Der Bio-Garten in der ersten Juni-Hälfte und natürlicher Dünger für Rosen ¤ The organic garden in the first half of June and natural fertilizer for roses

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Anfang Juni dominiert immer noch das kühle, schlechte Wetter

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The beginning of June was still fairly dark and cold this year, not much better than May,

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und es sieht eher wie Herbst aus als wie Frühling oder gar Sommer.

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one would almost think, it’s autumn…

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Glücklicherweise ändert sich das bereits in der ersten Juni-Woche. Auch wenn der Himmel noch überwiegend trübe zu sein scheint, blühen bereits die ersten Rosen.

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But then towards the end of the first week, things started looking brighter…

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Ganz besonders diese Rose im Hof macht mich besonders glücklich, denn sie brauchte lange, bis sie überlebte, und schliesslich so prächtig wurde. Ihr Standort ist nicht optimal, sie könnte weitaus mehr Sonne gebrauchen, doch es war uns wichtig, überall im Hof Rosen zu haben, somit hat auch dieser Platz besetzt werden müssen.

Es sieht aus, als ob bei uns im Hof alles einfach nur so wuchert und blüht, doch hinter dieser leichtfertigkeit steckt eine Menge Arbeit, denn im Grunde ist diesm ein steiniger Hofplatz, der frueher mal so richtig hässlich war und wo nicht viel wuchs.

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First the roses started to bloom one by one…

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Super-froh bin ich auch über die Brombeeren im Hof. Diesen Busch, der eigentlich aus 5 Brombeeren und 4 Rosensorten besteht, hatten wir letztes Jahr im Herbst extrem zurückschneiden müssen, da wir das Dach repariert haben. Ich habe das sehr ungern getan, denn dieser Busch alleine hat uns letztes Jahr 20 – 30 Kilo Brombeeren gegeben. Aufgrund seiner geschützten, sonnigen Position ist er der erste, der Mitte Juli schon Früchte trägt und der letzte, der Ende Oktober noch etwas hat, wenn alle anderen schon imm Winter-Modus sind.

Doch er ist im Mai schnell wieder zurückgewachsen und steht jetzt mehr oder weniger wieder in seiner ursprünglichen Pracht. Da haben wir gelernt, man kann Brombeeren durchaus extrem zurückschneiden, man muss nur aufpassen, dass man an jedem Zweig etwas lässt, das noch spriessen kann.

Die andere gelbe Rose ist schon sehr alt. Mitte Juni fängt sie an zu blühen. In der zweiten Juni-Woche sind bereits die Knospen dabei, sich so langsam zu öffnen.

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and then the sun came out!

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Ein Blick aus den Esszimmer-Fenstern zeigt, dass auch vor dem Haupthaus die Rosen schon anfangen zu blühen. Auch das ist etwas, das mit viel Arbeit verbunden war. Es hatte einiges an mühe gekostet, einige von ihnen dazu zubekommen, dass sie überlebten. Wir habne sie u.a. sehr intensiv wässern müssen. Doch sie haben es uns gedankt und nach wenigen Jahren sind sie sehr gross geworden. Ganz besonders die rote Rose auf dem 2. und 3. Bild oben war die letzte, die noch im Februar/März geblüht hat und nun, knappe 3 Monate später, schon wieder anfängt zu blühen.

Wir haben ganz viele verschiedene Rosen und so gut wie kein Geld darin investiert. Ich habe entweder die billigsten aus dem Supermarkt beim normalen Einkaufen mitgenommen oder kleine Töpfchen mit Rosen, die man ab und zu geschenklt bekommt, sofort in den Garten gepflanzt. Sie werden überraschend gross, wenn man sie gut pflegt und sie guten nahhaften Mutterboden um sich herum haben.

Wir düngen allerdings überhaupt nicht und lassen auch die verwelkten Blüten dran. Ersten können wir sie gar nicht abschneiden, weil wir wirklich tausende oder vielleicht eher hunderttausende von Rosenblüten haben. Zweitens sind die unterschiedlichen Hagebutten im Herbst und zu Weihnachten wirklich nützlich für Dekorationen und dritten kann man einige für Marmelade etc. gebrauchen und andere widerum als Saatgut. Also die verblühten Rosen rausschneiden, damit man mehr Blüten bekommt, ist etwas, dass wir gar nicht tun. Ausserdem ist es ja auch so, dass dies der Rose wehtut. Sie schiesst dann ja neue Blüten raus, weil sie denkt, dass sie sonst nicht gut genug überleben kann. Wir versuchen genrell, den Pflanzen so wenig wehzutun, wie es nur iorgendwie geht, denn sie haben ja schliesslich auch Gefühle und ein gewisses Bewusstsein.

Mehr kann man hier lesen:

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It was lovely to see the red rose above, which only had stopped blooming in February/March and now was already out with new blossoms.

We by the way don’t cut of the old flowers, we just leave them the way we are, partly to harvest the rose-hips later on this year, partly we also don’t like to disturb our plants too much and avoid hurting them whenever and whereever we can, because we think very much like in the article below:

https://www.theguardian.com/books/2021/may/28/branching-out-is-communication-possible-between-trees-and-people

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Wr aber gerne die Rosen auf natürliche Art düngen möchte, kann dies tun, in der er Bananenschalen um die Pflanze herum legt oder sie dort einbuddelt. Wir tun dies zwar auch nicht, doch eine frühere Nachbarin hatte grossen Erfolg damit und die schönsten Rosen weit und breit.

Unser guter Mutterboden rührt daher, dass wir auf natürliche Art kompostieren und keine Giftstoffe verwenden. Das spart Zeit, Arbeit und Geld und ist gut für die Natur.

Ende der ersten Juni-Woche kam dann endlich das schöne Wetter und die höheren Temperaturen, so dass sich in der zweiten Woche bereits eine Hitzewelle ankündigte.

Im Hof gedeihen zudem Wein, Lavendel und die dänsiche Stranrose, der man nachsagt, dass sie wie wild wuchern solle. Doch das ist leider bislang bei uns noch nicht der Fall gewesen. Wior nhaben sie an unterschiedlichen Stellen auf dem Hof und auch unterschiedliche Sorten und sie benimmt sich nirgendwo invasiv, obwohl ich das eigentlich gehofft hatte, denn an zwei Stellen wäre so eine Rosenhecke schon sehr schön… doch die anderen Pflanzen halten sie in Schach.

In der zweiten Juni-Woche sind dann auch die Kastanien schon fast wieder verblüht…

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By the second week of June, the chestnuts are still in bloom and also lavender, wine and the Danish beach roses are doing well.

We don’t use any fertilizer since we keep our soil rich by using alternativ composting-methods, but a great natural fertilizer is banana-peel. We got this tip from an old neighbor many, many years ago who had the prettiest roses in the entire area. This was apparently her secret to why they were doing so well.

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Jetzt ist der Sommer endlich da – und ich voller Pracht. Doch es war schon ganz gut, dass wir vorher so viel Regen und trübe Tage hatten, so konnten die vielen Bäumchen und Sträucher gut anwachsen, die wir gepflanzt hatten.

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Now finally there is an end to grey days…

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Was ist schöner an einem heissen Sommertag, als ein Spaziergang im Wald? Dieses kleine Wäldchen besteht grösstenteils aus Obstbäumen. Ein paar Tannen und Birken sind aber auch dabei…

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Summer is here, but looking back, it’s great that we had all that rain; the garden really needed it, since we planted so many new bushes and trees.

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Wirklich froh bin ich auch, dass die Urpflaumen sich gut entwickeln, denn letztes Jahr war die Ernte gar nicht gut.

Auch die anderen Pflaumen tragen bereits, wie man auf den unteren 3 Bildern sehen kann. Das war auch nicht einfach, sie dazu zu bringen, denn die Rehe hatten zunächst die Stämme so weit abgefressen, dass sie eingingen.

Glücklicherweise waren die Wurzeln noch intakt und ein paar Jahre später wuchsen ganz neue Stämme neben demn alten. jetzt haben sie eine etwas buschige Form, was aber ihrer Natur entspricht.

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I’m so happy to see that the different types of plums are doing well, since last year had not been a great year for plums.

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Ein natürlich belassener Teich dient als Biotop und ist bei den unterschiedlichsten Tieren sehr beliebt. An heissen Sommertagen ist er eine wirkliche Oase. Brombeeren und Rosen umranken ihn und auch Weiden und Urpflaumen.

Wir haben ihn einfach wild und natürlich belassen, denn wir denken nicht, dass es der Natur hilft, da gross was zu machen und unbedingt einen Teich im klassischen Verstand zu errichten. So ist es natürlicher und auch problemloser.
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It is also essential to have water on the ground. The animals abosultely love and need it. The 2 bottom-pictures above show the pond on our farm.

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Der Löwenzahn ist jetzt verblüht;

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For the time being it’s now the end of dandelions. But they will come back briefly by the end of summer.

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jetzt zeigen sich andere Wildkräuter auf der grossen Wiese.

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Now other wild flowers and herbs thrive in the tall grass behind the farm.

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Wie wunderschön eine solche wilde Wiese im Sommerwind aussieht, kann man ein einem meiner nächsten Posts lesen und auch wie der Gemüsegarten sich in der ersten Juni-Hälfte entwickelt.

Die obigen Bilder wurden mit einer anderen Kamera aufgenommen und sind so blau getönt, weil wir versucht haben, die Sonnenfinsternis zu fotografieren, die in der zweiten Juni-Woche stattfand. In Dänemark verdeckte der Mond lediglich 30% der der Sonne, und es ist uns leider nicht gelungen, dies richtig einzufangen. Die obrigen Bilder waren ein recht kläglicher Versuch.

Dafür gab es aber ein paar schöne Sonnenuntergänge.

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The pictures above were an attempt to capture the solar eclipse which we had in Denmark a few days ago. but here it was only up to 30%, and as one can see, we had absolutely no luck at all capturing it with our camera, even though we changed the settings (that’s why everything is so blue…). But we only found out afterwards how to do it right.

We did however manage to capture several nice sunsets.

text and pictures: NVP

6 thoughts on “Der Bio-Garten in der ersten Juni-Hälfte und natürlicher Dünger für Rosen ¤ The organic garden in the first half of June and natural fertilizer for roses

  1. Liebe Liv,
    er macht ja wirklich viel Arbeit, euer wunderschöner Garten, aber es ist auch immer wieder eine große Freude, wenn du ihn hier zeigst und ich genieße deine Bilder immer sehr.
    Die Rose im Hof finde ich auch ganz besonders schön, ich kenne die Sorte und mag sie sehr, sie duftet auch ungemein schön, nicht wahr?
    Brombeeren sind ja auch was ganz feines, und was gibt es schöneres, als blühende Rosen beim Blick aus dem Fenster. Verwelkte Blüten von Rosen würde ich auch nicht abschneiden, die Hagebutten im Herbst sind so schön, und Hagebuttenmarmelade sehr lecker.
    Schön, euer Wäldchen, und bei Hitze bestimmt ein herrlicher Schattenplatz.
    Hier ist mittlerweile auch Hochsommer, aber nach dem verregneten Mai genieße ich das doch sehr. Ich wünsche dir einen schönen Abend, liebe Grüße
    Monika.

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    • Hallo liebe Monika,
      Das freut mich, dass die die Naturbilder guttun, die ich poste, denn dasm ist ja die Absicht damit, dass die Natur die Seele verwöhnen kann.
      Ach ja, die Brombeeren… ich glaub ich habe immer noch so 300 Kilo in den gefrierschränken vom letzten Jahr. Das Blöde ist, ich komme wegen der COVID-19-Krise da gar nicht ran, da die ja alle in den B&B-Haus sind…
      Nun gut, da müssen wir einfach mehr von dem futtern, was sich im Haus befindet.
      Ja genau, nach dem verregneten Frühjahr, freut man sich auch über das schöne wetter, auch wenn es schon sehr warm ist!
      ganz liebe Grüsse zurück von Liv

      Liked by 1 person

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