Schmetterlings-Video: Insekten lieben Minze! ¤ Insects love spearmint!

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Den deutschen Text findet man unter dem englischen

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Insects love spearmint! I once bought a little pot with a small mint-plant in a supermarket and planted it outside.

It quickly got bigger and now it’s a little bush that all kinds of insects – and butterflies in particular – love to visit.

In the video below you can watch a butterfly on the blooming spearmint.

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Ich glaube, es war wohl vor 2 Jahren, da habe ich im Supermarkt einen kleinen Topf Minze in der Gemüseabteilung gefunden.

Ich benutze nicht so oft Minze, darum habe ich es in den Garten gepflanzt, und mittlerweile ist das kleine Pflänzchen schon zu einem Strauch geworden, der jetzt im August, wo er blüht, sehr beliebt bei vielen Insekten ist.

Das ist wirklich ein sehr reges Gesellschaftsleben oder vielleicht eher ein extrem fleissiges Arbeitsleben, das dort stattfindet.

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Auf dem obigen Bild sieht man den ganzen Strauch,

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auf diesen beiden Bildern sieht man eine Biene (oder wohl eher eine Wespe, da der Körper in 2 Teile geteilt ist, und ausserdem ist es Wespenzeit; doch die Farbe ist anders, als die Wespen, die wir sonst hier haben) die sich durch die Blüten arbeitet.

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Dieses Video zeigt einen Schmetterling Kleiner Fuchs, Aglais urticae, von dem es bei uns im August recht viele gibt.

Neben der Pfefferminze steht übrigens die Zitronenmelisse. die im Juni/Juli ein sehr beliebter Insekten-Treffpunkt war.

Es ist eben wichtig, dass man immer etwas im Garten hat, wovon sie sich ernähren können.

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I also found this old song…

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1971 war dieses Lied in vielen Ländern ein Hit.

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Credits

Pictures and butterfly on mint-video: NVP

19 thoughts on “Schmetterlings-Video: Insekten lieben Minze! ¤ Insects love spearmint!

  1. Da hab ich was gemeinsam mit den Insekten, ich mag Minze sehr! Zum kochen, in Cocktails, oder zum aromatisieren von Wasser, und als Tee!
    Ein herrlicher Strauch ist das geworden, das Video ist so schön, und Zitronenmelisse paßt wunderbar zur Minze. Die Insekten bei dir haben ein glückliches Leben!
    Hach, das ist ein feines Lied, so oft gehört, danke fürs einstellen! 1971, wie die Zeit doch rennt.
    Ich wünsche euch einen schönen Sonntag, liebe Grüße
    Monika.

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    • Guten Morgen, liebe Monika! Ein wunderschöner Morgen ist es, zwar immer noch warm, aber nicht zu heiss. Schön, dass du viel Minze benutzt. Was kochst du denn damit? In England nimmt man meistens mint sauce für Lamm, aber ansonsten hat meine Schwiegermutter nicht viel damit gemacht. Neuerdings sind auch Erbsen in Butter u8nd Minze geschwenkt gross in Mode und dann vielelicht ein paar orientalische Dressings, doch meistens nehme ich es eben auch für Drinks oder Desserts und vor allem zum Dekorieren. Danke für deine lieben Worte. Ja, die Insekten haben hier noch edin gutes Leben und es ist auch interessant zu sehen, wie sie sich gegenseitig in Schach halten udn wie auch die vïelen Vögel darauf aufpåassen, dass sie nicht überhand nehmen. Ja, 1971 scheint heute so lange weg, obwohl… irgendwie ist es doch auch erst gerade gestern… Damals hätte eigentlich alles im Leben noch möglich sein sollen und wir dachten, im Jahre 2000 fliegen wir schon mit unserem Auto zur Arbeit und machen regelmässig Urlaub auf einem frenden Stern… und jetzt haben wir CORONA-Beschränkungen und immer noch herrschen in den meisten Ländern der Welt ganz fürchterliche Zustände. 1971 hatte ich noch gedacht, man würde ein halbes Jahrhundert später so viel weiser sein, dass wir schon längst Frieden auf der Welt hätten und niemand mehr leiden müsste… aber wer weiss, vielleicht schaffen wir das ja noch in den nächsten 50 Jahren? Einiges ist ja immerhin schon besser geworden und somit gibt es zumindest Hoffnung. Ich wünsche Dir auch einen schönen Sonntag, unserer hat schon sehr geschäftig angefangen. viele liebe Grüsse von Liv

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      • Hallo, liebe Liv,
        herrlich, wenn es morgens noch so schön kühl ist, hier schwült es weiter vor sich hin.
        Ja, genau, die englische Minzsauce mag ich gerne, und es gibt eine türkische Joghurt-Minz-Sauce, kalt, auch als Dip verwendbar und sehr lecker. Erbsen in Butter und Minze geschwenkt hört sich gut an! Und zum dekorieren ist Minze ja ideal!
        Geht mir auch so mit so lang vergangenen Jahren, eigentlich weit weg und doch immer noch so frisch im Gedächtnis. Oh, ja, da haben wir noch alles für möglich gehalten, ich glaub, wir hätten dazumalen schallend gelacht, wenn uns einer die Verhältnisse von heute mit Corona vorausgesagt hätte. Das dachte ich auch mal, daß die Menschheit weiser wird, und auch an den Frieden in der Welt hab ich geglaubt, aber leider sind das 50 Jahre später noch immer alles Utopien, da bleibt wirklich nur die Hoffnung, daß wir es noch besser machen, besser machen müssen, sonst fliegt uns eines Tages alles um die Ohren. Es geht nur gemeinsam und im Einklang mit der Natur und nicht gegen sie. Sie braucht uns nämlich nicht.
        Dann wünsche ich euch jetzt einen schönen, entspannten Sonntagabend nach all den Mühen, liebe Grüße
        Monika.

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    • Hallo liebe Monika,
      Ja, da hast du recht, die Natur braucht uns nicht, nur umgekehrt! Es geht nur wenn man mit der Natur lebt und arbeitet und nicht gegen sie. Wie das mit der CORONA-Situation geworden ist, hätte ich mir auch nie träumen lassen. Ich verstehe immer noch nicht, warum die Grenzen nicht im Februar zugemacht wurden und alle Reiseaktivität untersagt wurde. Es war doch schon Ende Januar zu sehen, wie es kommen würde, wenn man dies nicht täte. Es wurde ja da schon in den deutschen Nachrichten darüber berichtet, somit kann ich nicht verstehen, warum die Behörden die Gefahr zunächst leugneten und in Deutschland immer noch gesagt wurde, dass Masern viel schlimmer seien. Früher hatte jedes Kind Masern, das waren eben die 2 Wochen Schulfrei, auf die man sich freute. Mir tut auch das Gesundheitspersonal unheimlich leid. Sie haben keine anständigen Schutzmittel und trotzdem wird von ihnen erwartet, dass sie rund um die Uhr zur Verfügung stehen.
      Ist auch irgendwie komisch, dass die 70er Jahre schon ein halbes Jahrhundert zurückliegen! So alt komme ich mir gar nicht vor. Eigentlich fühle ich mich eher, als sei ich erst Ende 20/Anfang 30… Ich wünsche dir einen schönen Wochenanfang. Unser Sonntagabend war kurz: Ich glaube, ich war erst um Mitternacht mit der Arbneit fertig. Doch das war immerhin 3 oder 4 Strunden früher als am Tag zuvor. Ich mag jetzt einfach nicht die schönen Beeren verkommen lassen und alles, was es sonst noch so im Garten gibt. Darum arbeiten wir eben alle, bis wir erschöpft ins Bett fallen. liebe Grüsse von Liv

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      • Hallo, liebe Liv,
        ich denke mal, das war gerade am Anfang der Pandemie sicher alles nicht so einfach einzuordnen, solch ein Geschehen ist ja zumindest in unseren Generationen noch nicht da gewesen, da hatte man weder Vergleiche noch Lösungen parat, und deshalb ist da ganz sicher auch manches schief gelaufen. Nun bräuchten wir dringend vernunftbegabte Menschen, die einsehen, daß die Freiheit jedes einzelnen da aufhört, wo die des anderen beginnt, dann würde das alles auch viel besser funktionieren.
        Kaum zu glauben mit dem halben Jahrhundert, nicht wahr, und da geb ich dir recht, ich fühl mich eigentlich auch nicht alt und so bei deiner Alterseinschätzung könnte ich mich in etwa auch wiederfinden, lach!
        Oh, je, da habt ihr ja noch viel Arbeit gehabt, aber man weiß ja dann auch, wofür!
        Einen schönen Abend für heute gewunschen, liebe Grüße
        Monika.

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  2. Danke, sehr schön vor allem das Schmetterlingsvideo. Die Art dieser Musik mag ich allerdings nicht. Barock, Klassik, Romantik, – das ist meine Musik. Paßt sie nicht besser zur Schönheit der Natur?

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    • Das freut mich, liebe Roswitha! Ich hoffe, du hattest einen schönen Sonntag? Ja, ich dachte, das Lied war so ein Ohrwurm, den man Anfang der 70er Jahre überall hörte. Ich wusste gar nicht von wem es war oder wo es überhaupt herkam… Doch irgendwie war es ein Synomym für die frühen 70er und nartürlich auch für den Schmetterling, der dann in aller Munde war. Toll finde ich daran, wie fröhlich es die Menschen stimmt. irgendwie scheint es alle mitzureissen und ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern… schicke dir liebe Grüsse zurück und wünsche einen schönen Wochenanfang. Ich bion momentan schon dabei, Saatgut zu ernten. Das muss auch sein, damit es nächstes Jahr wieder was zu essen geben kann

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      • Ja ich hatte einen schönen und ruhigen Sonntag.
        Das Lied gefällt mir immer noch und Schmetterlinge find ich überhaupt sehr schön.

        Ich wünsche dir eine gute, erfolgreiche Woche und sende dir liebe Grüße
        Roswitha

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    • Hallo liebe Roswitha, schön, dass du einen so gemütlichen Sonntag hattest! Ja, ich finde, Schmetterlinge haben was Anmutigendes! Witzigerweise fliegen sie bei uns oft als Pärchen durch den Garten! mBNesonders Kohl und Kräuter und wilde Gräser und Umkraut scheinen sie zu lieben.

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    • Good Morning! Thank you for your kind comment. Yes, you’re right about both things! Thanks for following our blog and a hearty welcome
      to you and into our little circle of people who gather around this Scandinavia-blog! greetings from Liv from Denmark

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  3. Guten Morgen liebe Monika! Jetzt sind wieder 2 Tage vergangen, so extrem viel war hier los gewesen! Ich fange immer morgens zu schreiben an und tue es so lange, bis jemand kommt und mich unterbricht und machmal geschieht das eben früher, manchmal später. Ja, das mit dem Alter ist witzig; der Körper wird älter, die Person bleibt die gleiche! Bezügl. COVID-19 habe ich aber eine etwas andere Einstellung, zumindest was die Politik betrifft: Wir sind alle vollkommen im Stich gelassen worden. Mehr als eine halbe Million Menschen sind bislang gestorben, weil nicht rechtzeitig und auch nicht sinnvoll reagiert wurde – und die Wirtschlaft liegt aus dem gleichen Grund in Scherben. Da fragt man sich, ob das nur Inkompetenz ist oder noch sachlimmer. Bereits 2018 wurde von der WHO Virus X definiert. Spätestens da hat man versucht, die Welt darauf vorzubereiten, dass so etwas wieder einmal geschehen könnte. Und das ist auch so eine Sache: Warum kann sich kein Mensch an frühere Epedemien erinnern? Sie kamen im Durchschnitt alle 2, 3 Jahrzehnte und es sind Millionen von Menschen gestorben, die vermutlich noch nicht einmal wussten, dass es eine Pandemie war, wie beispielsweise meine eine Urgrossmutter. Was die jetzige Pandemie betrifft: Ende Januar, spätestens im Februar, war abzusehen, wie es sich entwickeln würde. Erstens haben die Statistiken aus mathematischer Sicht keinen Sinn ergeben, also musste es einen relativ hohen Prozentsatz von asymptomatsicshen Fällen geben und zweitens gab es eine Inkubationszeit von bis zu 2 Wochen. Beides hätte die Politik in allerhöchste Alarmbereitschaft versetzen sollen und sie sofort dazu bewegen müssen, jegliche Reiseaktivität einzuschränken und die Grenzen zu schliessen. Alles andere widerspricht jeglicher Logik und dem gesunden Menschenverstand beziehungsweise Verantwortungsbewusstsein. Was aber die Verantwotung des Einzelnen betrifft, da hast du ganz recht: Dass es Leute gibt, die lediglich Egoisten sind, ist in diesem Zusammenhang noch schockierender als sonst! Ach ja, das ist ein leidliches Thema! Auch wenn bei uns in der Familie zum Glück bislang niemand erkrankt ist, die Situation hat dennoch unser Leben vollständig umgewandelt. Mein Mann ist auch für das Wohl vieler anderer Menschen mit verantwortlich und da kann man dann auch nicht das machen, was man gerne machen würde, wenn von oben völlig unverantwortliche Anweisungen kommen, die auch keinen Sinn ergeben.

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    • Hallo, liebe Liv,
      ja, das ist schon irgendwie auch witzig mit dem älter werden, irgendwie meint man immer, der Spiegel hat das falsche Bild, lach!
      Ist alles nicht so einfach mit dem Geschehen um COVID-19, und ganz sicher hast du recht, wenn du schreibst, es hätte viel eher reagiert werden müssen, aber wie das nun mal in einer Demokratie so ist, da wird vielleicht auch manchmal zu lange gezögert, aber als Maßnahmen ergriffen wurden, hat das ja auch anfangs gut geklappt, was ich mit Fassungslosigkeit betrachtet habe, das waren die schnellen Lockerungen dann, vor allem in unserem Bundesland, und dann eben auch so uneinheitlich, und das ist m.E. eben wieder schuld an den hohen Infektionszahlen derzeit. Man kann, auch wenn man es noch so gerne möchte, nicht auf die Vernunft eines jeden einzelnen rechnen. Sieht man doch eindeutig an dem Schwurbelgeschrei! Es ist wirklich ein leidiges Thema, und zum Glück ist in meiner Familie bislang auch keiner erkrankt, aus dem Freundeskreis hab ich aber zwei Fälle, zum Glück beide mit gutem Ausgang, und, im Gegensatz zu aller “Propaganda”, jüngere Leute, weit jünger als ich.
      Die Hitze ist wieder da, lach, das war nur eine kurze Verschnaufpause, einen schönen Abend wünsche ich euch, liebe Grüße
      Monika.

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      • Hallo liebe Monika, ja da hast du recht, die schnellen Lockerungen und uneinheitlichen Massnahmen waren und sind ein Problem. Doch was ich einfach nicht verstehen kanmn, den meisten Leuten sind die wissenschaftlichen Fakten völlig egal. Sie respektieren nur Gebote und Verbote. Wenn jeder lediglich die wissenschaftlichen Fakten verstehen und danach handeln würde, wäre das alles gar kein Problem. Bei uns hat jetzt die Schule wsieder angefangen und das bedeutet jetzt teilweise unterricht mit Maske und ganz viele weitere Vorsichtsmassnahmen, was total nervig ist. Der Unterreicht könnte ohne Probleme von zuhause aus stattfinden. Okay, für die jüngeren Klassen wollen die Eltern ja vorrangig die Lehrer als Babysitter haben, doch die älteren und die erwachsenen Schüler könnte man durchaus von zuhause aus unterrichten. Das ging auch im Frühjahr. Und jetzt, wo die zweite welle kommt, dürfen wir das alles ohne Schutzmassnahmen ausbaden, nach dem Prinzip, wer Pech hat, stirbt eben. Das ist so grausam und auch so fies und so extrem korrupt von den Leuten, die die Politiker hinterrücks bearbeiten, weil sie eben nicht wollen, dass ihre Geldanlagen weniger wert werden. Darum ist dieses Thema für uns ein sehr wunder Punkt. Die Regierung hat verschlampt, dann wurde sie und die Experten in eine Ecke gedrängt und jetzt spile nur noch das Geld eine Rolle. Anderes Thema: Das Wetter ist bei uns jetzt deutlioch kälter. Ist es bei Euch immer noch sehr warm? Es scheint, als sei es nun schon fast Herbst, und wsir müssen uns um so mehr beeilen, damit uns nichts von der Ernte verkommt. Doch bis jetzt geht es ganz gut, wir haben fast alle Beeren retten können. Wünsche dir noch einen schönen Sonntag. ganz liebe Grüsse von Liv

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      • Ja, sehe ich wirklich auch so, und es wird ja schon wieder weiter rumgeeiert und man kann sich nicht auf einheitliche Maßnahmen einigen.
        Da sprichst du ein großes Wort gelassen aus, wenn halt alle vernünftig wären und man sich von entsprechenden Fakten leiten ließe, aber du kennst doch den Spruch von Einstein mit der menschlichen Dummheit! Die ist halt unendlich! Mich gruselt es auch immer heftig bei manchen Einstellungen, ich weiß noch, wie ich hier fast ausgerastet bin bei dem Statement eines unserer Politiker nach dem Motto, man könne das Leben eben nicht über alles stellen, na, was denn bitte sonst??? Und die Lobbyisten leisten da nach wie vor beste Arbeit! Ich hatte anfangs der Pandemie wirklich die Hoffnung, wir besinnen uns alle mal auf wesentliche und nachhaltige Dinge zum Schutz von Mensch und Natur, aber Pustekuchen, die wirtschaftlichen Interessen haben ruckzuck wieder die Oberhand gewonnen.
        Hier hat es jetzt zum Glück auch endlich abgekühlt, noch bissel lüften, dann wird es in der Wohnung wohl auch wieder gut sein. Der Herbst schickt Vorboten, oh, ja, ich bin gespannt, wie er wird. Ja, für euch ist reiche Erntezeit, ich hoffe, ihr kriegt alles heil in die “Scheuern”!
        Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche, liebe Grüße
        Monika.

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      • Liebe Monika, ja genauso ist es, wie du das gverade ausgedrückt hast! Und genau das ist auch unser Kummer. Mein Mann unterrichtet Erwachsene in einer Schule, neben der ein Gymnasium liegt. Was er da tagtäglich bei den Gymnasiasten beobachtet, ist schockierend. Sie scheinen sich irgendwie noch mehr zu umarmen, noch mehr den körperlichen Kontakt zu suchen und noch mehr zu feiern als vorher – eben gerade weil es verboten ist! Das ist irgendwie jetzt das provozierende Ding, das man machen muss, um in zu sein, wenn man in dem Alter ist! Die Staatsministerin, die Polizei, die Wissenschaftler und die Presse schütteln da nur, genau wie wir, ratlos den Kopf, denn was sollen sie machen? Alle jungen Leute ins Gefängnis sperren? Ein Professor hat sich gerade wieder mal in der Presse geäussert und an die Jungen appelliert, dass sie nicht denken sollen, dass es für sie harmlos ist; er habe nur junge Patienten, doch auch das scheint sie nicht zu kümmern, sondern nur noch zu ermutigen, noch unethischer zu werden. Echt furchtbar!

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  4. Es ist wirklich beunruhigend, was da derzeit draußen wieder abgeht trotz steigender Infektionszahlen.
    Bei den Jugendlichen hat man ja noch ein bissel bedingt ein gewisses Verständnis für solche Reaktionen, in dem Alter ist Krankheit und Tod noch so weit weg, und ich glaube, man hält sich in den jungen Jahren auch immer noch für unsterblich, und natürlich gehört zum Leben und vor allem auch zum erwachsen werden auch Freude am Leben und Spaß, ganz klar, aber der hört eben da auf, wo man andere gefährdet, und wenn es wirklich passiert, um zu provozieren, na, da können sie sich dann die Hand reichen mit all den Verschwörungstheoretikern gleich welcher Coleur. Da kann man wirklich nur eindringlich appellieren, aber ich fürchte, da liegt das Versagen schon im Elternhaus. Ich hab solche Jugendlichen (es gibt ja zum Glück auch noch ganz viele verantwortungsbewußte!) früher schon immer als DSDS-Generation bezeichnet, ich weiß nicht, ob ihr das deutsche Fernsehformat kennt, von dem die Abkürzung stammt, “Deutschland sucht den Superstar”, eine Casting-Show für Sänger/innen bzw. für die, die sich dafür halten, und das ist der Knackpunkt: Da sind so viele junge Menschen bei, die sich gnadenlos selbst überschätzen und meinen, sie alleine und ausschließlich seien der Mittelpunkt der Welt und zum Star geboren. Und das ganze wird dann zuhause noch heftig unterstützt, Eltern halt, die ihren Kindern keine Grenzen setzen und immer befürchten, von jedem Tadel bekämen sie ein Trauma! So zieht man rücksichtslose Egoisten groß.
    Liebe Grüße
    Monika.

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    • Liebe Monika, du hast wirklich recht, genauso ist es. Danked, dass du DSDS erklärst; ich hätte es nicht gewusst. Genau, die erziehung des Elternhauses ist das Problem, genauer gesagt, die mangelnde oder falsche Erziehung. Sehr traurig. Da du gerade über Tadel sprichst… Ich habe mich ja jahrelang mit Psychologie und Unterricht beschäftigt und ganz interessant ist dabei, dass Eltern, die ihre Kinder misshandeln, sie auch überhaupt nicht erziehen. Das sollte man so eigentlich nicht denken, nicht wahr? Aber ironischerweise setzen Eltern, die beispielsweise ein narzisstische Persönlichkeitsstörung haben oder die ihre Kinder niedermachen oder auch physisch misshandeln, ihren Kindern weder vernünftige Grenzen, noch nehmen sie sich die Zeit, ihren Kindern etwas zu erklären, und somit haben die Kinder überhaupt keine Anhaltspunkte, keine Vorbilder und keine vernünftigen Informationen, an denen sie sich orientieren können. Wir haben es bei unseren Kindern so gemacht, dass wir hauptsächlich auf Erklären gesetzt haben und ihren gesagt haben, dass wenn man etwas verkehrt macht, dann unter den Konsequenzen leiden muss. Sie zu bestrafen war eigentlich nie notwendig, denn leider tut es das Leben schon zur Genüge, somit sahen sie selbst, was passiert, wenn man etwas nicht so tut, wie es optimal wäre. Doch ich habe bei vielen Eltern gemerkt, die erziehen ihre Kinder überhaupt nicht, meckern sie lediglich an, wenn ihnen danach ist und denken, die Schule ist ein Babysitter – und darum tun sie sich auch so scwer mit dem Lockdown und dass sie nun einmal ihre Kinder zu Hause haben mussten. Viele Eltern haben leider wirkliche Probleme, mit ihren Kindern zusammen zu sein und rennen dann zum Psychologen oder zum Psychiater, um es mit Pillen vollgestopft zu bekommen, weil das Kind nicht so funktioniert wie sie es wollen. Doch dass sie sich mal für ihre Kinder interessieren oder überhaupt mal mit ihnen zusammen sein sollen oder ihnen bei den Hausaufgaben helfen wollen… da meinen viele leider, dass sie besseres zu tun haben. Wirklich traurig!

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