Was ist der Unterschied zwischen Bleichsellerie, Staudensellerie und Stangensellerie?

Stauden- und Stangensellerie sind das gleiche, Bleichsellerie ebenfalls.

Nur wird dem Bleichsellerie etwas (beispielsweise ein Eimer) übergestülpt, damit er hell (bleich) beleibt und nicht grün wird, wie Stangensellerie normalerweise wird.

Dies soll nicht nur die hellere Farbe mit sich führen, sondern auch einen weitaus milderen Geschmack.

Wenn man also gekauften Stauden- oder Stangensellerie im Wasserglas (oder in der Tasse) nachwachsen lassen möchte, muss man sich darüber im Klaren sein, dass er dunkler (also grün wird), es sei denn, man stülpt ihm etwas über.

Ich tue dies aber nie, denn der grüne Sellerie schmeckt mir besser, da er etwas intensiver im Geschmack ist, und man somit weniger davon braucht.

Auf dem unteren Foto sieht man übrigens blühenden Sellerie in der Mitte des Bildes.

Normalerweise blüht er erst im zweiten Jahr, und man kann dann danach den Samen ernten.

Wer neugierig ist, was wir sonst noch so bei uns auf dem Brombeerhof machen, dem gefällt vielleicht dieses Buch: Goldene Herbsttage auf dem Brombeerhof

HerbstImBrombeerhofCover3FINAL

Credits:

pictures and book-cover: NVP

13 thoughts on “Was ist der Unterschied zwischen Bleichsellerie, Staudensellerie und Stangensellerie?

  1. Ich habe Sellerie sehr gern. Auch den Knollensellerie.
    die Blätter des Stangenselleries mache ich liebend gerne in den Salat hinein.
    Knollensellerie schneide ich in Scheiben (dünn), würzen, gerne auch mit etwas Knoblauch,brate diese an, bis sie weich sind und lege sie auf getoastetes Schwarzbrot. Ein kleiner (gemischter) Salat dazu ist das für mich ein Festmahl.
    Segen …M.M.

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  2. Ich mag auch sehr gerne den Knollensellerie, zum Beispiel als Salat, mit Walnüssen, lecker! Oder Sellerie für die Suppe, das mochte ich als Kind schon so gern, wenn die Mama für Sonntags Vorsuppe gekocht hat, den Geruch hab ich in der Nase, wenn ich dran denke, lach!
    Staudensellerie kann man auch gut zu Dips essen!
    Liebe Grüße
    Monika.

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    • Hallo liebe Monika, danke für deine inspirierenden Tipps bezüglich Dipp und Salat! Ja, den Duft von Suppengemüse liebe ich auch. Ich finde, da wiird man richtig süchtig nach! Toll finde ich, dass deine Mutter Sonntags noch eine Vorsuppe machte. Gab es dann danach noch einen Braten? Hattet ihr dann jeden Sonnatg so ein richtiges Festmahl-Ritual? liebe Grüsse von Liv

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      • Ja, das waren noch die “richtigen” Sonntagsessen, und natürlich gab es einen Braten, Rinderschmorbraten ist mir da noch so im Gedächtnis, lecker! Auch Rollbraten mochte ich gerne, oder im Sommer häufig Schnitzel. Fleisch war teuer dazumalen, das gab es dann meist nur am Sonntag, reicht doch auch. Überhaupt so ein bissel “traditionell”, Montags gab es Reste-Essen, Freitags gab es Fisch, am Samstag meist einen Eintopf und Sonntags dann wirklich Festmahl, ja, das war schon so ein bissel ein Ritual. Außer der Vorsuppe gehörte dann natürlich noch der Nachtisch dazu, ich liebte Pudding, natürlich selbst gekocht, mit Haut drauf, hihihihi, und ich weiß noch, daß ich Bohnensalat mochte, allerdings nur die kleinen Böhnchen aus der Schote, hat mein Papa tatsächlich dann manchmal für mich raus gepickt!
        Ich wünsch euch einen schönen Abend und ein ganz feines Wochenende, liebe Grüße
        Monika.

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    • Das klingt wirklich nach einer unglaublich idyllischen Kindheit! Und dein Vater war so lieb!!! Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, Eltern zu haben, die einen nicht bedrohen oder einem das Leben ruinieren. Doch es ist wunderschön, dass es auch Leute wie Euch gibt, wo alles so schon war. Die Sache mit den Essensritualen ist auch sehr schön – und sehr sinnvoll, denn das gibt dem Kind Sicherheit und einen Rahmen in dem alles geschieht und in dem sich auch Visionen manifestiert haben, die einen sicheren und konstruktiven Weg weisen.
      Ich finde das toll, auch überhaupt das Essen im Kreise der Familie. Darf ich fragen, was deine Eltern beruflich machten? Leben sie noch?

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      • Die hatte ich wirklich, liebe Liv, und es tut mir so leid, daß es bei dir nicht so war.
        Essen im Kreise der Familie, das hab ich auch so beibehalten, und mein Sohn fand das auch immer schön.
        Mein Vater war gelernter Schreiner, er wollte mal Architektur studieren, da hat ihm leider der 2. Weltkrieg einen Strich durch die Rechnung gemacht, ebenso wie meiner Mama der Wunsch, Kindergärtnerin zu werden. Vater war dann später technischer Zeichner, meine Mutter hat vor ihrer Heirat als Kindermädchen bei einem Arzt gearbeitet, nach der Heirat war sie dann, wie damals so üblich, Hausfrau und 2 Jahre später dann meine Mama. Mein Papa war sehr fortschrittlich, nicht nur was Kindererziehung anbelangt, vor allem, wenn man bedenkt, daß er Jahrgang 1915 war! Meine Mutter war Jahrgang 1925, also 10 Jahre jünger als mein Papa. Beide leben leider nicht mehr, mein Vater starb 2004, meine Mutter 2010.
        Liebe Grüße
        Monika.

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    • Ja, meine Eltern waren wirklich furchtbare Unmenschen. Das Schlimmste war, dass alles im Verborgenen geschah und sie gleichzeitig den totalen Rufmord begonnen haben. Alle denken also, dass ich die Schuldige bin und all das, was sie mir an wirklich total extremen Dingen angetan haben, ist irgendwie völlig unter dem Tisch gefallen, hat kein Mensch gemerkt und selbst als ich als Kind/Jugendliche versucht habe, mir Hilfe zu holen, wollte keiner, weder Lehrer, noch der Staat helfen. Solche Situationen sind eben für Aussenstehende immer sehr undurchsichtig. Gefreut hat mich, als die neue Frau von Prinz Charles bei einer Wohltätigkeitsverantsaltung unter Tränen gesagt hat, dass man ja nicht glauben solle, dass so etwas nur in den unteren Klassen, beziehungsweise in der Arbeiterschicht passiert; es passiert überall und ganz besonders auch da, wo ständig der schöne Schein gewahrt wird, weil man ja aus “anständigen Kreisen” kommt und o so respektabel ist!
      Ich habe im erwachsenen Leben immer wieder versucht, eine Beziehung zu meinen “Eltern” zu haben, aber auch da wollten sie das nur akzeptieren, wenn sie mein Leben ruinieren, mich und meine eigene Familie misshandeln und alle gegeneinander ausspielen konnten. Das waren eben absolute Unmenschen! Doch letztendlich ist das auch Teil einer Gewaltkultur, die damals gefördert wurde und ich habe erkennen müssen, dass sie einfach geisteskrank sind. Diese Geisteskrankheit ist ihnen anerzogen worden.
      Glücklicherweise ist in meiner eigenen Familie alles ganz anders. Die schönen Sonntagsessen haben wir zwar zu selten, aber ansonsten halten wir gut zusammen und machen auch alles zusammen, weil mein Mann und meine Kinder meine besten Freunde sind. So irgendwie war das für sie Glück im Unglück. Grosseltern haben sie zwar nicht, da diese auch nichts mit ihnen zu tun haben wollten, weil sie sie nicht misbrauchen durften, doch somit haben mein Mann und ich eben gesehen, wie wichtig es ist, selbst eine intakte Familie zu etablieren und unseren eigenen Kindern eine gute Kindheit zu geben. Mittlerweile sind wir 4 Jahrzehnte zusammen und mehr als 3 Jahrzehnte verheiratet. Das Einzige, was jetzt noch fehlt, sind die Enkelkinder. Doch da sind wir alle noch nicht so weit, wir sind immer noch am Etablieren der physischen Rahmen, Hof renovieren u.s.w., daher haben sie das noch aufgeschoben. Denn so ist es ja, wenn die Kinder es zu Hause gut haben, warum sollen sie dann was anderes suchen? Und somit denke ich, werden wir auch weiterhin zusammen leben und arbeiten. Aber dass das mit meinen Eltern so extrem furchtbar war, ist wirklich etwas, dass mir sehr zugesetzt hat.
      Ja, was die wenigen Verwandten betrifft, die anders sind, da hat man uns natürlich auch ganz clever gegeneinander ausgespielt und ich bin jetzt dabei, diese Beziehungen wieder zu etablieren, denn die anderen haben ja eigentlich das Gleiche erfahrenmüssen wie ich, und nach etlichen Jahrzehnten zeichnet sich dann doch ab, wer gelogen und Intrigen verbreitet hat und wer ehrlich war. So weit ich sehen kann, sind wir 4 ehrliche Leute, die alle das Gleiche erlebt haben und auf ähnliche Weise haben drunter leiden müssen. So wer weiss, vielleicht gibt es ja wenigsten unter uns noch ein Happy End.
      Schade, dass deine Eltern schon tot sind. Ich finde es immer sehr traurig, wenn gute Menscvhen von uns gehen, während viel schlechte oft endlos ihre Mitmenschen zu schikanieren zu scheinen! Aber wenigstens sind sind nicht ganz jung gestorben. Sie haben immer noch ein relativ hohes Alter erreicht. Doch traurig ist es allemal! Wie seid Ihr eigentlich zu dem Wohnort gekommen? Sind deine Eltern dort geboren oder durch Zufall nach dem Krieg dort gelandet? liebe Grüsse von Liv

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      • Ach, liebe Liv, da kommen mir die Tränen, wenn ich lese, wie du deine Kindheit und deine Jugendjahre beschreibst, das dürfte keinem Kind passieren. Mein Vater hat zu seinen Lebzeiten immer gesagt, für alles auf der Welt bräuchte man eine Qualifikation oder zum Autor fahren einen Führerschein, nur um Kinder in die Welt zu setzen, dafür bräuchte man nichts, dabei müßte man dafür das wichtigste auf dieser Welt haben: Ganz viel Liebe! Und er meinte damit nicht Liebe, die verhätschelt, sondern Liebe, die führt und leitet und versucht, das beste zu geben und in die kleine Menschenseele zu legen, damit sie fähig wird, es wieder weiterzugeben. Ich bin ihm und meiner Mutter so dankbar dafür, daß sie es so gemacht haben.
        Ja, das passiert leider wirklich in allen Kreisen und nicht nur in der Unterschicht, ich bin ja berühmt-berüchtigt für Zitate und Gedichte, da gibt es auch ein so schönes von Johann Wolfgang von Goethe:
        “Wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen; so wie Gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben; sie erziehen aufs beste und jeglichen gewähren lassen.”
        Umso schöner, daß du es ganz anders gemacht hast und mit deiner Familie glücklich sein kannst schon so eine lange Zeit, das freut mich sehr. Und vielleicht gibt es mit den Verwandten eben doch noch ein Happy End, ich wünsche es dir von Herzen.
        Meine Eltern leben in meinem Herzen weiter, und ich hoffe, ich kann all das Gute, was sie mir gegeben haben, der Welt zurückgeben, meine große Freude dabei ist, daß sie das alles selbst und über mich auch meinem Sohn gegeben haben, der seine Großeltern sehr geliebt hat und als Kind mit meinem Vater so innig verbunden war. Ich hätte sie auch gerne noch bei mir, aber sie haben doch ein gutes Alter erreicht, das ist ein kleiner Trost, gerade meine Mama, die ja nach meinem Papa gestorben ist, habe ich sehr vermißt und vermisse sie oft heute noch.
        Ja, meine Eltern sind beide hier geboren, zwar in einem anderen Stadtteil, aber in dieser Stadt.
        Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Liebe und Gute für dein Leben mit deiner Familie, haltet weiter so gut und fest zusammen, das ist so wichtig und das beste Fundament im Leben.
        Ganz liebe Grüße
        Monika.

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    • Hallo liebe Monika, danke für deine liebenswürdigen Worte, die wirklich sehr einfühlsam und lieb und aber auch sehr klug sind. So etwas erlebt man selten. Die meisten Menschen haben eher die Einstellung “ach halt den Mund, so schlimm ist es doch nicht und schau, was du alles falsch gemacht hast!” Doch wirklich, so grausam ist es oft im Leben. Vermutlich, weil diese Leute selbst solch furchtbare Kindheitserlebnisse hatten, dass sie nicht auch noch von anderen daran erinnert werden wollen – oder noch schlimmer: sie haben ihren Kinder selbst Furchtbares angetan und spielen die Delikte anderer Eltern deshalb herumter!
      Deshalb danke für deine liebenswürdigen Worte; das sagt sehr viel Gutes über dich und deine Eltern aus – und auch darüber, wie du höchstwahrscheinlich deinen Sohn erzogen hast. Dein Vater hat übrigens auch völlig recht, mit dem, was er sagte. Auch das Goethe-Zitat ist sehr passend.
      Darf ich noch fragen, wie es dazu kam, dass deine Eltern so vernünftig und so liebevoll waren, denn das war docvh damals eine ganz grosse Ausnahme? Hatten sie selbst eine so furchtbare oder eine so schöne Kindheit? Denn das ist es ja oft, dass man es dann viel besser oder genauso gut machen möchte.
      liebe Grüsse von Liv

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      • Ja, manche Menschen sind schon sehr seltsame Zeitgenossen, um es mal vorsichtig zu formulieren, aber daß Empathie wohl bittere Mangelware ist, erleben wir ja jetzt alle wieder zu den Corona-Zeiten! Ich finde solche Bemerkungen so daneben!!! Und es wird mir auch nicht einleuchten, warum man, wenn man selbst wirklich so furchtbare Kindheitserlebnisse hatte, und man doch weiß, wie sehr man selber darunter gelitten hat, sie dann auch noch “weitervererben” und genauso zu sein, das verstehe ich nicht!
        Oh, ja, ich habe meinen Sohn so erzogen, und ich glaub, ich darf sagen, daß das auch Früchte getragen hat, und das ist schön und auch da bin ich meinen Eltern mit dankbar für, denn sie haben den eigentlichen Grundstein gelegt.
        Meine Eltern hatten wohl beide eine recht “normale” KIndheit, also die, die man zu ihrer Kinderzeit dem Nachwuchs angedeihen ließ, vielleicht aber auch da schon etwas liebevoller und kindgerechter, meine Oma väterlicherseits hatte 7 Kinder, von denen zwei schon als Babys gestorben sind, sie war sehr kinderlieb, ich kann mich an die Zeit mit ihr vor allem immer noch daran erinnern, daß sie es gehaßt hat, wenn man KInder “Blagen” nannte, das fand sie abwertend, das mochte sie gar nicht und wurde richtig böse. Meine Mama hatte nur einen jüngeren Bruder, da fand sie ihre Eltern manchmal ungerecht, lach, aber ich glaube, das geht wohl allen Geschwisterkindern so. Ich kenne meine Großeltern mütterlicherseits eigentlich auch nur als liebe Menschen, die ich sehr gemocht habe, meine Großmutter hat ihre letzten Jahre auch in unserem Haushalt verbracht, da war ich auch noch zu Hause, und wir waren auch bei ihrem Tod bei ihr, meine Mutter und ich.
        Ich wünsche dir einen schönen Abend mit all deinen Lieben, liebe Grüße
        Monika.

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