Wenn aus Julehygge Vinterhygge wird – mit skandinavischem Plätzchen-Rezept ¤ Cozy wintertime in Denmark

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Den deutschen Text findet man unter dem englischen

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Even though Christmas is over, in Scandinavia it’s usually still dark and cold enough, that we’re in need for some substantial amount of indoor-coziness . This is when Julehygge becomes Vinterhygge,

when we spend a lot of time inside, next to the fire, by the candlelight, just enjoying some home-made cookies and a nice hot drink.

DEUTSCH

Wenn es draussen kalt und ungemütlich ist, wird bei uns in Dänemark Julehygge zur Vinterhygge; man macht es sich, sobald man wieder im Haus ist, am Feuer und bei Kerzenlicht gemütlich und lässt die Seele baumeln, während man irgendwas Leckeres, beispielsweise ein paar selbstgemachte Kekse, und ein heisses Getränk geniesst.

Die nachfolgenden Kekse stammen eigentlich von einem alten, traditionellen schwedischen Rezept ab und sind aus einem Buch, das ich vor vielen Jahren mal in Schweden kaufte, als wir dort einkaufen waren.

Ich habe es so verändert, dass es noch etwas leckerer und etwas weniger ungesund wurde. Hier ist das Rezept, das man auch selbst gerne noch variieren kann:

Nusskekse – vegetarisch oder vegan
Zutaten:

500 g Puderzucker

200 g Mehl

50 g fein gehackte Walnüsse

50 g fein gehackte Hazelnüsse

300 g gemahlene Mandeln

100 g Kartoffelstärke

3 Eier oder 4 EL Apfelmus

1 dl gesalzene Butter oder Maisöl mit 1 Prise Salz

2 Tütchen Backpulver

1 dl Hafermilch oder Dickmilch

ca. 8 EL Vanillezucker

Zubereitung:

Alle Zutaten verrühren, Keksteig zu einer Wurst zusammenrollen, Plätzchen abschneiden und auf ein Backblech legen und jedes Plätzchen mit der Gabel flachdrücken. Mit Vanillezucker bestreuen und bei 175 Grad Celsius – je nach Grösse – ca. 10 Minuten backen.

Tipp:

Anstelle von Puderzucker kann man hellen Rohrzucker, Honig, Kokosblütenzucker oder Ahornzucker nehmen. Doch das wird in diesem Falle die Konsistenz ein wenig beeinflussen und man muss dann etwas mehr Kartoffelstärke hinzufügen, wenn der Teig zu dünnflüssig und eventuell auch zu grob geworden ist.

Man kann das Mehl auch ganz weglassen und es entweder mit Kartoffelstärke oder noch besser: mit gemahlenen Nüssen ersetzen.

Schwedische Plätzchen für Advent und Weihnachten

Hier findet man andere und ähnliche schwedische Plätzchenrezepte aus unserer Backstube: Schwedische Plätzchen für Advent und Weihnachten

Ganz besonders für das Backen mit Kindern ist hingegen das unten stehende, sehr liebevoll kreierte Buch gedacht: Weihnachtsgebäck mit Kindern backen

weihnachtsgeback-mit-kindern-backen-cover-1-final

Bildmaterial:

Umschlagfotos und Blog-Fotos: NVP

4 thoughts on “Wenn aus Julehygge Vinterhygge wird – mit skandinavischem Plätzchen-Rezept ¤ Cozy wintertime in Denmark

  1. Hach, ist das gemütlich, das kleine Video ist so fein, das ist “Vinterhygge” pur!
    Genau das richtige, das Plätzchenrezept, mit einem wärmenden Heißgetränk gleich welcher Art, ich bin dabei, lach!
    Macht euch ein richtig schönes, gemütliches Wochenende und genießt, ganz liebe Grüße
    Monika.

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    • Hab auch an dich gedacht, als ich das gepostet habe! Dachte mir, über ein bisschen winterliche Gemütlichkeit freust du dich sicher. Wie du siehst, ist unter dem Video-Wichtel auch noch so ein gesticktes Deckchen. Hab über die Jahre hinweg ganz viele gesammelt und einmal ist mir etwas total Verrücktes passiert: ich hatte gerade mehrere Säcke voller alter Wäsche gekauft, da ich die alten Laken auch anstelle von neuem Stoff nahm, um etwas draus zu nähen, wie auch Gardinen und hab mich beeilt und habe alles mit Müh und Not zum Auto geschleift bekommen. Als ich dann am Auto war, kam so eine komische Frau war, die sagte, von der Gemeinde zu sein und darauf bestand, alles, was ich gekauft hatte, zu durchwühlen, denn da sei etwas drin. Ich fragte sie was da drin sei und sie weigerte sich, zu antworten. Dann durchwühlte sie alles und stell dir vor, sie fand 2000 Kronen! Ich war total geschockt. Ersten, weil sie drauf bestand, alles zu durchwühlen, zweitens, weuil sie nicht sagte, was sie suchte und ich nun schon die übelsten bedenken hatte, wer weiss, was da drin war, Mäsuse, Ratten oder gar Krankheitserreger? Und dann hinterher noch die Sache mit dem Geld! Es kam dan n aber noch eine Überraschung: Als ich wieder weiter auf dem Flohmarkt stöberte, kam die Frau noch mal zu meinem Mann, gab ihm 500 Kronen und sagte, der Pfarrer meinte, das sei mein Finderlohn! Also Sachen gibt es, die gibt es nicht! Muss mal sehen, wie viel Zeit ich heute noch im Internett habe. Vermutlich nicht so viel, denn ich bin beim Kochen und Backen und wioll auch noch ein paar Möhren ernten. Man stelle sich vor, das Wetter ist noch schön sonnig! Schicke dir, liebe Monika, noch schnell schöne Grüsse zurück – sozusagen von Nachteule zu Nachteule

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      • Das ist ja lieb, daß du dabei an mich gedacht hast! Oh, ja, da freu ich mich drüber, ich mag das so gerne!
        Also, die Geschichte ist ja echt drollig, und deine Bedenken hätte ich auch erst einmal gehabt, ich hab vor Jahren mal in einer sozialen Einrichtung gearbeitet und da unter anderem auch Altkleider sortiert, die wir bekamen, du machst dir keine Vorstellung, was manche Leute da “spenden”, da sind ungewaschene Unterhosen noch das harmloseste! Aber Geld, das ist schon außergewöhnlich, und daß man da überhaupt eine Info drüber hatte, da hat bestimmt jemand Geld vermißt und sich nachträglich erinnert, daß es wohl dann bei den Altklamotten bei sein müsse und hat dann da angerufen, nehme ich an. Aber anständig, Finderlohn dafür zu bezahlen.
        Hier war heute auch mal bissel sonnig zwischendurch, ich hoffe, du hast geschafft, was du dir vorgenommen hattest, dann mach dir nun einen schönen Abend, hoffentlich, und liebe Grüße zurück von Nachteule zu Nachteule, hihihihi,
        Monika.

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  2. Hallo liebe Monika, schnell ein kurzer greuss, denn ich muss jetzt wieder arbeiten und werde die anderen Kommentare morgend beantworten. Nein, das Geld hat keiner vermisst, denn das befand sich in den Sachen von Verstorbenen. Die Erben haben es anscheinend unwissend und annonym der Gemeinde geschenkt, als sie für den Flohmarkt ausgemistet hatten.
    Der Pfarrer war im übrigen der freund meines Nachbarn, doch er konnte nicht wissen, dass ich es war. Alles war annonym. Ja nachteule… letzte Nacht habe ich kaum geschlafen und heute hinke ich mit allem hinterher. schicke dir schnell noch liebe Grüsse, denn es ist scvhon fast Zeit fürs Abendbrot und ich habe noch nicht mal frühstück gemacht…

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