehmen kann – und in der Tat tun das weltweit auch recht viele Bäcker, auch deutsche und skandinavische. Der Vorteil: Die Melonenkerne wirken exotisch, machen sich gut in Vollkornbrotmischungen und der Preis is relativ niedrig.

 

Melonenkerne werden aber auch therapeutisch verwendet, da sie harntreibend wirken, was meiner Meinung nach eine Indikation dafür ist, dass sie nicht ganz gesund sein können, denn warum bemüht der Körper sich so sehr, sie wieder auszuscheiden?

 

In manchen Ländern werden sie auch in der Kosmetikindustrie verwendet – und was mich sehr überrascht hat: sogar die Schale von Wassermelonen wird anscheinend in manchen Ländern kandiert.

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Zu der Frage, welche Melonenkerne sich nun zum Verzehr eignen, habe ich primär Angaben zu Wassermelonen gefunden, die entweder einfach mitgegessen werden oder wo man sich die Mühe macht, die herausgepulten Kerne weiterzuverwenden.

 

Schon bei der Honigmelone findet man in Deutschland eher Anbieter, die sie als Vogelfutter vertreiben. Andere (ausländische) Quellen schlagen allerdings durchaus vor, dass man Zuckermelonenkerne essen kann. Zu diesen gehört hauptsächlich die Cantaloupe-Melone.

Oft werden die Kerne gemahlen in unterschiedlichen Gerichten verwendet oder sie werden, wie schon vorgeschlagen, geröstet und etweder als Snacks gegessen oder beispielsweise auch über den Salat gestreut.

Aber auch Melonenöl wird beispielsweise in Asien aus ihnen gemacht.

 

Hier ist es aber auch wichtig, dass man die unterschiedlichen Begriffe kennt, denn oftmals findet man im Internet Artikel, die sagen, dass eine bestimmte Melonenart essbar ist und dann sind ganz andere Melonen abgebildet. Fazit: Der Autor plappert einfach irgendetwas nach, ohne wirklich Ahnung zu haben.

Daher:

  • Muskmelon bedeutet Zuckermelone, es ist eine Melonengattung.
  • Die Honigmelone, die wir kennen heisst nicht Honey Dew, sondern Canary Melon auf Englisch, auf Deutsch hat sie ebenfalls den Namen Gelbe Kanarische, doch den kennt kaum einer.

 

Ob Melonenkerne Mykotoxine (giftige Stoffwechselprodukte unterschiedlicher Schimmelpilze) enthalten, ist eine Sache, die genauso wahrscheinlich oder unwahrscheinlich ist, wie dass das Fruchtfleisch der Melone ebenfalls verseucht ist.

Da kommt es eben darauf an, wie die Melone gezüchtet, transportiert und gelagert wurde. Das kann auch bei anderen Lebensmitteln vorkommen, je nachdem wie schlampig dort gearbeitet wird, wo Lebensmittel hergestellt und vertrieben werden und ja, Lebensmittel, die viel Wasser enthalten sind immer anfälliger.

Mehr kann man beispielsweise auf Wikipedia unter Gefahren lesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wassermelone

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Was das Risiko betrifft, ob sie irgendwo im Magen, Darm oder Blinddarm stecken bleiben können, so liest man immer wieder, dass dies sehr gering sei, und man aber vorsichtshalber die Melonenkerne lieber kauen sollte.

Doch wenn sie weniger gut schmecken und nicht sonderlich gesund sind, warum sollte man sie kauen?

 

Kleine Melonenkerne werden, wie Leinsamen, in der Praxis oft gar nicht gekaut, sondern ganz heruntergeschluckt. Somit kann der Körper die Inhaltsstoffe natürlich kaum verwerten, doch theoretisch haben sie meist den Effekt, dass man damit physisch den Darm reinigt, weil die kleine ovale, flache Form mit den Kanten der Samen den Darm sozusagen ausschabt.

 

Auf der anderen Seite, wenn relevante Vorerkrankungen vorliegen, wie beispielsweise wenn jemand sowieso schon mit bestimmten Lebenstilerkrankungen zu kämpfen hat oder/und wenn vielleicht der Darm bereits entzündet ist, dann ist es sicher keine gute Idee, ganze Kerne zu essen, weil diese dann u.U. tatsächlich stecken beleiben können.

 

Theoretisch könnte man die Kerne dann kauen oder mahlen (wie sie auch in Rezepten aus Fernost oder aus dem mittleren Osten vorkommen), doch wenn sie harmtreibend wirken, dann ist das sicher auch keine Gute Idee für chronisch Kranke.

Ganz besonders Leute mit Nierenleiden sollten aufpassen, und jetzt im Zusammenhang mit COVID-19 ist es sicher auch weniger empfehlenswert, da ja u.a. Sepsis auch ein Thema sein kann, und da will man die Nieren ja nicht noch unnötig belasten.

 

Fazit:

Melonenkerne kann man mitessen, doch bei uns gibt es vermutlich nur Wassermelonenarten und Cantaloupe-Melonen zu kaufen, die sich dafur eignen.

Sie haben einiges an nützlichen Inhaltsstoffen, doch es ist nicht so umwerfend, dass man sie aus ernährungsmässigen Gründen empfehlen kann, und wer nicht ganz gesund ist, sollte lieber die Finger davon lassen.

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LINKS

https://de.wikipedia.org/wiki/Melone

https://de.wikipedia.org/wiki/Zuckermelone

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/melonenkerne-mitessen-nicht-ausspucken

https://www.helpster.de/melonenkerne-essen-so-machen-sie-es-richtig_14988

https://www.merkur.de/leben/genuss/deshalb-sollten-melonenkerne-brav-mitessen-8426390.html

https://www.fitbook.de/food/wassermelonenkerne-essen

https://www.experto.de/praxistipps/die-groessten-irrtuemer-verschluckte-melonenkerne-nisten-sich-im-magen-ein.html

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Credits

alle pictures, video and book-cover: NVP

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39 thoughts on “Kann man Melonenkerne essen? ¤ Are melon seeds eatable or poisonous?

    • Das ist sehr interessant. Danke für den Hinweis. Ich war schon lange nicht mehr in einem türkischen Landen. Früher war ich da oft, hatte auch türkische Freunde, und die haben wundervolles Essen gemacht. Aber recht hast du, es ist wirklich viel arbeit, wenn man die ganz normalen Wassermelonen nimmt. Mit der Cantaloupe ist es einfacher und dann gibt es viele Melonensorten, die extra gezüchtet werden, um die Kerne zu gewinnen, doch die findet man dann natürlich nicht im normalen Geschäft, da die Leute dann natürlich lieber nur die Kerne kaufen, weil es vermutlich nicht nur weniger Arbeit, sondern auch billiger ist. Waren das Wassermelonenkerne in den türkischen Geschäften, die du gesehen hast oder waren die von anderen Melonen? Waren sie schwarz oder beige?

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    • Danke für dein interessantes Feedback! Ja, das habe ich auch schon gesehen, aber noch nicht selbst gegessen. Ich kenne sie eher ganz oder gemahlen in Brot und Knäckebrot. Das ist heutzutage ja sehr modern. Selbet gemachtes Knäcke hatte ich noich nicht mit Melonenkernen, doch aufgekauftem groben Knäcke war es oben mit drauf. Das war schon sehr lecker – aber ob es wegen der Melonenkerne war oder eher trotz der Melonenkerne, kann ich nicht sagen.

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    • Ja klar, es werden immer mehr unnatürliche Sachen gezüchtet. Auf der einen Seite geht es mir so wie Dir, Kerne in Orangen, Wassermelonen und Weintrauben nerven. Doch wenn alles bald ohne Kerne verkauft wird, haben gewisse Firmen letztendlich nicht nur ein Monopol darauf, Otto Normalverbraucher kann dann auch gar nichts mehr anbauen, weil das Saatgut dann einfach nicht mehr da ist oder es gar illegal wird, es zu benutzen. Darum begrüsse ich diese Entwicklung nicht unbedingt, obwohl sie zunächst für den Verbraucher angenehm ist – die Rechnung kommt hinter!

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      • Ich habe mal eine Doku im Fernsehen gesehen, es gibt irgendwo in Skandinavien – wo genau weiß ich leider nicht mehr – einen riesigen Bunker wo alles gelagert wird. Egal ob es sich um historisches Filmmaterial handelt oder um Pläne, Dokumenten bis hin zu allen Samen, die es schon mal gegeben hat.
        Also so ganz geht nie etwas verloren.
        Es gibt doch schon Landwirte, die sich auf alte Tierrassen, die ja schon fast ausgestorben waren, spezialisiert haben. Genauso ist es mit Getreide und vielem mehr.
        Natürlich wird für den Verbraucher vieles neu gezüchtet, weil der Verbraucher es ja so will.
        Ich muss gestehen, ich gehöre dazu. Ich mag Trauben mit Kernen nicht so gerne, genauso wie ich Melonen nie gerne gegessen habe, wegen der Kerne. Jetzt wo es Melonen mit wenig Kernen gibt, esse ich sie.

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      • Und man kann sie außerdem leichter “teilen”, aufschneiden und danach im Kühlschrank aufbewahren. Sie darf ruhig etwas teurer sein als die ganz großen Melonen. Galia- und Cantaloupe-Melonen sind übrigens auch sehr lecker. LG

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      • Galia- Cantaloupe- und Honigmelonen (Kanarische Melonen) haben ihre Kerne, wie der Kurbis, in der Mitte, und somit sind diese sehr leicht mit dem Löffel herauszuschaben. Momentan ist gerade Saison und ganz besonders in Deutschland gibt es unterschiedliche Melonen die gerade jetzt von sehr guter Qualität sind, wie auch die Piel de Sapo. Die Kerne würde ich alklerdings nur von der Wassermelone und der Cantaloupe verwenden. Bei den anderen bin ich mir nicht sicher, obwohgl man sie vermutlich auch nehmen kann.

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    • Ja, du hast recht; es gibt unterschiedliche Orte, wo unterschiedliche Dinge gelagert werden. Im hohen skandinavien Norden gibt es u.a. zwei “Bunker”, wo Samen gelagert werden, weil dort die Temperaturen gleichbleibend sehr kalt sind und weil der Fels einen natürlichen Bunker ausmacht. Auf diese Art kann man die Samen länger haltbar machen, und sollten z.B. Katastrophen geschehen, wie beispielsweise dass genetische Manipulation Saatgut so weit verunreinigt, dass man kein Original mehr hat, kann man auf diese Samen zurückgreifen – solange sie noch keimfähig sind und auch noch zugänglich. Das Problem entsteht nur dann, wenn so etwas Privatpersonen oder Firmen gehört, die es dazu verwenden, nur noch genetisch manipylierte Waren in den Umlauf zu bringen und dann dafür sorgen, dass Gesetze erlassen werden, die ihre geschäftklichen Interessen beschützen und Otto Normalverbraucher davon abhalten, selbst etwas anzubauen.
      Ja, es gibt auych viele, die beispielsweise alte Tierrassen halten und altes Getreide etc. anbauen. Doch nicht immer rentiert sich das, weil viele Verbrauch lieber praktisch und billig kaufen. Bei den Trauben und den Melonen war es mir auch so wie dir ergangen, bis ich leckere Trauben hatte und mir selbst Sträucher ziehen wollte – und dann dachte: “So ein Mist”! Ohne Kerne ist das ja gar nicvht möglich!” Denn sowohl mit Melonen als auch mit Trauben hatten wir schon Erfolg und da kamen tatsächlich Pflanzen bei raus. Einen Sommer lang hatten wir mal Melonen auf der Terrasse gegessen und die Kerne einfach unten runter gespuckt – und bevor der Sommer vorbei war, wuchsen dort doch tatsächlich kleine Melonen! Wer hätte das gedacht?!

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      • Wer Garten hat oder Land, der kann sehr viel machen, für sich, für die Nachbarn, fürs Dorf und eben auch für Kunden, die es zu schätzen wissen.
        Melonen und Trauben und vieles mehr kann man ziehen, pflanzen und gedeihen lassen.
        Natürlich könnte ich auch auf dem Balkon das ein oder andere machen, aber es gelingt leider nicht immer und alles.
        Wie es ausschaut, haben wir mit den Gräsern Glück und da bin ich doch ganz zufrieden.

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    • Jetzt ist das Wochenende auch wieder vorbei und es war wieder einmal exrtrem arbeitsintensiv gewesen. Ich wünsche dir eine richtig schöne Woche. Ihr hab ja auch sicher schönes Sommerwetter, vermutlich nocvh schöner als wir, da ihr ja südlicher liegt.
      ganz liebe Grüsse aus dem hohen Norden von Liv

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      • Mir wäre sicherlich das kühlere Wetter bei euch lieber. Hier ist es schwül warm und die Temperaturen sollen zum kommenden Wochenende auf 35° C gehen.
        Das ist nichts für mich und da halte ich mich auch ungern draußen auf.
        Was habt ihr am vergangenen Wochenende wieder alles gemacht?
        Es grüßt dich aus dem mittleren Deutschland
        Roswitha

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    • Wow! Das ist schon ganz schön heiss! Ja, da sind mir unsere Temperaturen auch lieber. Allerdings frieren wir hier ganz schön. Es sind wohl mesit nur so um die 18 – 20 Grad und im Erdgeschosas des Hauses ist es öfter kälter. Man muss sich also warm anziehen. Bezügl. was wir am Wochenende machen: Wir haben in der Regel ein 16-Stunden Arbeitstag, alle Wochentage. Das Wochenende macht da keinen Unterschied. Eine neuens Projekt war aber ein Gewächshaus für die Tomaten, was jetzt fast ganz fertig ist. Ausserdem muss ich viel Einmachen etc. Liebe Grüsse von Liv

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      • Schick mir mal die 20° C hier runter und ich schicke euch die kommenden 35° C.
        Heute 31° C und ich hatte einige Termine. Danach war ich platt, auch wenn mein Mann, der heute seinen freien Tag hatte, gefahren hat.
        Diese schwüle Hitze ist nichts für mich.

        16stündiger Arbeitstag, wow, das ist verdammt viel, da habt ihr ja kaum irgendwie mal Zeit zum Entspannen und noch nicht mal genügend Schlaf.
        Das könnt ihr aber auch nicht ewig machen. Ich weiß ja nicht, wie alt ihr seit, aber irgendwann werdet ihr auch älter und dann schafft ihr sicherlich keine 16 Stunden mehr am Tag.

        Liebe Grüße
        Roswitha

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    • Das ist schon wirklich sehr warm, besonders weil bei Euch auch vermutlich kein Wind weht. Bei uns ist es ja wenigstens fast immer windig. Aber mitten auf dem Land zu hocken, wäre auch nichts für mich, obwohl ich mir schon manchmal richtig schöne Wärme wünsche, wie beispielsweise im Frühling, oder anständige Kälte im Winter, damit man Skifahren kann. Denn wenn du auf einer Insel wohnst, ist das Klima immer moderat, weder sehr warem, noch sehr kalt. Das hat seine Vorteile, aber auch seine Nachteile und die Luftfeuchtigkleit ist auch recht hoch. Da muss du z.B. bei Lebensmitteln ständig aufpassen, dass sie dir nicht schlecht werden. Während Obst und Gemüse sind unter diesen Umstaden zwar sehr gut halten, musst du im Küchenschrank aber alles sio gut einpacken, dass die Feuchtigkeit nicht ran kann.
      Was die viele Arbeit betrifft, ja, das ist schon hart und nein, wir sind nicht jünger als ihr und somit muss man sein Leben schon so umlegen, dass alles verträglich ist. Darum ziehen wir jetzt auch nicht mehr alle paar Jahre um, denn jedes Mal ein Haus von Grund auf zu renovieren, anzubauen, Garten umzugestalten etc. ist natüirlich eine Riesenaufgabe und irgendwann wird man zu alt für die extrem harten Arbeitsaufgaben. Doch ansonsten ist es schon ganz gut, sehr viel zu arbeiten, denn so verwirklicht man das, wass mna sich im Leben vorgenommen hat. Sozusagedn leitet man so das Glück in die Wege, das man verspüren möchte.

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      • Zu viel Luftfeuchtigkeit verbunden mit Wärme mag ich auch nicht so besonders. Am liebsten ist es mir, wenn die Luft im Sommer, wie auch im Winter trocken ist. Das ist einfach angenehmer.

        Bei der Wärme hält sich Obst und Gemüse auch nicht so besonders. Ich kaufe z. B. unreife Bananen, zwei Tage später sind die schon so reif, dass ich sie dann gar nicht mehr so gerne mag. Hin und wieder mache ich dann eine Bananenmilch daraus. Gekühlt einfach wunderbar.

        Wie oft seit ihr denn schon umgezogen und wie viele Häuser habt ihr schon renoviert und umgebaut?

        Diesen tollen Hof zu verlassen, wäre aber auch eine Sünde, nachdem ihr so viel Herzblut darein gesteckt habt. Der super schöne Boden im Haus, die Beete draußen im Garten und ich weiß nicht, was ihr sonst noch so alles tolles geleistet habt. Da gibt man doch nicht einfach auf.

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    • Du sagst es, liebe Roswitha! Uns ergeht es genauso mit der Luftfeuchtigkeit! Obwohl… wenigsten haben wir hier auf den Inseln genügend Wind und somit ist das nicht so schlimm.
      Auch mit den Bananen ergeht es uns genauso; wir mögen auch lieber grüne beziehungsweise nur leicht gelbe.

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  1. Ja, trocknen und dann sogar wie einen Snack im Backofen auf Backpapier trocknen, leicht salzen. Man kann es auch in einer Pfanne rösten – nur ein bisschen Fett rösten, die Kerne hinein – fertig. Noch besser sind Kürbiskerne, die sind nierenmäßig das Allerbeste. Ich esse an jedem Do., Sa. und So. ein Kürbiskernbrötchen zum Frühstück. Außerdem haben wir einen privaten Bäcker ( lach – ist wirklich wie ein Familienmitglied ), der alle meine Brote herstellt nach meinem Gusto – insbesondere Kürbiskernbrot. Ich liebe auch Brot mit Walnüssen und jeglicher Art von Nüssen. Kostet ein bisschen mehr als sonst, aber das lohnt sich. LG

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    • Da hast Du recht, Kürbiskerne sind auch sehr lecker – wobei es aber auch auf die Sorten ankommt. Manchmal, wenn wir zu Halloween die Kürbisse ausgehöhlt haben und dann die Kerne rösten, merken wir dann schon, warum man spezielle Kürbisarten nur für die Kerne anbaut, denn Hokkaido oder der ganz normale grosse orange Kürbis, den man sonst so zum Aushöhlen nimmt, hat eher Kerne, die nicht so schön grün, sondern beige, sind und dann eine Schale drum herum haben, die eher holzig ist. Doch wenn man schon den Kürbis selbst ausgehöhlt und die Kerne gekocht, geröstet und gewürzt hat, isst man auch diese mit grosser Freude als Snack, auch wenn sie ein bisschen holzig sind. Doch zum Backen sind natürlich andere Kürbiskern-Sorten viel besser. Ja, Brot mit Walnüssen ist auch super-lecker. Das mögen wir auch sehr gerne. Man kann auch nicht genügend Walnussbäume haben, finde ich! Denn Walnüsse sind einfach ganz tolle Nüsse, so gesund und lecker wie sie sind. Will mal sehen, ob ich demnächst ein paar neue Bäumchen züchten kann, denn unser alter Walnussbaum ist nicht nur sehr alt, er ist auch schon vom Blitz getroffen worden. Vor einigen Jahren machte mir aber ein Vogel oder ein Eichhörnchen eine Freude und hat mir einen neuen Baum gepflanzt und dieser ist tatsächlich schon sehr gross geworden. Allerdings ist das nicht genug für unseren Bedarf. Wir brauchen weitaus mehr Nüsse.

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      • Oh danke, liebe Liv. Diese Unterschiede kannte ich bislang nicht. Werde ich mir merken.

        Walnüsse …….. ich kaufe sie mir regelmäßig wegen des hohen Eiweißgehaltes.
        Das war sicher ein Eichhörnchen, das sich die Nuss als Vorrat eingebuddelt hat 😉

        Ich bin gerade am Ziehen eines Haselnuss-Strauches. Hat auch ein Eichhörnchen dagelassen – also die Nuss. Mal schauen.

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    • Danke für deine lieben Worte. Das ist ja interessant, du ziehst ein Haselnusssträuchlein. Sicher draussen im Garten, weil du das Eichhörnchen erwähnst? Machst du sonst irgendwas besonderes damit? Möchte auch gerne mehr Nussbäume und -sträucher haben und überlege gerade, was man da alles machen sollte, kann und muss. Wenn du irgendwelche Tipps hast, ich höre sie gerne! liebe Grüsse von Liv

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    • Liebe Rosemarie, irgendwie habe ich deinen Kommentar verschlampt, in dem du über den Garten geschrieben hattest und erzähltest, was in diesem Jahr etwas wurde und was nicht. Ich hatte ihn unter den E-Mail-Eingängen gelesen, aber kann ihn jetzt nicht mehr wiederfinden und weiss auch nicht mehr, ob das nun aufr deinem oder auf meinem Blog war. Darum antworte ich dir jetzt hier:
      Bei uns war es nämlich ähnlich, und somit war es sehr interessant von dir zu hören, wie bei Euch die Ernte ausfiel
      Die ersten Radieschen kamen schnell hoch und waren auch sehr gut, doch dann war so ungefähr ein Monat, wo es relativ kalt und dunkel war und kaum etwas wuchs. Komisch, nicht? Und das mitten im Sommer. Bei den Kartoffeln war es bei uns aber besser. Wir hatten sie an unterschiedlichen Stellen und zu unterschiedlichen Zeiten gepflanzt, somit ging es recht gut. Aber was bei uns auch echt blöd war: die Kirsch-Pflaumen hatten zwar reichlich geblüht, doch dran war nur sehr wenig und das war auch fast alles madig. Auch die Apfelernte wird diesmal recht dürftig ausfallen. Bei den Kirschen hingegen ging es. Bei den wilden Bäumen waren recht viele dran, doch bei den Johannisbeeren waren irgendwelche Larven drin, das war auch blöd. Somit kann ich das also alles sehr gut nachvollziehen, was du schriebst!

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