Januar in Dänemark: Was kann man noch ernten? Zusammenhang zwischen SARSCoV-19 / ernsthafter Corona-Erkrankung und Vitamin-K-Mangel ¤ January in Denmark: Is it still possible to harvest anything? Reduced Vitamin K Status as a Potentially Modifiable Risk Factor of Severe Coronavirus Disease 2019

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Den deutschen Text findet man unter dem englischen

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From the pictures above and below it’s easy to see that the ground is frozen now. But before the middle of January we were still harvesting iceberg salad, carrots, herbs, chard, celery and kohlrabi on a regular basis.

We basically do this to spice up the frozen food, that we harvested last summer/autumn and that is now stored in large chest freezers. It is just very nice to have some fresh herbs or vegetable-leafs from the garden to season our meals.

I have to admit, I love my herbs and vegetable-leafs for the culinary value they offer, because they are just a great sensation to the taste-buds!

But that they can also do a lot of good for your body, is another, yet very relevant, issue during CORONA-times, because different studies seem to have confirmed that a healthy vitamin-K-level seems to be relevant to the outcome of an infection with COVID-19:

https://academic.oup.com/cid/advance-article/doi/10.1093/cid/ciaa1258/5898121

https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.12.21.20248613v1.full#ref-1

https://videnskab.dk/krop-sundhed/forskere-paa-sporet-af-spaendende-corona-hypotese-haardt-ramte-patienter-mangler-k

However, getting synthetic Vitamin-K isn’t necessarily the solution, because one can easily get too much of it, and then it does more harm than good; in fact, it actually becomes poisonous. Therefore seasoning your meals with chopped herbs and vegetable leafs is a wonderful alternative and a culinary delight at the same time.

Here are some of the herbs and veggies that contain a fair amount of vitamin K1:

chives

Broccoli

kale

collard greens

spinach

To find out more about vitamin K1, go to Wikipedia:

https://en.wikipedia.org/wiki/Phytomenadione

DEUTSCH

Wie man auf den obrigen Bildern sieht, ist der Boden seit Mitte Januar gefroren, doch davor konnte man durchaus noch regelmässig Kohlrabi, Eisbergsalat, Möhren und unterschiedliche Kräuter ernten. Selbst ein paar Kartoffeln sind noch da – und sie schmeckt ganz fantastisch, wie neue Kartoffeln im Frühling/Frühsommer! Doch jetzt, wo der Frost eingesetzt hat, riskiert man natürlich, dass sie süss schmecken oder gar ganz kaputtgehen.

Anfang Oktober hatten wir nochmals Kartoffeln gelegt, wie man hier sehen kann:

https://newvisionspublications.wordpress.com/2020/07/29/wie-man-neue-kartoffeln-zu-weihnachten-ernten-kann-%c2%a4-how-to-harvest-new-potatoes-for-christmas/

Doch das kann ich jetzt im Nachhinein sagen, war schon zu spät. Man kann es wirklich nur bis August oder bis Anfang September machen. Jedenfalls hier bei uns in Dänemark. In südlicheren Gegenden ist es vielleicht anders.

Unsere Legekartoffeln haben zwar noch grüne Pflanzen hervorbringen können – und auch noch winzige Kartöffelchen – doch da wir zu spät dran waren, ist uns letztzendlich das Grün erfroren.

Die Kartoffeln, die wir im November, Dezember und Anfang Januar ernten konnten, sind andere. Diese Sorten lagen bereits seit Ende Juli im Boden, manche sogar noch länger. Doch die Qualität dieser Kartoffeln war ganz hervorragend – besser als das, was man zu kaufen bekommt.

Heute ist der 19. Januar und der Schnee ist wieder einmal weggetaut – doch der Salat ist immer noch frisch!

Man kann ihn durchaus noch verwenden. Die Blätter sind zwar nicht riesengross und auch relativ grob in der Konsistenz, doch als Brotbelag oder für den Salat sind sie immer noch eine gute Sache. Kein Wunder, dass der Salat Eisberg heisst, wenn er sich auch so gut im Winter noch macht! Ich kann es immer noch nicht glauben: Das waren 2 kleine Tütchen, Salatsamen von der billigsten Sorte aus dem Supermarkt – und wir hatten monatelang Salat davon!

Auch dem Mangold geht es so. Solche Blattgrün-Sorten und Kräuter sind ganz besonders im Winter sehr wichtig, denn beispielsweise wurde in Verbindung mit COVID-19 herausgefunden, dass die Patienten, die keinen Vitamin-K-Mangel hatten, eine Erkrankung leichter überstehen, als solche, die extrem niedrige Vitamin-K-Werte hatten. Mehr über diese Studien kann man hier lesen:

https://academic.oup.com/cid/advance-article/doi/10.1093/cid/ciaa1258/5898121

https://videnskab.dk/krop-sundhed/forskere-paa-sporet-af-spaendende-corona-hypotese-haardt-ramte-patienter-mangler-k

https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.12.21.20248613v1.full#ref-1

https://nomedica.dk/ugeskrift04_2021.htm

Wie man auf dem oberen Foto sieht, macht auch den Selleri sich noch ganz hervorragend unter diesen winmterlichen Bedingungen.

Das untere Bild zeigt hingegen misslückten Kohlrabi. Doch selbst die paar Pflänzchen, die nicht so richtig was geworden sind, haben wir stehen lassen, denn sie schmecken, fein gehackt, wie ganz besondere Kräuter und sorgen somit für ein kulinarisches Highlight in Suppen, Salaten und Saucen.

Relativ hohe Vitamin K1-Mengen befinden sich in:

Schnittlauch

Spinat

Grünkohl

grünem Blattgemüse / Salaten

und Broccoli.

Doch auch Haselnüsse enthalten dieses wertvolle Vitamin.

Daher sollte man, im wahsten Sinne des Wortes, so grün wie möglich essen und diese Gemüsesorten, Gemüseblätter, Kräuter und Nüsse als kulinarische Besonderheiten verwenden, die gleichzeitig super-leckere Gerichte aus bodenständigen, einfachen Zutaten zaubern. Oder mit anderen Worten: Man nimmt einfach eine gute, bodenständige Landküche als Basis und tut so viel Grünes hinein, wie man kann, und lässt dafür das Ungesunde so weit weg, wie das Gericht noch gut schmeckt, ohne darunter zu leiden.

Vitamintabelle:

https://frida.fooddata.dk/food/lists/parameters/164?page=1#parameter164

Die Sache mit dem Vitamin-K ist sowieso sehr interessant:

Entdeckt wurde es 1935 von dem dänischen Chemiker Henrik Dam, welcher mit dem Amerikaner Edward Doisy 1944 dafür den Nobelpreis für Medizin erhielt.

Mehr kann man auch auf Wikipedia lesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Phyllochinon

Vitamin K1 ist u.a. bei der Blutgerinnung relevant und kann auch gegen Gefässverkalkung wirken.

Was hingegen generell als K-Vitamine bezeichnet wird, kann man hier nachlesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_K

Auf dem oberen Video habe ich den Schnee eingefangen, wie er leise über den Garten rieselt. In Zeiten der globalen Erwärmung muss man das wohl tun, damit man sich später noch dran erinnern kann, wie es früher war, als es noch geschneit hat.

Wer hingegen nach urigen, typisch skandinavischen Rezepten sucht, die für die Winterzeit die besondere Hygge-Stimmung rüberbringen, die bei uns in Dänemark so typisch ist, wenn es draussen ungemütlich wird, dem gefällt vielleicht dieses Buch:

Julehygge-Rezepte: Weihnachtsrezepte für skandinavische Gemütlichkeit (Die Julehygge-Serie 2)

Julehygge-Rezepte

Traditionelle Rezepte für Weihnachtszeit und Winter im Zeichen skandinavischer Gemütlichkeit
In diesem Buch findet man 50+ stimmungsvoll illustrierte skandinavische Rezepte, die zur echten nordischen Jule- und Vinterhygge-Stimmung passen und diese so typische Gemütlichkeit in die eigenen vier Wände bringen. Die meisten Gerichte eignen sich übrigens auch für Herbst und Winter, da vorzugsweise nordische Rohwaren aus dem Winterhalbjahr verwendet werden. Diese Rohwaren kann man mit dem, was man jetzt noch in der Natur findet, hervorragend kombinieren.

Bildnachweis:

Blog-Fotos und Umschlaggestaltung: NVP

5 thoughts on “Januar in Dänemark: Was kann man noch ernten? Zusammenhang zwischen SARSCoV-19 / ernsthafter Corona-Erkrankung und Vitamin-K-Mangel ¤ January in Denmark: Is it still possible to harvest anything? Reduced Vitamin K Status as a Potentially Modifiable Risk Factor of Severe Coronavirus Disease 2019

  1. Da gibt es ja noch einiges zu ernten derzeit, und interessant, die Erläuterungen zum Vitamin-K-Mangel.
    Selbst so ein bissel rieselnder Schnee findet man doch heutzutage schon entzückend, ich hab mir jetzt richtig mit Freude das Video angeschaut. Sowas muß echt für die Nachwelt festgehalten werden, so selten, wie das geworden ist. Ich bin mal gespannt, ob der Winter hier nochmal Einzug hält, derzeit ist es wieder richtig warm, ich hätte nix gegen eine neuerliche Ladung Schnee, hihihihi!
    Liebe Grüße in den hohen Norden, der auch schon weitgehend schneefrei bleibt,
    Monika.

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    • Ja, das mit dem Vitamin-K1 ist wirklicvh wissenswert. überhaupt gibt es eine Menge, das man tun kann, um einer Infektion mit COVID-19 vorzubeugen oder zumindest für einen milderen Verlauf zu sorgen. Ich finde es schade, dass die Leute sich so wenig damit beschäftigen, denn es könnte viele Leben retten. Die Meisten motzen nur, weil sie sich eingeengt fühlen, andere haben lediglich Angst und wieder andere wollen uns allen möglichen Hokuspokus unterjubeln. Aber es gibt vieles, was legitim ist und einen milden Verlauf zu begüstigen scheint; viel unterschiedliche Studien weisen darauf hin. Selbst Dr. Fauci nimmt dieser Tage Vitamine – und wenn er das schon in der Öffendlichkeit sagt, dann ist das für mich eine ganz klare Indikation, dass eine gesunde erenährung, ein gesunder lebensstil und eventuell kleine Supplements eine gute Idee sind.
      Mit dem Schnee hast du auch recht. Heute sind es schon wieder + 5 Grad und ein wenig schnee könnte doch für e6twas mehr Gemütlichkeit sorgen, finde ich. Ganz liebe grüsse von Liv

      Liked by 1 person

      • Ich denke auch, daß man schon ein bissel Vorsorge treffen kann, und gerade alles, was das Immunsystem stärkt, wird da mit Sicherheit nicht verkehrt sein!
        Hier hat es gestern Nacht heftig gestürmt und sowas von geschüttet, am Tag war es dann wieder bissel ruhiger und trockener, aber mittlerweile fast 10 Grad plus, mir wäre Schnee und Kälte lieber, lach! Wäre so gemütlich, genau!
        Ganz liebe Grüße,
        Monika.

        Liked by 1 person

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