Worauf man achten sollte, wenn man als Anfänger einen Gemüsegarten anlegen will ¤ What to watch out for when you are new to gardening and want to establish a vegetable garden

DEUTSCH

Einen Gemüsegarten anlegen kann eigentlich jeder – und dennoch, es ist sinnvoll ein paar grundelgende Dinge zu berücksichtigen, um sich viel Zeit, unnötige Arbeit und Enttäuschungen zu ersparen.

Mehr unter dem englischen Text…

ENGLISH

It’s easy enough to start up a vegetable garden, so anyone can do it – and yet it’s sensible to pay attention to a few detail before going ahead.

  • Figure out if you want to grow veggies for food/to be self-sufficient or just for fun
  • Growing veggies just for fun means you can experiment and used seeds for plants that have no special nutritional value and which won’t necessarily amount to much, while growing veggies and fruit for survival means you must have a crop you can survive on.
  • If you want to live of what you grow, you need veggies like carrots, turnips, beans, beetroots, different types of cabbage, pumpkins, zucchini, potatoes and perhaps lentils, chick peas, peas, radishes, onions, cucumbers, tomatoes, different types of salads and Swizz chard
  • Use raised beds
  • Go organic, avoid fertilizers if possible
  • Most things don’t need to be grown in greenhouses, but if you decide to grow tomatoes and cucumbers, you might just want to go for a very simple design, made of wood, that you can build yourself. Instead of glass, you can use plastic. This gives you an inexpensive start.
  • Plant lots of fruit trees and fruit-bushes.
  • Plant lots of nut trees and bushes.
DEUTSCH
  • Wer sich einen Gemüsegarten anlegen möchte, sollte sich zuerst überlegen, ob er das zum Spass macht und um ein paar Raritäten zu ernten oder ob er es als Selbstversorgung sieht.
  • Sollte das Letztere der Fall sein, muss man dafür sorgen, dass man gemüse anbaut, von dem man satt wird. Möhren, rote Beete, Kürbisse, Majrübchen, Zucchini, Bohnen, Kohlsorten und Kartoffeln stehen da ganz oben auf der Liste, weil man sie gut lagern kann, viel draus machen kann und weil man mit einem relativ geringen/vernünftigen Aufwand seine Familie ernähren kann. Vieles davon kann man auch das ganze Jahr über ernten.
  • Darüberhinaus sind auch Rettiche, andere Rüben, Kohlrabi, Zwiebeln, Tomaten, Gurken, Salatsorten, Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Mangold eine gute Idee. Diese Dinde sind alle ergiebig und man kann viel mit ihnen machen.
  • Kräuter, Radieschen und exotische Gemüse- oder Salatsorten sind zwar schön und können viel Freude geben, aber sie sind ein Luxus, weil sie eben nicht so viel Nahrung hergeben wie anderes Saatgut.
  • Doch zu allererst sollte man Bäume und Sträucher pflanzen, die einem Jahr für Jahr reichlich Obst und Gemüse schenken.
  • Das Gemüse sollte man möglichst nur in Hochbeeten anbauen (Kartoffeln ausgenommen). Das macht am wenigsten Arbeit und gibt den grössten Ertag.
  • Ein Treibhaus ist nicht zwingend notwendig. In der Regel braucht man es nur für Tomaten, Paprika und Gurken. Doch da gibt es heutzutage schon Sorten, die man auch im Freiland anbauen kann. Solches Saatgut findet man beispielsweise bei Culinaris.
  • Wenn man aber gerne ein Gewächshaus haben möchte, kann es für den Anfang auch ruhig eins sein, das man selbst baut – beispielsweise aus einem Holzrahmen, den man dann mit Plastikfolie bekleidet. Richtige Glashäuser sind teuer und auch nicht immer sinnvoll. Plastiktrunnel oder Thermal-Untergrund-Treibhäuser können, je nach Klimazone, weitaus nützlicher sein, weil man dann auch im Winter Orangen im Schnee ernten kann… und solche Sachen.
  • Generell sollte man so wenig wie möglich bei Baumärkten und in Supermärkten kaufen, denn Spezialerde, Dünger, Pflanzenschutzmittel, Torf und überzüchtete Pflanzen bruacht man nicht.
  • Am besten ist Bio-Saatgut, von dem man später dann das eigene Saatgut ernten kann, um vollständige Selbstversorgung zu sichern. Auch wenn dieses Saatgut zunächst um ein vielfaches teurer ist, wenn man dann immer sein eigenes hat, rentiert es sich schnell.
  • Doch für den Anfang geht es auch mit billigem Saatgut vom Supermarkt.
  • Statt Erde und Dünger zu kaufen, kann man ganz einfach im eigene Garten ein Loch graben, bis man genügend guten Mutterboden hat und die Löcher, die man gräbt dann immer mit Kompost auffüllen. Auf diese Art saniert man schnell den ganzen Garten ohne schädliche und teure Produkte zu kaufen.
  • Mehr übers Gärtnern kann man hier lesen:
credits
pictures and text: NVP
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5 thoughts on “Worauf man achten sollte, wenn man als Anfänger einen Gemüsegarten anlegen will ¤ What to watch out for when you are new to gardening and want to establish a vegetable garden

  1. Der Frost macht richtige kleine Kunstwerke aus dem Gemüse und den Blättern draußen, sieht aus wie eine Zucker- oder Salzkruste, echt schön!
    Danke für die guten Tipps, alles Liebe und Gute und liebe Grüße
    Monika.

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    • Ja genau, so sieht es hier bei uns noch nachts aus oder am Morgen. Oder auch dort, wo die Sonne, den ganzen Tag nicht hinkommt. Ist ein bisschen verrückt, denn auf der anderen Seite haben wir gar nicht so wenig Sonne, und es kann auch schon recht warm sein.
      ganz liebe Grüsse zurück aus dem hohen Norden sendet dir Liv

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  2. Danke liebe Liv, für die tollen Hinweise. Mein Biosaatgut ist gerade eingetroffen. Da wir nicht soviel Fläche haben, werde ich gerade erfinderisch, was meine Hochbeete angeht und baue das eien oder andere Vertikalhochbeet. Ich bin gespannt! Liebe Grüße, Susanne

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    • Hallo liebe Susanne, und entschukldige bitte die lange Sendepause. Wir arbeit schon seit Januar im Garten, um neue Hochbeete zu etablieren, aber irgendwie reicht die Zeit nie.
      Toll, dass du Bioasstgut gekauft hast. Magst du mit uns teilen, wo du das her hast? Ist sicher auch nachbauyfährig, nicht wahr? Gut Stellen für Saatgut sind ja immer noch so eine Art Geheimtipp.
      Was baust du denn an?
      Vertikalhochbeete sind auch wirklich eine gute Idee und ich denke, sehr bedeutend für die Zukunft. Ich denke in Zukunft wird der eine oder andere auch solche auf seinem Balkon oder auf der Terrasse haben – oder vielleicht sogyar in Küche und Wohnzimmer. Denn aufgrunde der pol. Situation steigen die Preisde immer mehr und bald werden sich nicht mehr alle frisches Obst und Gemüse leisten können. Daher ist das mit den Vertikalhochbeeten eine sehr gute Idee. Aber auch wenn es keine solche Krisen gibt; für das Klima ist diese Art der Begrünung auch ganz phantastisch! Ich hoffe, ich habe bald wieder etwas Zeit, auf deinem Blog zu schauen, denn ich kann es kaum erwarten, herauszufinden, wie die aussehen!
      ganz liebe Grüsse von Liv

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  3. Liebe Liv, alles gut, ich werde mich mit dem nächsten Post auch erst einmal von Bloggerhausen verabschieden. Das ware Leben ruft. 🥰 Ich habe bei beetfreunde.de bestellt. Ob das eine gute Adresse ist, kann ich nicht beurteilen, weil ich mich so garnicht auskenne. Ich probiere es einfach aus. Ich habe mir eine bunte Palette zusammengestellt. Wenn was wächst – kann ich ja mal was posten. Ich drücke Dich mal durch den Äther und wünsche Dir alles Liebe, Susanne

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