Freche Erbsendiebe: Wie man Vögel davon abhält, Saatgut zu stehlen ¤ No thieves in the organic garden: how to stop birds from stealing seeds from the garden

DEUTSCH

Tauben wie diese lebten einst auf unserem Hof. Als vor vielen Jahren der Taubenschlag eleminiert wurde, ass man entweder die letzten oder setzte sie frei.

Seitdem kommen aber ab und an immer wieder Tauben zu uns – wenn es etwas ganz besonders Gutes zu futtern gibt!

ENGLISH

Once upon a time there were pigeons on our farm.

But before it was sold, they were either all eaten or set free.

DEUTSCH

Auf diesen Bilder und im Video kann man diese Diebe bei der Tat beobachten.

Kein Wunder, dass sie so fett sind, dass die Katzen-Polizei ihnen nur all zu oft auf die Schlichte kommt!

ENGLISH

However when there is something interesting happening in the garden, like a special feast… they come back, and in these pictures and the video below you can see why – they love to steal our seeds from the ground, especially the peas!

DEUTSCH

Was kann man dagegen tun?

ENGLISH

What can we do about that?

DEUTSCH

  • Zunächst erst einmal das Saatgut etwas tiefer in die Erde setzen und aufpassen, dass alles gut mit Erde bedeckt ist.
  • Doch auch alte CDs können helfen, wenn man sie zwischen den Reihen aufhängt, da die Vögel die Reflektionen und die Bewegungen gar nicht mögen.

Gegen die Katzen-Polizei ist allerdings kein Kraut gewachsen. Katzen machen was sie wollen. Als Mensch darf man ihnen höchstens dienen und ihnen sagen, wie wundervoll sie sind, obwohl sie schon wieder einen Vogel umgebracht und nur angefressen haben, statt dann wenigstens die Beute dann auch ganz zu verzehren…

ENGLISH

  • Well first of all the seeds need to be deep enough in the ground and need to be covered up well enough.
  • But also old CDs can be of help, if one hangs them up on a string and/or on a stick. Because birds hate the reflections from them, and they hate that they move with the wind.
Credits

Pictures and text: NVP

6 thoughts on “Freche Erbsendiebe: Wie man Vögel davon abhält, Saatgut zu stehlen ¤ No thieves in the organic garden: how to stop birds from stealing seeds from the garden

  1. Häufig sind es Brieftauben oder andere Ziertauben die man auf Höfen hielt. Die von dir fotografierte Taube ist eine Ringeltaube. Diese Taubenart ist sehr verbreitet, was damit zutun hat, dass diese Vögel sehr häufig brüten . Kaum sind die Nestlinge flügge, beginnen die Eltervögel schon wieder mit der nächsten Brut. Oft sind es fünf Jungvögel, die aus einem Gelege stammen. Wobei
    sich die erste Brut im gleichen Jahr verpaart. Diese Taubenart gehört zu den Feldvögel, wo sie aber nur noch weniger zu finden ist . Vielmehr hat die Ringeltaube die Siedlungen erobert, hier finden sie Nistplätze und Futter, so wie in deinem Garten. Hier sind auch ihre Felnde wie Fuchs und Sperber weniger vertreten . Für uns werden sie durch ihre große Anzahl zum Problem.

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    • Ja, das habe ich auch schon gemerkt, dass es bei euch viele Tauben in Städten oder heutzutage auch in Siedlungen gibt.
      Hier wo wir wohnen, sind sie sehr selten.
      Ersten sind unsere Siedlungen ganz anders als eure. Zweitens gibt es bei uns im Dorf gar keine Siedlung, sondern lediglich 5 Höfe mit ein paar kleineren Häuschen drum herhum, wo früher die Landarbeiter in den besseren Positionern wohnten, die keine Laibeigenen oder Gesindel waren.
      Ich denke, in Kopenhagen findest du sie vielleicht eher, aber ich kann mich nicht mehr dran erinnern; ich war zu viele Jahre nicht mehr dort. Vielleicht auf dem Rathausplatz, doch ich denke, am Hafen und an der übrigen Küste findest du eher Möwen.
      Bei uns, wir wohnen nicht weit von erinem Vogelreservat und auf der Vogelfluglinie, gibt es sehr viel und auch viel unterschiedliche Vögel. Doch die Trauben sehe ich nur auf unserem Grundstück und komischerweise auch nur in der einen Ecke und auch nur selten. Aber du hast recht, es sind Feldvögel. Du hast auch recht mit den natürlichen Feinden – bei uns sorgen u.a. Katzen und Fuchs dafür, dass sie nicht zu viele werden.
      Dass sie hier auf dem Hof früher Ziertauben hatten, halte ich allerdings für ausgeschlossen, Das passt nicht zu dem Konzept des Hofes und dazu, dass sie einen recht grossen Teil des einen Stalls bewohnt hatten. Brieftrauben wären da schon eher eine Möglichkeit, doch ich denke eher, es war wie auf dem Hof meiner Oma: Da landeten alle Tauben im Backofen, bevor sie als Sonntagsbraten wieder das Tageslicht sahen. Manche Leute mögen es eben, solche Vögel zu essen. Mein Ding war das nie, doch im Grunde ist es auch nicht so viel anders als Hühnchen oder Fasan oder gar Ente zu essen.

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  2. Ich mag Tauben sehr, kann aber auch gut verstehen, daß man sie nicht gerade mit Wohlwollen betrachtet, wenn sie einem die Erbsen klauen! Aber so, wie du es beschreibst, können sich vielleicht beide Seiten gut arrangieren, was dann auch den Vorteil hätte, daß sich die hübschen Tauben mit dem lieben, sanften Blick nicht so fett mümmeln können und somit mehr Chancen haben, der Katzenpolizei zu entkommen. Die ja denn dann auf diese Art auch nur wieder ihren Hunger und Jagdtrieb stillt, das weiß ich ja noch von meiner Bonsai-Tigerin, die immer sehr grummelnd die Tauben über ihr in der Dachrinne beguckt hat, weil sie nicht dran kam, lach, so ist die Natur.
    Gute Nacht und liebe Grüße
    Monika.

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    • Ja genau die Katzenpolizei! Fies finde ich es aber, wenn sie nur ihren Jagdttrieb befriedigen und sich dann nicht wenigsten daran sattessen! Das ist doch gemein! Warum reisst Fluffy nur das Herz raus und lässt dann die leichen da, damit wir sie begraben dürfen?! Ich dachte immer, dass Wildtiere hungrig genug wäfen, alles zu fressen. Aber nee, die Katzen hier auf dem Hof sind ganz schön wählerisch.
      Hab einen schönen tag mit viel Gemütlichkeit auf Balkonien!
      Liebe Grüsse von Liv

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