Einfache REZEPTE: Fallobstkuchen und Pizzabrötchen mit Cheddar, Zwiebeln und Äpfeln ¤ RECIPE: simple apple- and pear cake with sour cream

DEUTSCH

Den deutschen Text findet man unter dem englischen

ENGLISH

Now that the harvest is done, it’s time to literally enjoy the fruits of our hard labor.

One of the nicest way to do so, is to collect all the pears and apples that have fallen off the trees and make a simple cake out of them.

Apple- and pear-cake with sour cream
Ingredients

200 g melted Butter

200 g ground almonds

100 g chopped hazelnuts

100 g flour

3 eggs

3 tablespoons cinnamon

3 tablespoons vanilla-sugar

200 g sugar

1 l sour cream or yogurt

1 heaped tablespoon baking soda

3 kg apples and pears

Method of preparation

Mix nuts, sugar, baking soda, butter and eggs and put the dough into a large baking tray.

Clean and cut the fruit into pieces and place on the dough.

Now you have two options:

  • You can either just put sugar/vanilla sugar and cinnamon on the fruit and bake the cake
  • or you can mix a dressing from sour cream, vanilla sugar and cinnamon and pour that over the cake.

Bake at 200 degrees Celsius for approx. 1 hour.

It’s really delicious on a crispy cold autumn day!

We especially love the sour cream-version, since it goes very well with the pears, the cinnamon and the vanilla.

DEUTSCH

Hat man das Glück, noch alte Äpfel im Garten zu haben, möchte man selbst aus dem Fallobst noch was machen, denn die gekauften Äpfel schmecken heutzutage gar nicht mehr, es sei denn, man kann noch Elstar bekommen; der ist immer noch sehr lecker.

Doch wo sind Cox Orange, Boscop und dergleichen? Heutzutage muss man sich schon glücklich schätzen, wenn man Jonagold, Jonagored und Holsteiner Cox bekommt! Auch der kommerzielle Ingrid Marie-Apfel ist nicht mehr das, was er einmal war.

Ich kann wirklich nicht verstehen, wie solche Miss-Züchtungen wie Pink Lady und Royal Gala in den Laden kommen konnten; die schmecken doch überhaupt nicht mehr – und teuer sind sie noch dazu! Da kann man dann wirklich verstehen, warum die Leute kein Obst und Gemüse mehr essen wollen – wenn es überhaupt nicht mehr schmeckt!

Nun genug gemeckert; leckere saure Äpfel haben wir noch unter den Bäumen gefunden, nur die Birnen waren bei uns – trotz alter Sorte – dieses Jahr auch so süss, dass man sich eigentlich den Zucker ganz im Kuchen sparen konnte. Das lag am Wetter. Die Birnen waren dieses Jahr schon ultra-süss, bevor sie überhaupt reif wurden.

Doch mit dem Fallobst kann man auch anderes machen, als nur einen süssen Küchen.

Auch als Zutat für Hauptmahlzeiten ist es lecker!

Unten sieht man ein einfaches Pizzabrötchen mit Äpfeln und Zwiebeln – sehr lecker, denn es ist mit Cheddar und Senf gemacht!

Pizzabrötchen mit Zwiebel und Apfel

Zutaten:

TEIG (genug Teig für 2 grosse Brote, die uns eine Woche lang reichen und 4 Bleche Pizzabrötchen (24 Stück), die wir über 2 Tage aufessen. Einfrieren kann man aber auch, was übrig bleibt.)

  • ½ Liter heisses Wasser
  • 1 l kaltes Wasser
  • ca. ½ l (oder 1 Glas) Dickmilch oder Kefir oder Fil (schwedisches Milchprodukt) oder A38
  • 1 TL Salz
  • ca. 5 – 10 g Frischhefe (oder notfalls ein Tütchen Trockenhefe)
  • 1 kg Weizen-Vollkornmehl
  • 600 g helles, feines Weizenmehl
  • 500 g Roggenvollkornmehl
  • 200 g Roggenmehl

FÜLLUNG/BELAG für die Pizzas, 6 Pizzas per Blech

  • 12 EL Senf
  • Knoblauch
  • Oregano
  • 4 grosse, saure Äpfel in kleinen Scheibchen
  • 4 Zwiebeln, in Streifen geschnitten
  • 400 g Cheddar oder anderen Käse

Zubereitung: für den Teig

Wasser mit groben Mehlsorten in einem grossen Topf verrühren.

Dickmilch und Roggenmehl hinzufügen.

Hefe darin zerbröseln und auflösen und das restliche Mehl einrühren und gut verrühren.

Der Teig muss einigermassen locker, nicht zu dünnflüssig, aber auch nicht zu fest sein. So wie man ihn normalerweise für Roggenbrot macht. Eventuell mehr Mehl oder mehr Flüssigkeit hinzufügen

Alles sehr gut verkneten.

Teig mit Topfdeckel zudecken und übernacht (ca. 12 – 16 Stunden) an einem Ort der nicht zu kalt ist (15 – 25 Grad Celsius) aufgehen lassen.

Den Teig zunächst als Brot und eventuell auch als als Brötchen formen, mit Wasser bestreichen und abermals 1 Stunde (oder länger) aufgehen lassen.

Brötchen und Pizzas in der Mitte des Ofens ca. 15 Minuten bei 230 Grad Celsius backen, dann auf 180 Celsius runterschalten und nochmal ca. 15 Minuten backen. Das Brot braucht normaslerweise so um die 40 – 60 Minuten in einer Kastenform.

Zubreitung: für den Pizza-Belag, per Blech 6 Pizzabrötchen

6 grosse Teigkleckse auf einem kleinen Blech verteilen. Mit je einem Löffel Senf plattdrücken und mit Knoblauch und Oregano bestreuen. Mit Käse, Äpfeln und Zwiebeln belegen und backen.

Fallobstkuchen mit saurer Sahne
Zutaten

200 g geschmolzene Butter

200 g gemahlene Mandeln, alternativ Mehl

100 g grob gehackte Haselnüsse, alternativ Mehl oder Haferflocken

100 g feines Mehl (Dinkel oder Weizen oder mit gemahlenen Mandeln oder Walnüssen ersetzen)

200 g Zucker, alternativ Xylit (dann aber weniger) oder Honig

1 Tütchen Backpulver

3 Eier

3 EL Zimt

1 TL Lebkuchengewürz (optional)

3 EL Vanillezucker

1 l Joghurt, saure Sahne, Dickmilch oder Kefir oder Fil (schwedisches Milchprodukt) oder A38

3 kg grob gehackte/klein geschnittene Äpfel und Birnen (gesäubertes Fallobst mit Schale)

Zubereitung

Butter, Nüsse, Mehl, Zucker, Eier und Backpulver verrühren und den Teig auf ein kleines Backnblech verteilen.

Obst darauf verteilen.

Jetzt hat man die Wahl:

  • entweder bestreut man den Kuchen lediglich mit Vanillezucker, Zimt und Lebkuchengewürz
  • oder man mischt die Gewürze und den Vaillezucker in den Joghurt etc. und giesst das über den Teig.

Beide Variationen sind lecker, doch die letztere ist die, die wir ganz besonders lieben.

Bei 200 Grad Celsius ca. 1 Stunde backen.

So wie oben sieht der Kuchen aus, wenn man ihn mit Dickmilch etc. bäckt.

Wer ansonsten noch nach einfachen, aber leckeren und relativ gesunden Rezepten für die Jahreszeit sucht, dem gefällt vielleicht dieses Buch: https://newvisionspublications.wordpress.com/portfolio/die-besten-vegetarischen-rezepte-aus-skandinavien-fur-herbst-und-winter/

Die besten vegetarischen Rezepte aus Skandinavien: - für Herbst und Winter

Credits

pictures and book-cover: NVP

7 thoughts on “Einfache REZEPTE: Fallobstkuchen und Pizzabrötchen mit Cheddar, Zwiebeln und Äpfeln ¤ RECIPE: simple apple- and pear cake with sour cream

  1. Wir haben im letzten Herbst ein Boskop-Bäumchen gepflanzt, da wir diesen Sorte richtig gerne essen. Und ein Apfel, frisch vom Baum gepflückt, schmeckt einfach unvergleichlich!
    In diesem Herbst gab es natürlich noch keine Äpfel, aber vielleicht haben wir Glück und können schon im nächsten Jahr welche pflücken.
    Liebe Liv, dein Pizza-Brötchen-Rezept ist klasse, das werde ich auf jeden Fall schon bald ausprobieren.
    Vielen Dank dafür!
    Liebe Grüße und einen schönen Abend…
    wünscht dir Rosie

    Liked by 1 person

    • Hallo liebe Rosemarie, das klingt aber toll, dass ihr ein solches Apfelbäumchen gepflanzt habt! Die eigenen sind eben doch viel besser als die gekauften, nicht wahr? Ich hatte neulich welche gekaufet und die waren gar nicht gut. Das sind selbst unsere verschrumpelten alten bio-Äpfel 100 mal besser. Hoffe, das Rezept hat sich bewährt und dass ihr einen schönenn Abend hattet. Wir haben hier wegen der COVID-19-Situation sehr zu kämpfen. Somit bin ich so selten im Internet. Hoffen wir, dass sich das alles zum Jahresende bessern wird. liebe grüsse von Liv

      Liked by 1 person

      • Liebe Liv, ja, das hoffen wir ja alle. Bei uns gibt es momentan auch wieder verschärfte Einschränkungen, da die Zahlen leider überall sehr hoch sind. Wir halten uns daran und hoffen, dass die anderen es auch tun. Im Garten gibt es jetzt nicht mehr viel zu tun, sogar den Geräteschuppen haben wir bereits aufgeräumt. Ich wünsche dir einen schönen Abend!
        Liebe Grüße!

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