UMWELTTIPP Stecklingsvermehrung: aus abgeschnittenen Osterzweigen Bäume und Sträucher ziehen ¤ Upcycling Easter-branches to get new trees: growing from plant-cuttings

DEUTSCH

Abgeschnittene, oft schon verblühte, Äste nicht wegwerfen! Daraus kann man noch etwas ganz tolles machen: einen neuen Strauch oder Baum ziehen! Mehr unter dem englischen Text…

ENGLISH

Don’t throw out the branches of your Easter-bouquets, because they are in fact plant-cuttings, from which you can grow new bushes and trees, as you can see on the pictures below or here:

https://homeguides.sfgate.com/grow-forsythia-plant-cuttings-41326.html

https://www.gardeningknowhow.com/ornamental/trees/tgen/how-to-root-cuttings-from-various-shrubs-bushes-and-trees.htm

https://www.gardeningknowhow.com/ornamental/trees/tgen/planting-trees-from-twigs.htm

Monika hat eine super-tolle Idee für uns, wie man das Ostersträusschen nachhaltig recyceln kann oder auch aus anderen Ästen neue Sträucher und Bäume wachsenlassen kann:

“Meine Forsythie hat eine drollige Geschichte: Sie war ehemals vor Jahren mal zu Ostern ein Handsträußchen, also Zweige, die beispielsweise zu 1 Euro das Stück verkauft werden, die hatte ich in die Vase gestellt, und als ich die Osterdeko wieder weggeräumt habe, hatten die Zweige Wurzeln gebildet, und da auf Balkonien gerade noch ein Plätzchen frei war, hab ich sie ausgepflanzt.

Sie sind ganz schlank in die Höhe gewachsen und haben heute fast schon die Decke erreicht, ab und an werden sie mal wieder bissel runtergeschnitten, und jeden Frühling belohnen sie mich für ihre “Rettung” vor dem Mülleimer mit den schönen Blüten und später dann mit den grünen Blättern.

Ich freu mich in jedem Frühling wieder über mein ehemaliges Ostersträußchen, daß nun so ein großes Gesträuch geworden ist, hier sieht man ein Bild:

Ich hab mit sowas irgendwie ein gutes Händchen, lach, denn am Grab von meinem Vater hab ich vor etlichen Jahren mal auf gleiche Art ein durchgewurzeltes Sträußchen von einer Korkenzieherweide eingepflanzt, guck mal, was daraus geworden ist:”

Hier kann man u.a. folgendes darüber lesen:

“Das Wurzelnlassen eines Asts nennt der Fachmann Stecklingsvermehrung.”

Die Vermehrung über Stecklinge funktioniert folgendermaßen:

  • Zunächst schneidet der Gärtner von der Mutterpflanze einen passenden Pflanzenteil ab.
  • Dieser wird in Wasser oder Substrat eingebracht,
  • bildet dort erste Wurzeln
  • und wächst zu einer eigenen Pflanze heran…”
  • Danach nimmt man den Steckling und pflanzt ihn in einen Topf mit Erde/Mutterboden oder in den Garten.

Die oben erwähnte Seite gibt noch viele andere gute Tipps, wie man im Detail vorgehen kann, um ein gutes Resultat zu erhalten.

LINKS

Auf dieser Seite kann man u.a. mehr über das Vermehren von Forsythien lesen:

FORSYTHIEN ÜBER STRECKLINGE VERMEHREN

Forsythien zu vermehren, ist ganz einfach:

  • Im zeitigen Frühjahr werden grüne, etwa 20 Zentimeter lange Stecklinge von der Pflanze abgeschnitten.
  • Diese Pflanzenteile steckt man dann in einen zu drei Vierteln mit Erde gefüllten Topf.
  • Der Steckling bildet Wurzeln und kann dann ausgepflanzt werden.
  • Ein weiterer guter Zeitpunkt für die Vermehrung ist der Juli.

MEHR über die FORSYTHIE als Pflanze findet man hingegen hier:

https://www.gartenschlumpf.de/forsythie/

Auf Wikipedia hingegen findet man alles über STERCKLINGE:

https://de.wikipedia.org/wiki/Steckling

 Hier kaufen

Wen interessiert, was wir sonst noch so im Frühling auf dem Brombeerhof in Dänemark so machen, dem gefällt vielleicht dieses kleine Büchlein:

Frühling auf dem Brombeerhof,

das u.a. auch viele Fotos und einige Tipps und Rezepte enthält.

Credits

pictures: 4th and 5th picture and the text connected to them: Monika

all other pictures, text and book-cover-design: NVP

16 thoughts on “UMWELTTIPP Stecklingsvermehrung: aus abgeschnittenen Osterzweigen Bäume und Sträucher ziehen ¤ Upcycling Easter-branches to get new trees: growing from plant-cuttings

  1. Oh ja, das ist eine tolle Sache.
    Ich habe es auch schon des öfteren mit schönem Erfolg ausprobiert, z.B. mit Oleander oder Schneeball!
    Es funktioniert auch super mit Kräutern, z.B. mit Salbei,Thymian und Rosmarin, die ich im Garten durch Stecklinge vermehrt habe.
    Sonnige Grüße von Rosie 🌸🌸🌸

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      • Bisher habe ich noch kein Unkraut gejätet, liebe Liv. Aber ich habe gerade eine Runde durch den Garten gedreht und habe gesehen, dass es doch einige Stellen gibt, um die ich mich schon mal kümmern müsste. Hier scheint ganz wunderbar die Sonne, der Himmel ist wolkenlos blau, die Vögel zwitschern die schönsten Lieder und die Temperaturen steigen. Einfach herrlich!
        Frühlingsgrüße von Rosie

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    • Das ist schön, dass ihr so tolles Wetter habt, hoffe es bleibt so. Heute hatte ich auch meinen zweiten richtigen Garten-Tag und hab sogar schon was gesäht. mal sehen, ob was draus wird, das war ein Experiment.
      Danke für die lieben Grüsse, grüsse auch zurück und wünsche dir viel Spass im Garten.

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    • Herzlichen Dank auch für deinen Kommentar. Magst du uns noch verraten, mit welchen Pfanzen du besonders viel Freude hattest, beziehungsweise wo du findest, dass es dir ganz besonders gut geglückt ist?
      ganz liebe Grüsse zurück und viel Sonnenschein in deinen Garten sendet dir Liv

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    • Ja, da sind die Kinder wirklich fleissig im Pflücken gewesen. Das haben wir aber auch ganz bewusst so gemacht, weil wir nicht wussten, wie sich das mit der Covid-19-Situation auswirken würde. Wir wollten unbedingt reichlich Vitamin C aus einer guten Quelle im Haus haben und nicht nur Pillen.
      Also Rezepte kannst du hier finden:

      Selbermachen & Rezepte


      Wir machen beispielsweise Marmelade, Eis, Kuchen und Smoothies draus. Doch hauptsächlich essen wir sie während der Saison roh und nach der Saison aufgetaut, ohne sie zu verarbeiten, damit die Vitamine erhalten bleiben. Ausserdem schmecken sie so am besten. 400 kg klingt ne Menge, doch bei 4 Personen ist das letztendlich nur so um die 200 g täglich und das ist nicht viel. Füllt aber immerhin eine Tiefkühltruhe.

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      • Das ist trotzdem eine große Leistung. Und ich sehe natürlich den Sinn dahinter, die Vitamine zu verarbeiten. Ich kann mich nicht daran erinnern, wieviel mein Vater damals geerntet hatte, Du weißt ja, dass wir auch eine riesige Hecke an diesen Beeren hatten. Da war ich einfach noch zu klein.

        Was ich gar nicht mochte, waren schwarze Johannisbeeren (weiße auch nicht). Die haben einen mir unangenehmen Geruch. Aber ich war ja “Angestellte” meines Papas, der mich bat, sie zu pflücken. Meine drei Geschwister hatten sich regelmäßig geweigert – ja ja.

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    • Das ist aber schön, du hast sooo viele Geschwister?! Wie ich dich doch beneide. Ja, mit den schwarzen war ich mir auch nie ganz grün… hier in DK heissen sie auch gar nicht Johannisbeeren (also Rips), sondern Sonnenbeeren (Solbær). Sie sind also wirklich etwas ganz anderes obwohl sie zur gleichen Familie gehören und früher dachte ich, man kann sie nur gekocht essen. Roh geht wohl auch, aber ist nicht optimal.
      Hast du den Garten von deinen Eltern?
      ganz liebe Grüsse und einen schönen Wochenanfang wünscht Liv

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      • Ja, meine Süße, ich hatte wirklich drei Geschwister (das älteste starb leider 2014 an inoperabelem Hirntumor – also meine große Schwester), die auf all ihre kleineren Geschwisterchen, besonders auf mich, stets aufpassen musste und im Prinzip nur 6 Jahre, als mein großer Bruder dann zur Welt kam, ein eigenes Leben leben konnte.

        Ich bin noch heute davon sehr betroffen.

        Den Garten haben wir von den Eltern meines Mannes. Meine Schwiegermama ist Ende 1995 gestorben und hat ihn kurz davor meinem Mann überlassen.

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      • Liebe Liv. Der Garten meines Vaters? Als meine Eltern gegen Ende der 80er Jahre, nachdem alle Kinder ausgezogen waren, zur Ruhe kommen wollten, haben sie das Haus und auch den Garten aufgegeben. Papa war ziemlich “böse” auf die Menschen, die unser Grundstück damals übernahmen. Es sind eben nicht alle so naturverbunden wie wir ….. (:-(

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    • Was haben die denn damit gemacht? Alles verunstaltet?
      Ich kann mich dran erinnern, wir haben auch mal in einem haus gelebt, da huatten die Vorgänger überall im Garten Fliesen gelegt, so dass die Hälfte davon Beton war. Unmöglich! Als ich fragte, warum, meinten sie, es sei so pflegeleichter. Also wozu hat man denn dann einen Garten, wenn man alles zupflastert?!

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  2. Mit der Forsythie habe ich es noch nie probiert – schöner Hinweis von Dir.

    Im Prinzip kannst Du jedes Gehölz “fortpflanzen”, denn wie Du selber schreibst, wird der kleine Stängel im Wasser hochgezogen, bis er eine Wurzel bildet. Z. B. kenne ich das von meinen Eltern – (nee – die waren keine Gehölze); aber Papa hat Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren so vermehrt. Ich selber kenne es, wenn man beispielsweise Orangen- oder Zitronenkerne in etwas Erde gibt – (hattest Du nicht letztens so einen Eintrag?) – da muss man sehr viel Geduld haben und nicht zu viel gießen (Schimmelgefahr). Und wenn man das kleine Pflänzchen wachsen sieht, kommt Freude auf.

    Im Moment habe ich Paprika- und Tomatenpflänzchen vorgezogen und gestern umgetopft. Außerdem sind die Ringelblumen ganz fix geschossen – innerhalb von 2 Tagen. Liegt wohl an der Sonne, die intensiv in unser Wohnzimmerfenster scheint.

    LG und ich freue mich über mehr Tipps von Dir/Euch

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    • Danke für die tollen Tipps! Da werden sich sicher viele freuen.
      Und jetzt, wo du mich dran erinnerst… mit Johannisbeeren sollte ich das auch machen, warum denn nicht? Ist ne ausgesprichen gute Idee!
      Bei den Brombeeren… seufs… da ist es nicht so, dass wir zu wenige haben. Ob du’s glaubst oder nicht, letztes Jahr hatten wir doch glatt 400 Kilo geerntet!
      Gut mit dem Wassertipp, denn das ist wirklich wahr. Gut, das auch noch mal von einer erfahrewnen Gärtnerin zu hören.
      Toll mit all dem, was du vorgezogen hast, ich hinke da etwas hinterher… leider… so viel Arbeit… ich komme gar nicht hinterher…
      ganz liebe Grüsse von Liv

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