Februar: Jetzt Kartoffeln sammeln und spriessen lassen ¤ February: Keep the potatoes you don’t eat for planting in April

DEUTSCH

Wer im Sommer oder Herbst eigne Kartoffeln ernten möchte, braucht keine Legekartoffeln zu kaufen…

ENGLISH

If you wish to harvest your own potatoes in summer or fall, you don’t necessarily need to buy seed-potatoes…

DEUTSCH

Man kann einfach die Kartoffeln, die von den gekauften, die man so tagtäglich benutzt, nicht so schön sind, in eine Kiste (siehe drittes Bild oben) legen und die Kisten im Keller oder in einer kühlen, durchlüfteten Kammer lagern, bis die Kartoffedln lange Sprossen dran haben.

Im Grunde reicht es, wenn sie so ausgewachsen sind, wie man sie auf dem ersten Bild sieht, doch wenn die Sprossen länger sind, macht es auch nichts.

Auch wenn man sagt, dass dieses Verfahren nicht optimal ist, wir machen es immer so, dass wir die ganzen Kartoffeln aufheben, die von der letzten Ernte übriggeblieben sind, die weniger schön, aber nicht krank sind. Die kommen dann im April in den Boden, wenn auch nachts mehr als +7 Grad Celsuis sind.

Doch natürlich muss man die dann aussortieren, die nicht mehr gut sind. Oben sieht man im mittleren Bild 2 dunklere Kartoffeln. Die sind ein gutes Beispiel für das, was weggeworfen wird beziehungsweise auf den Kompost kommt. Doch bei uns hat dieses Verfahren immer gut funktioniert und unsere Vorfahren haben auch nichts anderes gemacht.

ENGLISH

Just collect all the potatoes, which are no good, from the ones you normally buy for your daily cooking, and keep them in a box in the garage, cellar or in a cold, ventilated room, and you will have all the seed-potatoes you need for the upcoming planting-season, which usually starts in April, when the ground is above +7 degrees Celsius.

Although they say, that this method isn’t ideal, for us it is. We never had any problems and our forefathers did the same. It is however important to take the potatoes out that don’t look right anymore. The 2nd picture all the way up at the beginning of this article shows an example of 2 dark potatoes, which no longer are okay to use. Those potatoes can’t be used anymore and will end up on the compost-pile instead.

9 thoughts on “Februar: Jetzt Kartoffeln sammeln und spriessen lassen ¤ February: Keep the potatoes you don’t eat for planting in April

  1. Gute Idee, das habe ich dieses Jahr auch gemacht. Aber irgendwie keimen sie nicht. Es waren welche aus meinem Kartoffelbeet und ich hatte sie im Kühlschrank, damit sie nicht zu früh keimen. Scheinbar war ihnen das zu kalt. 😉

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    • Ja, da glaube ich, du hast recht, es war wohl zu kalt für die Kartoffeln… obwohl… wir lassen sie einfach in der Speisekammer liegen, und im Winter sind da auch Kühlschranktemperaturen. Doch eben nicht die Monate zuvor. Bei uns sind sie letztenlich in vielen Kisten nebeneinander gestapelt und halten sich so wohl wärer, auch wenn’s im Januar-März dann kälter ist, doch dann sind sie schon gesprossen und die Kälter verhindert, dass sie nicht zu schnell schlecht werden. Weiss nicht, ob dir das weiterhilft? Vielleicht hast du ja eine Garage oder einen Schuppen, wo du das so machen kannst? Dann sollte es eigentlich funktionieren. Ich denke, wenn du die Kartoffeln aus dem Kühlschrank noch so in einer Kiste liegen lässt, funktioniert es vielleicvht immer nocvh, denn die Kartoffeln, die man kauft, werden ja auch gekühltt aufbewahrt und trotzdem spriessen sie immer noch. Jedenfalls wünsche ich dir viel Glück damit; es sollte immer noch klappen – und wenn nicht, dann kannst du immer noch die Ausschusskartoffeln nehmen, die du so ganz normal zum Kochen kaufst. Die können auch noch bis april so spriessen, dass du keine Legekartoffeln kaufen musst. Am meisten freue ich mich dieses Jahr auf die blauen und roten Kartoffeln. Ob die wohl was werden? Ist das erste mal, dass ich sie habe und sie sind sehr klein…

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      • Also ich habe die kleinen Kartoffeln aus dem Kühlschrank nun seit etwa zwei Wochen bei Zimmertemperatur stehen. Und so langsam erkenne ich kleine Keime. 🙂 Also funktioniert es vielleicht doch noch. Das sind übrigens rote Kartoffeln. Blaue Schweden hatte ich letztes Jahr, die waren auch sehr gut, aber leider wuchsen sie nicht so toll. Ich versuche es dieses Jahr mal mit einer anderen Taktik. Mal sehen, ob es jetzt mehr werden. 🙂 Und ich habe mir auch noch ein paar Bio-Pflanzkartoffeln mitbestellt. Stimmt, ich hätte auch einfach ein paar Bio-Kartoffeln nehmen können.

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    • Kannst du ja immer noch, oder hast du nicht so viel Platz im Garten für die Kartoffeln?
      Ich glaub, ich hab bis jetyzt schon so um die 20 kg Saatkartoffeln in der Waschküche liegen…
      Aber hier braucht man ja schon einiges, wenn man ordentlich ernten möchte. Rote und blaue haben wir auch. Bin ja gespannt, wie die werden. letztes Jahr hatte ich einfach gekaufte bio-Kartoffeln eingebuddelt, die sehr, sehr klein gewesen waren und wo ich deshalb keine Lust hatte, die zu verwenden. Die wurden zwar nicht riesengross, aber doch zumindest doppelt so gross, wie die Saatkartoffeln.
      Aber ich glaube, die blauen werden sowieso nicht so gross… Die, die ich hier zum essen gekauft hatte, waren auch sehr klein. Gut, dass deine Kartoiffeln jjetzt so langsam auswachsen. Wird schon werden. Sind ja noch ein paar Wochen.
      Welche Methode des Einpflanzen nimmst du denn?
      Unsere ist total unkonventionell und eher was für faule Leute. Sollte mal demnächst drüber schreiben.

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      • Ja, die Blauen Schweden werden wirklich nicht sehr groß. Also ich habe dieses Jahr nicht so viel Platz und werde mal einen Versuch starten. Ich habe mir ein paar große Plastiksäcke besorgt, in denen vorher Rindenmulch war. Ich werde diese umdrehen, sodass die schwarze Innenseite nach außen zeigt, die Säcke mit einer Mischung aus Kompost und Erde mischen, und unten ein paar Schlitze zum Ablaufen rein schneiden. Und dann einfach mal probieren. Letztes Jahr hatte ich Türme mit Stroh ausprobiert, in deren Mitte Kompost war und wo ich dann die Kartoffeln eingegraben habe. Das Resultat war sehr dürftig und in den trockenen Sommern waren die Türme trotz Gießen einfach dürr. Daher probiere ich es dieses Jahr mal so, und es ist auch noch eine Art Upcycling. Fürs pflanzen direkt im Beet fehlt mir dieses Jahr der Platz, da ich ein Hochbeet entfernt habe. Dort will ich alles leer räumen, da ich mich bald nach einem Modulhaus umschauen möchte, was dort stehen soll. Allerdings erst, sobald die Pandemie so weit im Griff ist… Aber ich muss vorher ja noch einiges entfernen in dem Bereich.

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    • Das klingt alles nach sehr spannenden Plänen! Sag mal, hast du was mit der gesundheits-Info-Mail anfangen können oder war dir das zu radikal? Na ja, wir gehen bei solchen Dingen meist recht radikal zu Werke… und das ist nicht jedermanns Sache, zumal es so viels in cdxder alternativen Szene gibt, das dioeses und jenes Mittelchen und Behandlung empfiehlt, was wir nie machen, weil wir nur mit ganz wenig davon gute Erfahrungen haben, doch ich kann mir schon vorstellen, dass das, was wir machen für andere zu einfach oder zu konsequent wirkt.
      Doch zurück zum Garten: Verstehe ich dich richtig, du hast irgendwo einen Garten mit Sommerhäuschen oder willst ein Sommerhäuschen und irgendwo anders lebst du mit deinen Eltern in einem Haus oder ist der Eindruck völlig daneden? Räumst du jetzt der Grund frei für das Sommerhäuschen? Oder soll es ein richtiges Haus werden? Irgendwie ist das witzig, denn wir machen im grunde das gleiche. Wir haben hier auf dem Grund auch einen alten Stall, den wir auch ausbauen wollen, aber genauso wie du schreibst, wir wollen das dann lieber erst nach der Krise machen. jetzt machen wir es genauso wie du: räumen den Grund rundherum auf und das macht wahnsinnig viel Arbeit, da wir ja hier überall Urwalt haben.
      Klingt spannend mit deiner Kartoffelmethode. Mal sehen, ob es das bringt, was du dir erhoffst. Du weisst aber sicher, dass du dann die Kartoffeln richtig gut durchkochen musst, denn frischen Tiermist sollte man nicht für die kommende Anbausaison nehmen. Das steht u.a. auf vielen Dünger-Packungen.

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      • Ja, ich habe die Infos erhalten. Ich antworte dir auch noch mal ausführlich. Grundsätzlich klingt das interessant und ich werde mich mit dem Thema auch nochmal näher befassen. Mit Chiropraktik hatte ich auch schon meine schlechten Erfahrungen machen müssen, beim Osteopathen war es eigentlich ganz gut. Du hast vollkommen recht, man muss den richtigen und einen guten erwischen, damit es hilft und nicht noch schadet.
        Also hinter dem Haus meiner Eltern standen früher einige Nebengebäude. Die haben wir vor Jahren abgerissen, weil sie ohnehin baufällig waren und dort möchte ich für mich ein festes “Haus” bauen. – Also ein Modulhaus von 30-40 Quadratmeter. Das reicht mir aus und ich möchte ja ohnehin minimalistischer leben. Diesen Bereich räumen wir nun frei, da ich hier u.a. ein Hochbeet eingerichtet hatte und es wuchsen einige Schmetterlingssträucher. Außerdem hatten wir den Bereich genutzt, um dort etwas zu lagern. Das muss jetzt alles weg, und der restliche Beton-Boden von früher muss auch raus, damit dann ein Fundament geschaffen werden und die Rohre gelegt werden können. Ich bin gespannt was da zum Vorschein kommt, denn mein Großvater hatte damals den Bereich aufgefüllt und dann die Nebengebäude errichtet. Das war direkt nach dem Krieg, er hatte nicht viel Geld und wer weiß, was er hier alles als Füllmaterial verwendet hat. Es wird also spannend. 😉
        Aber mit dem Bau möchte ich auch bis nach der Krise warten und mich in Ruhe informieren. Und vorher alles vorbereiten.
        Ja, ich weiß. – Also Tiermist habe ich ohnehin nicht, ich nehme gut abgelagerten Kompost und mische ihn mit Mutterboden. Und ich koche Kartoffeln immer gut durch. Ja, man muss schon auf einiges achten. Mal sehen ob es klappt mit den Kartoffeln. 🙂

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