Was ich an einem Tag esse ¤ What I eat during a typical day

DEUTSCH

Den deutschen Text findet man unter dem englischen.

ENGLISH

Sometimes people post what they eat during a typical day.

But also when you run a small B&B you see exactly what people eat and how their bodies react to it. Funny enough, I noticed over the years, that there seem to be no exceptions. You really are what you eat; or rather your body (I do believe after all that man consists of body mind and spirit, and therefore not is the body himself) shows what you have eaten, and will develop illnesses according to that.

When I first started to eat more healthily during the 80s, it was still pretty normal to live of bread, cheese, meat and potatoes.

Embracing fruit and veggies to the degree we did, was almost revolutionary at the time. As a matter of fact, many people had a huge problem with that – to the degree that some would even harass and outcast me/us. Sadly most of them are no longer with us – due to dying at far too young an age – and yes, of what they ate!

That is such a sad thing. Nobody should have to go through that!

And what for? Just to be part of a group, where everyone has the same habits or because they don’t manage to tolerate the 2 – 4 weeks that it takes to change one’s lifestyle for the better?

As for my own daily intake of food and drink, I usually don’t drink anything else than water or water with lemon-juice. That’s not just to stay healthy; that’s mainly the thing I like best, also as a hot drink. Everything else I find disturbs or falsefies the taste of the food I am eating.

BREAKFAST is usually fruit with a couple of nuts.

LUNCH is often either home-baked wholemeal-bread with cheese or a mini-pizza like the ones below accompanied with a large plate of salad. You can find a simple recipe here:

https://newvisionspublications.wordpress.com/2020/09/30/fastfood-auf-die-gesunde-art-rezept-skandinavische-rote-beete-apfel-pizza-%c2%a4-recipe-nordic-style-apple-beetroot-pizza/

IN-BETWEEN I eat fruit, usually 1 – 3 kg a day.

The EVENING-MEAL is often a vegetable-soup or another vegetable-based warm meal – often with salad, of which I eat quite a lot.

I noticed, I really eat A LOT more than other people, at least double as much, if not up to 4 times as much as many other folks.

This is because I love to eat and because fruit and salads taste nice and refreshing while they have very few calories, so I don’t put on weight from that.

And yes, I also do naughty stuff. Crisps are a naughty habit, but as long as you have them with fruit and veggies and also chose the type that’s made of real ingredients rather than junk, it’s not too bad.

At special occasions I also enjoy cookies, cake and hot chocolate, but since it’s a lot of work to make these things from scratch and I hate the bought stuff, I only do this at special occasions.

DEUTSCH

Als wir in den 80ern anfingen, unsere Ernährung umzustellen, war das für viele so anstösslich, dass sie nichts mehr mit uns zu tun haben wollten oder uns zumindest ganz gewaltig chikanierten.

Denn damals war es nahezu undenkbar, dass man weder Kaffee, noch Alkohol trank, nicht rauchte und dann auch noch kein weisses Brot ass und sich sozusagen von dem ernährte, was für andere das Essen frass.

Inzwischen verweilen die meisten dieser Leute nicht mehr unter uns, was sehr traurig ist, denn war es das wirklich wert, lieber dem Gruppenzwang nachzugeben?

Oder waren es die 2 – 4 Wochen Umstellung, die oft nicht so einfach sind, weil man ja am Anfang das ungesunde Essen geschmacklich bevorzugt? Traurig ist es aber wirklich, denn beispielsweise meine Schwiegermutter würde ganz bestimmt noch leben, wenn ich sie nur rechtzeitig kennengelernt hätte. Doch so verstarb sie all zu früh – ohne je Zeit mit ihren Enkelkindern gehabt zu haben, was wirklich sehr, sehr traurig ist, denn ich weiss, sie wäre sehr glücklich, wenn sie wüsste, wie sich unsere Familie entwickelt hat und wenn sie erleben könnte wie unser Alltag ist.

Doch nun zu dem, was wir essen.

Das ist hauptsächlich frisches Obst und Gemüse, denn das ist eigentlich das Einzige, was mir so richtig gut schmeckt, weil es frisch, knusprig, saftig und gerne auch etwas säuerlich ist.

Dazu gibt es dann etwas, damit man satt wird, wie beispielsweise, Kartoffeln, Linsen, Bohnen (also Hülsenfrüchte) oder Getreide (Reis, Brot, Grünkern etc.)

Gewürzt wird hauptsächlich mit gehacktem Blattgemüse und mit heimischen Kräutern. Doch auch Meer- und Himalayasalz finden ebenfalls Anwendung. Manchmal nehmen wir auch Rauchsalz – und gar nicht so wenig Knoblauch.

FRÜHSTÜCK: In der Regel ist das Obst mit ein paar Nüssen

MITTAG: Beispielsweise gibt es da selbst gebackenes Brot oder eine Minipizza – mit ganz viel Salat.

Das Rezept für Pizza und Brot findet man hier: https://newvisionspublications.wordpress.com/2020/09/30/fastfood-auf-die-gesunde-art-rezept-skandinavische-rote-beete-apfel-pizza-%c2%a4-recipe-nordic-style-apple-beetroot-pizza/

ZWISCHENDURCH: Obst ist immer greiffbereit; ich esse so 1 – 3 Kilo täglich, je nachdem, was es gerade gibt. Obst aus dem Garten ist natürlich das leckerste, aber auch wenn es nur gekauftes Obst gibt, das nicht so gut schmeckt, kann man immer noich einen Smoothie draus machen.

ABENDS: Da gibt es immer was Warmes. Meist Kartoffeln mit Salat oder eine leckere Gemüsesuppe oder auch andere Gerichte auf Getreidebasis mit Salat.

Auffallend ist, dass wir sehr viel essen. Im Durchschnitt essen wir wohl doppelt so viel wie andere, oft sogar bis zu 4 mal so viel wie manche, die wenig essen. Dass man davon trotzdem nicht zunimmt, liegt daran, weil das, was wir essen kaum Kalorien hat und wir sehr viel Bewegung bekommen, ohne direkt Sport zu treiben. Der Alltag an sich ist so, dass wir viel laufen und physisch sehr aktiv sind, wie z.B. bei der Gartenarbeit oder beim Hausbau/Renovierung.

Einen sehr grossen Vorteil hatten wir noch, den sonst kaum jemand hat:

Wenn man über Jahre hinweg ein kleines B&B hat, sieht man sehr genau, was die Leute essen und wie ihr Körper darauf reagiert. Interessant war bei diesen Observationen auch, dass es keine Ausnahmen zu geben schien; in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist, und wir konnten beobachten, dass die Menschen, die am gesündesten assen, sich auch am meisten am Leben erfreut hatten und auch die aktivisten waren. Das waren aber nicht die Fanatiker, die sich total kasteit haben, sondern jene, die im Grunde eine sehr gesunde Diät hatten, mit viel Obst und Gemüse, die viel Bewegung bekamen und die sich dann ganz bewusst mal ein Stück Kuchen oder ein paar Stückchen Schokolade genehmigten – weil sie eben wahre Geniesser waren.

Ich fühle mich sehr priviligiert, dass wir die Bekanntschaft dieser Gäste machen durften, denn wer hat sonst schon die Chance, so viele unterschidliche Menschen über einen so langen Zeitraum hinweg zu observieren? Das ist so, als hätte man die Gegelenheit gehabt, eine breit angelegte Studie zu initiieren, aus der man einen sehr wertvollen Nutzen ziehen konnte.

Wellness und Entschlacken im Frühling

Diese guten Erfahrungen zum Thema Ernährung/Wasser/Getränke, Gesundheit, Entschlacken und Immunsystem hat unser Editor in dem obigen Buch zusammengefasst, das auch viele leckere Rezepte enthält, die nordisch inspiriert sind:

Wellness und Entschlacken im Frühling

Wir essen demzufolge auch wahnsinnig viele Salate – weil die eben lecker, knusprig und voller Geschmack und Aroma sind.

Man fühlt sich so richtig lebendig dabei.

Wichtig ist für mich, dass ich immer Behälter mit Grundsalaten im Kühlschrank habe, damit man schnelles Fastfood zur Hand hat und einfach nach Lust und Laune spontan kombinieren kann.

20 Wintersalate

Es ist nicht immer einfach, im Winter schmackhaften und super-gesunden Salat zuzubereiten, darum haben wir dieses Buch herausgegeben:

20 WINTERSALATE

Das Besondere ist nicht nur, dass die Rezepte mit sehr ansprechenden Fotos illustriert sind, sondern auch, dass es die Rezepte in unterschiedlichen Varianten gibt: für Omnivore, Vegetarier und Veganer

Somit enthält dieses Buch 20 bebilderte Salat-Rezepte (insgesamt ca. 55 Salat-Varianten) plus 8 weitere Winter-Rezepte im Bonus-Teil, die ebenfalls reich illustriert sind.

Kohl spielt in unserer Küche eine sehr grosse Rolle. Teilweise ist er relativ preiswert. Doch wichtiger ist für mich, dass er sich gut lagern lässt und dass er Senföle enthält. Diese machen ihn ganz besonders gesund und lecker. Ausserdem kann man mit relativ wenig Kohlsorten eine Fülle unterschiedlicher Gerichte herstellen, die sich gut aufbewahren lassen – ist also auch sehr leckeres und extrem praktisches Fastfood.

Die besten Kohlrezepte für eine gute Darmgesundheit

Ganz viele leckere Kohlrezepte (mehr als 100) kann man in diesem Buch finden:

Die besten Kohlrezepte

Dazu gibt es viele praktische Tipps und Interessantes über Ernährung und Gesundheit,  alles natürlich sehr ansprechend illustriert.

Bildnachweis:

Fotos und Buchumschläge: NVP

16 thoughts on “Was ich an einem Tag esse ¤ What I eat during a typical day

    • Ja, Eiweiss essen wir auch. Wie du schon schreibst, Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse etc. Aber auch Butter, Eier, fermentierte Milchprodukte und ab und zu ein klein wenig Fleisch oder gar Fisch. Die animalischen Produkte geniessen wir aber nur in sehr kleinen Mengen. Was isst du denn gerne? Du hast auch einen Blog, nicht wahr? Ich hab es versucht, komme aber leider nicht rein. Irgendwie komisch, wie das hier auf WP registeirt ist.

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    • Hallo liebe Jutta, danke für den Link. Wer mal sehen, ob sich was geändert hat und ich doch über die Follower-Liste reinkomme. Denn wenn ich einfach auf den Link clicke, kann ich zwar lesen, was da steht, aber weder kommentieren, noch liken.
      Die Sache mit dem Protein ist, dass die meisten Menschen denken, sie bekommen nicht genug Eiweis, wobei sie sich in Wirklichkeit eher damit vergiften, weil sie zu viel Eiweiss bekommen, was nicht selten die Organe belastet und den natürlichen Entgiftungsprozess des Körpers behindert. Viele denken, dass sie weitaus mehr bräuchten, als sie tatsächlich tun, da sie sich keine Nährstoffstabellen durchgelesen haben und lediglich auf populäre Missverständnisse oder Reklame oder gar auf Propaganda zurückgreifen, ohne Genaues zu wissen. Doch jeder soll machen, wie er will, und solange man gesund und munter ist und weder Übergewicht hat, noch Medikamente nimmt, noch über weniger wünschenswerte Zustände, noch Abnormalitäten klagt, kann man in der Regel mit der eigenen bevorzugten Diät weitermachen, bis sich irgendwelche Komplikationen oder Gegenindikationen zeigen. Ich habe diesen Bitrag also nicht veröffentlicht, um anderen meine Essensweise aufzuschwatzen, sondern lediglich weil ich mich wundere, wie wenig viele Leute essen, wie viele Kalorien da drin sind, und wie krank all zu viele sind. In der Regel mussten wir auch feststellen, dass Otto Normalverbraucher kaum Obst und Gemüse isst. Bei uns ist 90% dessen, was wir konsumieren Obst und Gemüse. Das funktioniert gut – bis jetzt über etliche Jahrzehnte hinweg. liebe Grüsse von Liv aus den hohen Norden

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      • Dann habt ihr nicht so viel Eiweiss gegessen. Schade. Es wurde wissenschaftlich ermittelt, dass wir mindestens 0,55 g/kg Körpergewicht täglich verbrauchen. Isst man weniger, baut man die eigene Muskelmasse ab. Aber jeder, wie er oder sie mag…
        Mit dem Essvolumen von Obst und Gemüse hast Du Recht. Damit kann man toll satt werden ohne dick zu werden.

        Ich möchte tierische Produkte durch pflanzliches Eiweiss ersetzen und da fiel mir auf, wie schwierig das ist. Aber es geht…
        Beim Steve Blog kann man wirklich nicht kommentieren, aber eine Mail senden…
        Habt einen schönen Sonntag,
        Jutta

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    • Schön, dass du versuchst, tierische Produkte mit pflanzlichem, Ewiss zu ersetzen. Machst du das nur so teilweise, wie es gerade passt, oder ist dein Ziel eine vegane Ernährung?
      Nun ja, das ist zumindest am Anfang ungewohnt, wenn man das versucht. Für uns ist auch wichtig, dass die Lebensmittel so naturbelassen wie möglich sind. Darum kommen viele Produkte, die heutzutage für eine moderne vegane Ernährungsweise hergestellt und angepriesen werden für uns nicht infrage. Doch wie gesagt, jeder ist anders. Jeder muss tun und lassen, was er selbst für richtig hält.
      Bezügl. “wissenschaftlich ermittelt”: Links zu Studien und Links zu genauen Daten sind etwas, wozu man sich in der Wissenschaft verhalten kann, zu Verallgemeinerungen und Behauptungen leider nicht. Ich schreibe dies als Erklärung dafür, wo wir unsere Daten herbekommen und aber auch, weil ich dieser Tage immer wieder sehe, wie die Leute sich anscheinend sehr vor COVID-19 zu fürchten scheinen, ohne etwas dagegen unternehmen zu wollen. Dass liegt vermutlich auch daran, dass viele Menschen geneigt sind, solchen vagen Aussagen Glauben zu schenken, anstatt sich konkret mit dëm jeweiligen Gebiet auseinanderzusetzen. Oft wird etwas diskutiert, oft sogenannten Authoritäten zugehöirt, ohne sich mit den tatsächlichen wissenschaftlichen Fakten zu beschäftigen, was sehr schade ist.
      Danke für deine lieben Wünsche für den schönen Sonnatg. Sende dir auch herzliche Grüsse zurück und wünsche dir eine schöne Woche. Bald ist ja wieder Wochenende und das herbstliche Wetter lädt zur Gemütlichkeit ein. Mach es dir so richtig gemütlich – viele leckere Dinge dazu hast du ja auf deinem Blog gekocht und gebacken!

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  1. Leider kann ich Kohl überhaupt nicht mehr vertragen und ein großer Obstfreund bin ich auch nicht.
    Aber alles was du sonst notiert hast esse ich gerne.
    Aber halt auch Fleisch und Fisch in Maßen.
    Liebe Grüße

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    • Hallo liebe Brigitte, das tut mir aber leid, bist du krank, weil du Kohl nicht mehr vertragen kannst oder ist es lediglich ein Verdauungsproblem? Letzteres kann man, wenn es einem wichtig ist, oft mit einer natürlichen Entgiftung beheben. Doch es gibt selbstverständlich auch ernsthafte Erkrankungen,m bei denen der Verzehr von Kohl direkt befährlich werden kann. Wie ich auch schon Jutta schrieb, ich habe diesen Beitrag nicht veröffentlicht, um anderen aufzuschwatzen, was wir essen, sondern, weil es mich wundert, wie viel Obst und Gemüse generell gegessen wird. Für mich bedeutet das im Alltag nämlich, dass ich Probleme mit dem Einkauf habe, weil zu wenig in den Geschäften angeboten wird. Darum muss ich alles, was wir nicht selbst im Garten haben, extra bestellen, sonst haben wir einfach nicht genug zu essen. liebe Grüsse sendet dir Liv zurück – in den etwas südlicheren Norden

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      • Das muss dir nicht leid tun, liebe Liv.
        Es gibt ja tausend andere Gemüsesorten die lecker und gut verträglich sind.
        Heute gibt es Eierpfannkuchen mit selbstgemachtem Apfelmus und/oder geschmorten Waldpilzen.
        Wichtig für mich ist selber kochen und frische Bioprodukte nehmen.
        Ich wünsche dir ein paar geruhsame Stunden und bleib gesund.
        Bremen ist jetzt Risikogebiet und das macht mir Sorgen.
        Als Ü-70er müssen wir gut aufpassen.
        Liebe Grüße in den Norden,
        Brigitte

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      • Wir richten uns lediglich nach den Richtlinien, die wir vom dänischen und vom neuseeländischen Staat über die Universitäten bekommen haben. Die sind das einzige Vernünftige, was man tun kann. Es macht mich unheimlich trauig, dass die Leute sich auf der einen Seite fürchten und auf der anderen Seite sich nicht sinnvoll beschützen und oft auch geneigt sind, irgendwelchen Hokuspokus zu machen. Die ganze Situation hätte so einfach gehandhabt werden können, stattdessen wird daraus ein Medienspektakel gemacht, jeder hat eine Meinung und kaum einer kennt sich mit den Fakten aus oder versucht zumindest, sie zu finden. Das ist so unglaublich traurig, denn viele Menschen sterben ganz ohne Grund, und oft ist es auch so, dass die, die sich unverantwortlich oder gar provokativ verhalten, andere ins Unglück stürzen, welche unschuldig sind. Das war während der spanischen Grippe auch so. Wir haben neulich in der Familie diskutiert, warum du wohl glaubst, dass noch keine Impfstoffe entwickelt wurden, obgleich es sie schon seit einigen Monaten gibt. Kann es sein, dass in dem Interview, das du gelesen oder gehört hast, vielleicht die Rede davon war, wann sie für Ottonormalverbraucher erhältlich sein werden? Denn dies wird tatsächlich noch ne Weile dauern, da, nachdem die Tests alle erfolgreich abgeschlossen sind, was man bis Januar erwartet, dann erst einmal ein Impfstoff in die Produktion gehen und dieser dann letztendlich ausgeteilt werden muss – und kann das tatsächlich noch etliche Monate dauern, zumal höchstwahrscheinlich bestimmte Gruppen zunächst bevorzugt werden, wie beispielsweise das Gesundheitspersonal, was ja auch sinnvoll ist. Aber das ist eben auch eine sehr traurige Seite dieser COVID-19-Situation: die Presse will lediglich Aufmerksamkeit, um mehr zu verkaufen. Ob sie was besser oder schlechter machen, ist ihnen egal.
        Was ich in meinem vorherigen Kommentar geschrieben habe, war lediglich so gemeint, dass man etwas tun kann, um sich zu beschützen, denn momentan ist es ja leider so, dass sich viele Leute ausgeliefert und machtlos fühlen. Doch wie die WHO auch betonte, man KANN ETWAS DAGEGEN TUN, doch diese Nachricht ging völlig in dem Geplärre jener unter, die sich in ihren “vermeintlichen Rechten” verletzt sehen, weil sie auf andere Rücksicht nehmen und nicht mehr verreisen, feiern u.s.w. sollen. Ich muss sagen, mir fehlt jegliches Verständnis dafür, denn wenn man eine Pandemie hat, dann muss man sich dementsprechend verhalten, so dass sie schnell vorrübergehen kann. Ansonsten muss man sich eventuell auf immer und ewig damit rumschlagen. Wenn jeder sich vernünftig verhalten hätte, wär der Spuk auch schnell vorbei gewesen, doch so zieht sich das ins Endlose hinaus.
        Danke für deine lieben Wünsche für einen schönen Sonntag. Wünbsche dir auch ein schönes Wochenende – momentan scheint auch die Sonne wieder, das ist schön. Hoffentlich bei Euch auch. liebe Grüsse von Liv

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    • Das ist ja gar nicht gut! Kann verstehen, dass du dir deshalb Sorgen machst. Abner dass ihr über 70 seid, hat doch auch sein Gutes: Ihr braucht nirgendwo hinzugehen, könnt also in Selbstisolation leben, bis der Spuk vorbei ist und eine Impfung angeboten wird. Das Wichtigste ist, dass man sich von Arztpraxen und dergleichen fernhält, denn dort ist natürlich das grösste Ansteckungsrisiko. Ich würde mich auch nie freiwillig testen lassen, denn wo ist es leichter, sich anzustecken, also dort? Wichtig ist, dass man sich anständige Masken besorgt. Wir haben uns jetzt chirugische Einwegmasken besorgt, die statisch aufgeladen sind. Da Aerosole ja so winzig sind, kommen sie durch Stoffmasken hindurch und bei den chirugischen Masken ist die Chance grösser, dass sie durch die statische Ladung abgefangen werden. mein Mann hat auf der Arbeit bis zu 2 Wochen mit einer infizierten Person Kontakt haben müssen und wurde dennoch nicht infiziert, weil er sehr gründliche und wohl überlegte Vorsichtsmassnahmen befolgt. Ob das auch für die nächsten 4 Monate so sein wird, wird die Zukunft zeigen, denn es kommt ja auch darauf an, wie intensiv der Kontakt ist und wie viele angesteckt sind. Doch so weit, so gut; das zeigt, dass man sich doch beschützen kann, auch wenn alle um einen herum völlig unverantwortlich handeln. Wichtig ist auch, dass man nicht mehr einkaufen geht. In Deutschland kannst du ja alles wunderbar bestellen und das wird sogar noch preisgünstig geliefert. Hier ist es natürlich teurer, aber man kann es immer noch machen, wenn man sehr vernünftig bestellt. Das machen wir jetzt schon seit März. Die Kinder und ich befinden uns in völliger Selbstisolation, nur mein Mann arbeitet ausserhalb. Aber selbst da fährt er mit dem Eletroauto, damit er sich nicht beim Tanken infiziert und macht auch nichts anderes ausserhalb des Hauses. Sobald er nach Hause kommt, duscht er und die gesamte Kleidung wird auf 95 Grad Celsius gewaschen. Alle Lebenmittel und anderes, was wir bestellen, kommt zunächst 3 Tage in Quarantäne, damit das Virus hoffentlich abgestorben ist bevor man es anrührt. Auf diese Art hasben wir es bislang geschafft, uns nicht zu infizieren, obgleich wir aufgrund der Arbeit meines Mannes ein relativ hohes Risiko haben, infiziert zu werden, da die jüngere Generation ja die ist, die das Virus hier bei uns verbreitet – teil aus Rücksichtslosigkeit, teils auch ganz bewusst, als revolutionären Akt gegen die Gesellschaft. Mein Mann sieht das auf täglicher Basis in dem Gymnasium, das sich neben der Schule befindet, wo er unterrichtet; dort küssen und umarmen sie sich seit COVID-19 weitaus mehr als zuvor – und wehe wenn du da also Jugendlicher nicht mitmachst, dann bist du gleich ein Angsthase und wirst von der Meute fertiggemacht! Also das ist, was wir als Massnahmen machen. Klingt vielleicht etwas extrem, aber da die Kinder und ich sowieso von zuhause aus arbeiten, ist es eigentlich nicht so viel anders als unser normaler Tagesablauf. Auf dem Hof gibt es so viel zu tun, dass wir sowieso keine Zeit haben, irgendwo hinzugehen- oder zu fahren. Wenn wir es taten, dann nur weil wir es wirklich wollten, und sind diese Corona-Massnahmen nichts, was uns wirklich den Alltag vermasselt. Doch fgür meinen Mann isat das Risiko sehr hoch, und somit müssen wir da extrem vorsichtig sein, und die Erfahrungen haben auch gezeigt, dass das hilft. Viele andere sind bislang infiziert worden, er noch nicht. Hoffen wir, dass es so bleibt. Also ich schreibe dir das, um dir ein wenig die Sorgen zu nehmen. Man kann sehr viel tun, um sich selbst zu beschützen:; zu Hause bleiben, bessere Masken und alles bestellen, statt selbst in die Geschäfte zu gehen. Hoffe das hilft, um für eure Sicherheit zu sorgen. ganz liebe Grüsse sendet dir Liv

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      • Oha Liv.
        Da nehmt ihr ja einiges auf euch um euch nicht anzustecken.
        Wir können uns nicht isolieren, denn unser Hund muss raus.
        Außerdem kaufe ich gar nichts übers Internet sondern frisch auf dem Markt.
        Wir haben keinen Garten mehr und so sind wir schon verpflegungstechnisch nicht autark.
        Zum Arzt gehen wir auf jeden Fall, wenn es notwendig ist.
        Alle notwendigen Schutzmaßnahmen halten der Arzt und wir ein.
        Unnötige Gänge machen wir nicht, aber wat mutt dat mutt, wie wir Bremer sagen.
        Dann wünsche ich euch, dass ihr weiter gesund bleibt und einen schönen Sonntag.
        Liebe Grüße

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  2. Hallo, liebe Liv,
    Obst esse ich auch sehr gerne, dieses Wochenende steht ein herbstlicher Obstsalat auf dem Speiseplan mit Trauben, Äpfeln, Birnen und Kiwi.
    Meersalz benutze ich auch oft, Salate ebenfalls gerne auf dem Speiseplan, und ich liebe Kohl, lustig, wie das paßt, denn an diesem Wochenende mache ich Jägerkohl!
    Dann mal guten Appetit weiterhin und habt eine schönes Wochenende, liebe Grüße
    Monika.

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    • Hallo liebe Monika, das ist schön, dass du die Musse hast, deine Mahlzeiten so gefühlvoll individuell und auch sinnvoll zu planen. Bei mir ist es oft so, dass ich sehr unter Zeitdruck stehe und somit eigentlich immer was mache, das irgendwie für mehrere Tage dienen kann. Ich hoffe, dass ich nicht ins Fettnäpfchen trete, wenn ich frage, ob du nur für eine Person kochst? Denn Du schriebst ja, dass dein Sohn woanders lebt… bist du verwidwet?
      Abnschliessend hoffe ich, dass du mir noch verrätst, was Jägerkohl ist! Das ist sicher was Typisches aus Eurer Region? Es ist immer sher interessant zu lesen, was für unterschiedliche Dinge die Leute aus fast den gleichen Zutaten zaubern können und wie alles oft regional in einer gewissen Weise geprägt ist. ganz liebe Grüsse sendet dir Liv aus dem nun sehr herbstlichen Skandinavien

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      • Hallo, liebe Liv,
        ich koche richtig gerne, und da ich als Rentnerin genügend Zeit habe, nehm ich mir die auch für meine Mahlzeiten, das sieht natürlich ganz anders aus, wenn man unter Zeitdruck steht! Aber für mehrere Tage koch ich auch oft, vor allem am Wochenende. Nein, da trittst du in kein Fettnäpfchen, ich koche nur für mich, zum Glück nicht verwitwet, ich bin geschieden. Wir haben einen guten, freundschaftlichen Kontakt, mein Exmann und ich, schon allein wegen unseres Sohnes, er sollte doch trotz Scheidung keinen Drahtseilakt machen müssen, wenn zu irgendwelchen größeren Festlichkeiten innerhalb der Familie beide Elternteile geladen sind, das klappt prima und da sind wir beide bissel stolz drauf, Björns Papa und ich.
        Jägerkohl ist, glaub ich, nicht wirklich typisch für meine Region hier, aber ich liebe Kohl, da guck ich immer gerne nach Rezepten. Für Jägerkohl brauchst du einen Weißkohl, Zwiebeln, Äpfel und kleine Fleischklößchen, wir sagen Hackfleischbällchen. Zwiebeln in Spalten in Butter anbraten und mit Zucker karamelisieren lassen, in Streifen geschnittenen Weißkohl dazu geben, auch bissel anbraten, 35 bis 40 Minuten offen garen und dabei gelegentlich umrühren. Äpfel in Spalten geschnitten dazu geben, Fleischklößchen ebenfalls und noch 10 Minuten zugedeckt garen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Weißweinessig abschmecken. Du kannst auch noch ausgelassenen Speck dazugeben, muß aber nicht. Kartoffelpürree schmeckt da fein bei.
        Hier ist es auch sehr herbstlich, obwohl heute zwischendurch immer mal wieder die Sonne schien, aber kühl und windig. Eine gute Nacht wünsche ich euch, ganz liebe Grüße
        Monika.

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    • Lieb Monika, das ist toll, dass du dich so gut mit deinem Ex verstehst! Da könnt ihr auch mit Recht stolz drauf sein. Was den Jägerkohl betrifft, habe ich nicht schlecht gestaunt! Ich hätte wetten können, dass da Wild und Plize drin sind! Doch das Rezept sit eigentlich so ähnlich wie eines, dass ich von Färöer Inseln und aus Island kenne: Fårikåli – nur dass dies ein Schafskohl-Rezept ist, also anstelle der Klopse nimmt man Schaffleisch. Doch ansonsten ist das Rezept sehr ähnlich. Danke, dass du das mit uns geteilt hast. Ja, kann mir gut vorstellen, dass da Kartoffelpüree gut zu passt. Wenmn ich allein wäre würde ich mir auch das Essen so zeitaufwendig herrichten; das ist doch schön und ein grosser Teil der Lebensfreude und sorgt für viel Lebensqualität, finde ich. liebe Grüsse von Liv

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