Grace, Jim McCann, Eishotel, Halloween und die skandinavische Verbindung

Als ich gestern zufällig einen Blick auf die Kommentare unter dem Lied “Grace” warf, stand da R.I.P. Jim McCann – und ich traute meinen Augen kaum, denn Jim McCann erschien mir immer der jüngste und der fitteste von den Dubliners zu sein, und ich war mir sicher, er würde sie alle überleben und dann sowas!

 

Auf Wikipedia las ich dann, dass er an den Folgen von Kehlkopfkrebs gestorben war – was für ein furchbares Schicksal – gerade für einen Sänger, der eine so klare Stimme hatte!

In dem oberen Video erklärt Jim McCann die Geschichte der jungen Witwe “Grace” und wie es dazu kam, dass sie nur wenige Minute verheiratet war,

Das ist die überaus traurige Geschichte eines nationalen Helden, der eigentlich nur das Richtige tun wollte, denn wie es in dem Lied heisst “…from our schooldays they told us to yearn for liberty…” und dann endete alles in einer fürchterlichen Tragödie.

“Carrickfergus” ist ein weiterer Klassiker, der für die irische Geschichte ikonisch ist. Carrickfergus ist übrigens ein Ort im Norden Irlands, der für die Sehnsucht nach einem Ort bekannt wurde, in dem man sich nicht aufhalten konnte.

Ein weiteres sehr ikonisches Musikstück ist natürlich “Fields of Athenry”. Was ich an dem obigen Video so rührend finde, ist der Umstand, dass der ganze Saal es mitsingt . Das sind ganz normale Bürger der Arbeiter- und Mittelklasse; alle kennen sie die Zeilen und wissen ganz genau, was sie bedeuten. Man spürt die starke emotionale Bindung und welche Bedeutung diese Ballade für sie hat.

Ein weiteres Lied, das die tragische Geschichte Irlands über Jahrhunderte hinweg illustriert, zeigt das obige Video.

“Working Man” ist ebenfalls ein Klassiker, mit dem sich grosse Teile der Bevölkerung identifizieren. Während mir durchaus bewusst ist, welche Auswirkungen es auf der anderen Seite des Kanals hatte, in jüngsten Jahren muss ich eher an die nordschwedische Stadt Kiruna denken.

Viele Touristen fahren nach (oder eher durch) die schwedische Mienenstadt Kiruna, um im norwegischen Narvik an Bord des Hurtigruten-Schiffes zu gehen oder einfach nur, um die Bucht, die Inseln und die Nordlichter oder die Mitternachtssonne zu erleben. – Oder weil sie im Osten der Stadt im Dorf Jukkasjärvi im Eishotel übernachten.

Kiruna hat eine weltberühmte Holzkirche und es war ursprünglich sicher auch eine Stadt, die einen gewissen Charme hatte. Doch irgendwann haben die extensiven Arbeiten in der Miene die Stadt so instabil gemacht, dass sie früher oder später in den Untergrund stürzen würde. Darauf hin eine riesengrosse Aktion in Gang gesetzt, die die ganze Stadt 3 Kilometer umziehen lässt.

Die Miene hat auf der einen Seite die Stadt von Anfnag an ernährt, und vermutlich würde sich im Norden Schwedens gar keine so grosse Siedlung befinden, wenn es die Eisenmiene nicht geben würde. Doch auf der anderen Seite hat sie auch für den dunklen Schatten gesorgt, der sich über die Stadt gelegt hat. Irgendwie ist die Stimmung ungemütlich, trotz der wundervollen Natur und der kulturellen Anstrengungen, die unternommen werden.

Wer mehr über Kiruna und das Eishotel lesen möcht, kann dies hier tun und auch ein paar interessante Bilder sehen, denn dieses Hotel ist wirklich ganz aus Eis gebaut und definitiv sehenswert.

Das skandinavische Weihnachtsfest_image82Was die skandinavische Verbindung betrifft, gab es in der Vergangenheit viele Beispiele dafür, wie man u.a. auch in hier lesen kann.

Nicht nur wurden die keltischen Nationen teilweise von den Wikingern erobert, manchmal wurden dann auch wieder Aliancen gebildet, um sich gegen gemeinsame Feinde zu verteidigen.

Aber auch Island war besispielsweise von keltischen Mönchen bewohnt, bevor schwedische und norwegische Seeleute kamen, um die Insel im Nordatlantik zu besiedeln.

Auch heute sieht man noch viele kulturelle Gemeinsamkeiten, die Land und Leute auf eine sehr tiefgehenden Art und Weise verbinden, die sich sehr von südlicher gelegenen Ländern unterscheidet.

Bald ist Halloween, wie dieses alte keltische Fest dort und in Skandinavien gefeiert wird, kann man in diesem Buch lesen:

Halloween und Guy Fawkes Night mit Kindern feiern

Endlich ein deutschsprachiges Buch, das dieses Fest kindgerecht erklärt und den Hintergrund so beleuchtet, dass die Kleinen sich zwar zum Spaß gruseln können, aber nicht ernsthaft fürchten müssen!

Viele herzhafte Rezepte aus „Grandma’s Country Kitchen“ sorgen dafür, dass die ganze Familie auf die herzhafte, aber gesunde, Art satt wird.
Mit dabei sind auch Dekorationen, praktische Tipps, Anleitungen, Aktivitäten und Spiele, die Groß und Klein viel Freude bereiten.

Alles ist mit vielen stimmungsvollen Fotos illustriert. Die Anregungen dazu kommen aus den USA, Großbritannien und aus Skandinavien, denn dieses Buch ist mit viel Liebe und Leidenschaft von einer englisch-deutschen Familie erschaffen worden, die irisch-amerikanische Wurzeln hat und in Skandinavien lebt. Es sind die eigenen Bräuche und Familientraditionen, die diese Familie hier an den Leser weitergibt.

Es erwartet einen ein Buch mit vielen gemütlichen Ideen, die sowohl für Familien, Kindergärtner(innen) und Lehrer ideal sind – und natürlich für alle, die sich einfach mal im Herbst eine richtig schöne Zeit machen wollen und Halloween mit gutem Essen, in angenehmer Atmosphäre mit ein wenig gruseligem Ambiente genießen wollen.

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